Beiträge von Zurimor

    SunkaSapa Es gibt durchaus auch im Gebirge Gegenden, die nicht gefährdet sind, flache Hänge zum Beispiel, man muß nicht alles auf die Spitze treiben.

    Ein schönes Beispiel für wirklich leichtsinniges Wohnen ist San Fransisco, es gibt immer wieder mal Beben, es ist jetzt schon klar, daß es irgendwann wieder ein Beben im Ausmaß von 1906 geben wird, nur der Zeitpunkt ist unklar, jeder Experte sagt genau das. Trotzdem bleiben die Menschen dort, weil es jetzt grad angenehm für sie ist und "sie wird es schon nicht treffen". Sonderlich intelligent ist das nun ehrlich nicht.

    Na, wenn man irgendwo sitzt oder liegt, nicht aufstehen, sich nicht groß bewegen, irgendwann sollte er dann merken, daß er sich entspannen und schlafen kann. Am besten hat man schon alles am Ort, was man für die nächsten Stunden so braucht oder brauchen könnte. ;)

    Er wird eine ganze Weile auch wenn er schläft wach werden, wenn du aufstehst, aber auf Dauer sollte das besser werden.

    Klingt für mich auch nach einem unsicheren Hund, ich würd das erstmal einfach hinnehmen, das kann sich von allein ändern. Wenn möglich auch lange am selben Ort bleiben, dann kann der Hund sich entspannen ohne fürchten zu müssen, daß sein Mensch nicht mehr in Sicht ist.

    Allein bleiben würd ich erst üben, wenn er nicht mehr das Bedürfnis hat in der Wohnung überall hin zu folgen, manche Hunde können auch nicht allein bleiben.

    Es wurden schon Menschen wegen Kohle umgesiedelt. Oder Staudämmen...

    Es ist tatsächlich nicht sonderlich intelligent, sich an Orten niederzulassen, die potentiell gefährdet sind. Es erstaunt mich immer wieder, daß Menschen an steilen Hängen leben, wo unter entsprechenden Bedingungen ein Erdrutsch abgehen kann. Und hinterher hat es niemand kommen sehen.

    Das Wetter wird extremer, ich würde manche Gegenden schon im eigenen Interesse meiden und nicht dort wohnen, die unmittelbare Küstennähe gehört dazu. Aber muß jeder selbst wissen.

    Und "Sollen sies halt mit der Sense machen" ist... schon sehr Marie Antoinette.

    Ist halt nebenbei auch die insektenfreundlichste Art zu mähen, es gibt durchaus Gründe, die dafür sprechen.

    Man könnte auch einfach nicht so nah an der Küste wohnen, daß es ohne Deich eine Gefährdung ist, wäre eine ganz pragmatische Lösung. Aber alles soll so bleiben, wie es ist, und deshalb stört der Wolf. ;)

    Aber die Forderung "Tötet den Wolf" ist falsch,

    Das hab ich nie gefordert, geschrieben oder auch nur gedacht. :ka:

    Guckst Du auf mein Avatar-Bildchen, das sollte selbsterklärend sein.

    Ich hab auch nicht behauptet, daß das von dir kam. :smile:

    Patti Deiche gibt es schon erheblich länger als daß es keine Wölfe mehr in Deutschland gab. Also bitte!

    Offenbar sind Wölfe da keine Gefährdung.

    Da stimme ich zu. Aber die Forderung "Tötet den Wolf" ist falsch, das löst keine Probleme, die Forderung muß lauten "Gebt uns die Möglichkeit, unsere Tiere zu schützen."

    Und auch dann wird es immer wieder mal zu Rissen kommen, das läßt sich in Wolfsgebiet nicht vermeiden. Da muß sich jeder Halter fragen, ob er damit leben kann oder ob die Haltung für ihn nichts (mehr) ist.

    Zur wolfsfreien Zone Deutschland wird es hoffentlich nie wieder kommen.

    Und auf den Bestand an Schwarzwild haben Wölfe eh kaum Einfluß, da konzediert selbst der Nabu, dass das nur einen kleinen Teil der Beute ausmacht:

    https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…ssen/15572.html

    Dafür schließen sich auch die Sauen zu Großgruppen zusammen und verursachen folglich heftigere Schäden. Und sobald Wölfe die Wahl haben, ziehen sie Weidetiere den sehr wehrhaften Schweinen vor.

    Fazit: Das mit der "Unterstützung" der Jäger ist leider genausoein Mythos wie "er springt nicht" , "er meidet Menschen" oder "er geht nicht auf Pferde/Rinder".

    16,3% ist nun nicht "eh kaum Einfluß".

    Dabei handelt es sich vor allem um Jungtiere, die auch keinen Nachwuchs mehr zeugen, das potenziert sich. Laß die ein paar Jahre jagen und der Bestand wird spürbar abnehmen, wenn die Alttiere verstorben sind.

    Da steht übrigens auch, daß Nutztiere unter 1% ausmachen. Und das trotz des aus diversen Gründen unzureichenden Schutzes.

    Wenn du da ableitest, daß Wölfe auf den Wildschweinbestand eh kaum Einfluß haben - das hat nicht der Nabu geschrieben, zumindest nicht in dem Artikel - dann sind die 1% Nutztiere doch eigentlich noch mehr vernachlässigbar.

    Rapumo Verhungerte Schwalben würd ich eher mit Insektensterben in Zusammenhang bringen, da spielt auch die Landwirtschaft eine große Rolle.