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Ich möchte einen Hund aus der selben Linie wie unsere verstorbene Hündin. Ich dachte zwischenzeitlich, vielleicht ist es gerade gut, eine andere Zucht zu wählen, weil man dann nicht an den alten Hund erinnert wird. Und der alte Hund soll ja nicht „ersetzt“ werden, sondern der neue soll einen eigenen Platz in unserer Familie und unserem Herzen bekommen. Vielleicht dachte ich, dafür sei es besser, eine ganz andere Zucht zu nehmen, wenn wir schon bei der gleichen Rasse bleiben.
Hier ist vor dreieinhalb Jahren, 50 Wochen nach dem Tod unseres Herzenshundes, ein Großneffe von ihm eingezogen. Wir hatten und haben über all die Jahre ein prima Verhältnis zur Züchterin, vertrauen ihr vollkommen und wollten daher unbedingt wieder einen Hund aus ihrer Zucht. Insgeheim spielte sicherlich auch die Hoffnung mit, auf diese Weise einen zweiten Elvis zu bekommen.
Tja, was soll ich sagen … Kuno ist ein anderer Hund, sowohl optisch, als auch charakterlich. Er hat einige Charakterzüge, die wir an Elvis geschätzt haben, nicht. Aber er hat einige andere, durchaus positive Eigenschaften, die wiederum Elvis nicht hatte. Es sind einfach Individuen. Genauso, wie unsere drei Kinder, die sich trotz derselben Eltern deutlich voneinander unterscheiden - optisch und charakterlich.
Wir lieben Kuno. Er ist kein Elvis. Er ist Kuno. Und er ist ohne wenn und aber unser Hund!