Mein Traum ein Hund erfüllte sich endlich als ich bereits 47 Jahre alt war. Ich habe nicht mehr gearbeitet und somit genug Zeit für einen Hund. Mein Männe wollte eigentlich keinen, weil die Angst da war das er ja irgendwann vor uns gehen wird. Nun zog also Max bei uns ein, der inzwischen 13 einhalb Jahre alt ist. Die ersten Tage habe ich nichts wirklich nichts anderes getan als dieses kleine Fellbündel zu beobachten und zu füttern oder vor die Tür zu bringen. Frühstück was ist das? Das Toast vom morgen war noch am Nachmittag im Toaster, weil ich es schlicht vergessen hatte. Gefühlt 100 x am Tag die Treppe rauf und runter damit er stubenrein wird. Hatte ja gelesen Nach dem essen nach dem schlafen nach dem spielen und alle 2 Stunden sowieso. Also immer 
Dabei machte dieser kleine Kerl es einem super leicht. Er ist nie viel hinter uns her gelaufen. Blieb brav in seinem Körbchen als wir den Raum verlassen haben. Hat außer 1 Schuh und 1 Ecke vom Tisch nur sein Spielzeug kaputt gemacht und trotzdem hatte ich irgendwann das Gefühl, ich mache alles falsch. Mit 4 Monaten war er dann fast zuverlässig stubenrein und dann wurde es leichter.
Im Nachhinein muss ich aber sagen, er war ein sehr einfacher Welpe und ist auch heute noch ein lieber relativ gut erzogener kleiner Kerl. Er kann gut alleine bleiben, bellt nicht viel läuft gut mit und ohne Leine und mag fast alle Artgenossen außer sie sind zu aufdringlich. Ich hoffe er bleibt mir noch lange erhalten.