Tja, wie geht's uns?
Einerseits Dankbarkeit, dass Elvis knapp 12,5 Jahre alt werden durfte und in dieser Zeit nie nennenswert krank war. Dankbarkeit auch, dass er vergangene Woche nur kurz leiden musste, die Diagnose und Prognose so eindeutig war, dass ich eine unzweifelhafte Entscheidung treffen konnte. Dankbarkeit, dass ich in dieser Stunde beim Tierarzt trotz des Schocks klar genug war und die Kraft hatte, dies auch zu tun.
Andererseits fehlt er natürlich immer und überall. Am 01. September 2007 ist er als achtwöchiger Welpe bei uns eingezogen. In all den Jahren hat er nur eine einzige Nacht bei einem guten Bekannten vom Hundeplatz verbracht, weil wir auf einer Hochzeit eingeladen waren, wo er absolut nicht mitkonnte. Elvis war immer da und ist nun plötzlich weg ...
Fynn ist etwas anhänglicher und jammert manchmal auch unmotiviert herum. Ob das mit Elvis' Fehlen zu tun hat, wissen wir natürlich nicht, vermuten es aber.
Ich denke auch, dass er etwas gespürt hat. Wenn meine Tochter alleine mit Elvis aus dem Haus gegangen ist, hat er immer Theater gemacht. Denn wenn SEIN Frauchen mit einem Hund geht, dann muss er selbstverständlich dabei sein. Letzte Woche Donnerstag hat er sich ganz ruhig verhalten und keinen Mucks gemacht, als Tochter mit Elvis Richtung Tierarzt aufgebrochen ist.
Man kann es drehen, wie man will: Der beste Hund der Welt fehlt!