Beiträge von Maya2003

    Und dann kommt auch noch der Umzug in die USA, wo auch alles wieder vorn und hinten nicht passt.

    Der Hund wird nicht "enttäuscht" sein. Hunde leben im Hier und Jetzt. Der gewöhnt sich auch an neue Halter.

    Was ich hier anmerken moechte - und das wirklich aus eigener Erfahrung- ist dass ihr Euch bewusst sein muesst, dass es zwar durchaus machbar ist mit Hund auszuwandern, es aber mit Aufwand und Geld verbunden ist. Wie ich es verstehe , ist es ja noch nicht klar, in welches Land oder -wenn USA, in welchen Staat ihr geht.
    Ich bin damals mit meiner Huendin nach Hawaii gezogen (neben England eine der tollwutfreien Inseln, daher Karantaene pflichtig) und wir haben ganz viel Zeit und Geld investiert, den Hund mit nach Oahu zu nehmen.
    Ich bin mir aber sicher, dass ihr das schaffen koennt (ich hab es ja auch gemacht, und wuerde es immer wieder tun ;))
    Ich persoenlich finde, wenn Ihr Euch jetzt schon so viele Gedanken macht, spricht das dafuer dass Ihr verantwortungsvoll seid und alles richtig machen wollt.
    Was ich aber anraten moechte: spart Euch ein bissel ein Polster an fuer's Auswandern mit Hund. Der Transfer, Boarding (man findet nicht immer direkt eine Wohnung und wir zb. waren gleich nach der Ankunft oft in Hotels untergebracht, wo keine Hunde gestattet waren, und die Hunde mussten zu der Zeit in einer Tierpension untergebracht werden), all das laeppert sich und muss bedacht werden.
    Aber wir sprechen hier von ueber einem Jahr bevor es losgeht- also alles absolut machbar.

    Hallo, willkommen hier im Forum.
    Ich habe mich bis hierher flott durchgelesen ...

    Die Probleme sind schlussendlich also Folgendes:
    Wir wollen nicht, dass sie später irgendwann, wenn wir beide Vollzeit arbeiten, so lange alleine ist WENN das kein gutes Leben für den Hund wäre!
    Und falls wir sie Behalten habe ich zusätzlich Angst, dass wir in ein paar Jahren feststellen, dass sie trotz Training nicht alleine bleiben kann und wir sie dann weggeben müssen, was ja für Tier und Mensch schlimmer ist als jetzt...

    Ich hoffe ihr glaubt mir dass wir sie NICHT weggeben wollen aber irgendwie wissen wir bzw. werden das Gefühl nicht los, dass es für sie das Beste wäre.


    Ich hoffe auf zahlreiche - hoffenltich nicht zu böse - Kommentare und danke euch für eurer aufmerksames Lesen und Zuhören!

    LG

    Wie sieht denn Eure nahe Zukunftsplanung aus? Ich habe das so vertanden, dass ihr evtl bald in die Staaten geht. Gibt es da schon einen konkreten Zeitrahmen? Eigener Edit: gerade gesehen dass es erst im Herbst 2019 aktuell wird ... also noch vieeel Zeit :)
    Wirst Du dort denn gleich vollzeit arbeiten? (Mein Mann ist Amerikaner, und so wie ich das verstehe ist Dein Mann berufsbedingt dort mit der Bundeswehr? nehme ich an. Darum wirst Du wohl dort schonmal nicht direkt vollzeit arbeiten gehen koennen/duerfen. Bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege) Sprichst Du jetzt von in ein paar Jahren down the road? Wenn ja, dann mach Dich doch nicht so verrueckt. Ihr habt doch alle Zeit der Welt jetzt das allein bleiben ganz behutsam zu trainieren. Und was in ein paar Jahren mal ist - da gibt es sicherlich Moeglichkeiten. Dog walker, dogsitter ... etc.
    Was das Leben mit einem Husky in einem waermeren Staat btrifft- well, es ist nicht optimal, aber glaub mir- in JEDEM Haus findest du eine AC (Klima Anlage). Und wie ich das verstehe ist es ja fuer Euch blos ein begrenzter Aufenthlat. Deshalb wurde ich nicht meinen Hund abgeben ...

    Aus meiner Windspiel Bekanntschaft hat sich mittlerweile eine ganze Windspiel Gruppe entwickelt (Facebook Gruppen haben also doch ihr Gutes :) )

    Wir sind am Samstag mit der "Gang" fast zwei Stunden durch Wald und Wiesen gestreift. Vom Jungspund zur Omi, alles dabei. Da ist selbst mein Oemchen richtig aufgeblueht.

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    Hier sieht man Hazelchen als Schlusslicht, haha ...

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    Und selbst zum Balgen in der Wiese hat sie micht nein gesagt :)

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    Am Ende des Abends hatte sie dann aber ,wie immer, so gut wie jeden um den Finger gewickelt...
    Alle finden Stella cool...

    Windspiele sind Meister im Manipulieren... Die können noch so kackendreist sein, irgendwie mag sie schlussendlich jeder...

    Haha, ja das stimmt. ich muss gestehen, ich fand die Rasse frueher selbst mehr als gewoehnungsbeduerfig (mein erster Hund war ein Cavalier King Charles Spaniel, also das krasse Gegenteil optisch wie charakterlich). Und jetzt ...Ist Hazel the queen of our caste :lol:

    ohne es böse zu meinen: es klingt schon sehr so, als sei dein Afghane einfach rassetypisch. Dafür spricht auch die Reaktion erfahrener Windhundehalter.
    Die Panik vor Fremdhunden kann dir mit jedem Hund jeder Rasse passieren, wenn er nur genug blöde Situationen (evtl. auch noch in einer Unsicherheitsphase) erlebt. Allerdings reagieren meiner Beobachtung nach Windhunde schneller mit Angst. Vermutlich, weil sie ja wissen, dass sie schnell sind, bei einem Konflikt wegrennen und dann merken, dass gehetzt werden echt scheiße ist.

    Lass deinen Vertrag juristisch prüfen. Vermutlich ist das Vorkaufsrecht nichtig - niemand kann dir vorschreiben, dein Eigentum kostenlos abzugeben. Dann informiere den Züchter, dass du deinen Hund zum Preis xy weiter verkaufst (das wirst du müssen!) und setze dich mit den entsprechenden Rasse-in-Not-Organisationen in Verbindung. So gelangt dein Hund am ehesten in erfahrene Hände.

    Noch zum Thema Freilauf: Pass bitte auf. Dein Afghane ist erst ein Jahr alt, da kann in punkto Jagdtrieb noch einiges kommen .

    Sehe ich genau so. Der Hund scheint ein recht typischer Vertreter seiner Rasse zu sein ... wenn auch etwas aegstlich, er ist ja noch jung und noch nicht mal durch die Pupertaet ...

    Ich waere auch vorsichtig mit den Terriern ... Er mag sie zwar momentan dulden, aber gerade bei einem grossen Windhund der schon jetzt "alles was klein ist killen will" haette ich da Bedenken dass das mit zunehmendem Alter umschlaegt ....

    Bei Windhunden gibt es durchaus Leute die vier fünf davon haben und einen großen Garten und vielleicht einfach einen mehr aufnehmen. Da kenne ich ein paar, die auch Tierschutzgalgos mit noch mehr Baustellen aufgenommen haben. Die die ich kenne nehmen aber gerade keinen weiteren.

    Solche Menschen, mit Windhundeerfahrung, findest Du dann ueber die Nothilfen a besten ...

    Das tue ich. Seit zehn Monaten. Mehr oder weniger erfolglos. Immer wenn wir Mini Erfolge haben fällt beim alleine bleiben ein Regal auf den Hund oder es schickt wieder jemanden seine zwei Malinois zum Spielen hin und die schleppleine reißt. Mittlerweile wird er bei allem so ab Cockergröße panisch, alles darunter außer die Cairnterrier will er killen. Alleine bleiben klappt immerhin ganze zehn Minuten wirklich sicher..

    Ich habe seit fast 12 Jahren ein Windspiel. Sie wird panisch bei allem was vier Beine hat und bellt. Story of our life -aber so ist sie halt. Wir arbeiten seit 11 Jahren daran. Taeglich, weil immer mal wieder ein Dertutnix in sie reinbrettert und wir quasi bei 0 beginnen. Das kann ich nicht kontrollieren, nur versuchen ihr Verhalten zu deckeln ... Das Regale umfallen kann man sicher vermeiden. Es gibt doch sicherlich einen Raum in dem Udo allein bleiben kann wo man solche Gefahrenquellen ausschalten kann? Hazel bleibt immer nur in der Kueche wenn wir ausser Haus sind weil sie Epilepsie hat und sie sich im Falle einer seizure in anderen Raeumen verletzen koennte. Dass der Afghane kleinere Tiere als Beute ansieht ist nicht ungewohnlich ... das hat man bei den grossen Windhunderassen haeufig. Auch die Terrier sind darum in Gefahr, selbst wenn er sie momentan "duldet". Ich denke es gibt nur 2 Moeglichkeiten - ihr richtet das Umfeld so aus dass es fuer Udo passt oder ihr gebt ihn ab. Ich finde wie es sich so liest scheint er ein recht typischer Vertreter seiner Rasse zu sein ... Was Du damit machst liegt nun an Dir ...

    Ich bin mir ja nicht sicher ob ich ihn abgebe :/

    Naja eben drum. Die Nothilfe Orgas sind ja nicht ausschliesslich da zu Vermittlungszwecken. Sie stehen auch "in Not" geratenen Windhunden und ihren Besitzern zur Seite, damit es erst gar nicht zum Verlust des zu Hauses kommt. Und ein bisschen in Not seid ihr ja schon im Moment ...

    Ich habe ja auf der Rennbahn schon viele um Rat gefragt. Da kam nur 'ja der Züchter züchtet halt wesensschwache Hunde' 'haha was meine beim alleine sein schon alles zerstört haben, irgendwann wird es besser' 'xy war auch so ein schisser, ein Jahr ist noch jung, warte ab' 'nimm einen zweiten Windhund, xy hat bald einen wurf Salukies'

    Aber eine Windhund Nothilfe wird Dir sicher wertvollere Ratschlaege geben als diese. Und wenn es am Ende tatsaechlich darauf hinauslaeuft dass er weggkommt, dann kann man dort sicher Hilfe bei der Vermittlung an Windhunde Erfahrene Menschen bekommen.