Unser Beagle-Freundeskreis hat heute wieder ein Mitglied verloren. Ebby (liegend) ging heute über die Brücke -sie wird fehlen. Schon die zweite Beagledame dieses Jahr, reicht langsam..
Wir waren heut am Rhein spazieren und haben die Herbstsonne aufgesaugt. Chap liebt Ausfluege mit der Familie. Er ist so neugierig und es macht immer Spass, ihm die Welt zu zeigen. Mein Mann hat so ein schoenes Bild von uns geschossen - leider ist sein Schatten mit drauf, aber ich mag es trotzdem sehr. Ich bin so dankbar, fuer die Bindung die ich mit diesem Hund schon habe, das treibt mir echt Pipi in die Augen Mein kleiner, feiner Pudeljunge
Gerade ist ein leinenloser, großer Hund knurrend zu Pauli und mir gerannt. Ich hab Pauli hoch genommen und war schon bereit, den Hund zu treten, sollte er uns zu nahe kommen. Mich hat's total gerissen, so aufgeregt war ich Der Besitzer am Rad hat den Hund dann aber gerufen und der hat Gott sei dank gehört und 3m vor uns abgedreht. Hab dann nur mehr nachgerufen, dass er sich wenigstens entschuldigen hätt können. Bin dann heim gegangen, da vergeht einem alles. Will mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn Pauli weiter weg gewesen wäre, er war nämlich auch im Freilauf
Oh nein ... da haette ich auch Muffensausen gehabt. GsD konntest Du Pauli schnell hochnehmen!
Ich bin eventuell etwas zu aufgeregt. Ist es normal, dass man schon einen Namen hat? Also, für den Hund?
Klar! Vorfreude ist doch die schoenste Freude! Ich hatte die Namen meiner beiden ersten Hunde schon ewig ausgesucht, bevor sie zu mir kamen. Beides Namen der Tochter, die ich nie bekommen habe/werde
Was ist denn daran nicht verständlich? Ich würde auch keinen Welpen nehmen, mit dem ich keine Bindung aufbauen kann (soweit man das eben zu dem Zeitpunkt schon sagen kann) und mit dem es einfach nicht "funkt" und passt.
Amber's Brüder hätten charakterlich absolut nicht gepasst. Auch ihre Schwester nicht. Somit hätte ich die 3 niemals genommen.
Ich kann das schon auch nachvollziehen. Ich haette Chap's Bruder nicht genommen (die beiden waren noch frei). Er ist ganz genau so knuffig und zauberhaft (wir haben Kontakt zu den Besitzern, sehen also auch wie er sich enrwickelt ), allerdings waere er niemals ein Hund gewesen, der in unsere Familie passt. Er ist viel groesser und wilder, und das waere nicht gut gegangen mit unserer Hazel. Chap war perfekt. Abwartent interessiert, schon verspielt aber er hat sich seine Auszeit genommen, als er genug hatte von den Jungs. Sein Bruder war da vieeel ausdauernder und hat eigentlich die ganze Zeit an den Kindern geklebt (auch klasse,aber fuer uns war diese extreme Spielwuetigkeit schon Indiz, dass er eine Nummer zu viel fuer Hazel sein koennte/wuerde). Chap ist noch heute genau so reguliert wie damals beim Besuch der Zuechterin, also war unsere Ahnung schon richtig. Das heisst gar nicht, dass der andere Welpe "schlechter" war, aber einfach nicht unserer
Chap hebt sein Bein noch nicht. Er ist jetz am Sa 20 Wochen alt. Er pieselt hoechstens einmal auf dem Spazi, also auch noch kein Markieren. Schnueffelt hier und da, aber Huendinnen sind ihm eig. noch egal (bzw. in sexueller Hinsicht egal). Er rammelt eig. nicht, wenn er es mal ganz selten versucht, dann weil er ueberdreht und ich unterbinde es direkt. Ab wann merken denn die Kerle idR dass sie Maennlein sind ? (hatte bisher nur Maedels) Er zahnt gerade wie Bolle mit meinem Junior um die Wette - die Zahnfee ist busy hier zur Zeit
Ohje... das ist ja nicht so toll. Aber jetzt wisst ihr es besser. Aber mit Chap kommt sie gut klar? Bei uns in der HuSchu lief das von Anfang an immer sehr geregelt ab. Große Gruppen wurden geteilt, und es gibt Kurse für große und kleine Hunde. Wer zu grob wird, wird rausgenommen. Faffi war da von Anfang an immer recht stoffelig - er möchte immer mitmachen, weiß aber nicht, wo er ansetzen soll, und die ganz groben Gesellen mochte er nicht. Da ist es schonmal vorgekommen, dass er stattdessen lieber uns gesucht hat, weil ihm die anderen Hunde nicht so ganz klar waren. Aktuell mag er die Akita-Dame am liebsten, die Hütehunde sind ihm zu wild.
Ja, sie liebt Chap. Sie kommt auch gut mit den Windspielen in unserer Windspiel Gruppe klar. Generell taut sie mit vielen Hunden nach einer Weile auf und geniesst deren Gesellschaft. Nur unbekannte Hunde machen ihr erstmal Angst und sie geht auf Abwehr (klaeffen oder Flucht).
Damals lebten wir in den USA (Hawaii) und Mr Milan war gerade hochaktuell. Da war nicht viel mit Groessentrennung oder managen. "Let them figure it out", "Blos nicht hochnehmen, das bestaerkt die Angst" und lauter so ein bull**** :/ Mir tut es unendlich leid, dass ich ihr das eingebrockt habe- umso mehr sehe ich mich jetzt in der Verantwortung, ihr die anderen Hunde schuetzend vom Hals zu halten.
@Pepper.: Ja, kenn ich. Bei Faffi klappt der Rückruf da manchmal... und manchmal eben nicht. Kommt auch drauf an, ob er den Hund schon kennt oder nicht. Heute wär das eh sinnlos gewesen, da die Dame ihn ja schon auf der Straße fröhlich angewedelt hat.
@Maya2003: Hat Hazel denn schlechte Erfahrungen gemacht?
Ja . Sie ist falsch sozialisiert worden (was sicher schon begann, bevor sie zu uns kam, allerdings tragen wir hier grosse Mitschuld). Leider haben wir sie damals a la "Haifischbecken" in der Welpengruppe gut gemeint, aber mit fatalen Folgen, traumatisiert. Vor knapp 12 Jahren hiess es oft noch " da muss sie durch" ... und "die machen das unter sich aus" . Sie wurde wohl einmal zuviel ueber den Haufen gerannt und hat jetzt einen Schaden fuer's Leben. Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte halt. Well ... you live and you learn - Chap geht nicht zu irgendwelchen Spielgruppen sondern darf seine Sozialkompetenzen mit ausgewaehlten Kandidaten erproben.