Naja, ich hab jetzt keine fundierte Antwort darauf, also antworte ich einfach blöd aus dem Bauch heraus: „einfach so, weil er’s kann und so gelernt hat“ :|
Das ich sorge hab das sein Gehorsam nur noch von Leckerli abhängig ist heißt ja nicht, das ich ihn gar nicht belohnen möchte. Aber irgendwann mit den Jahren, wenn er mal ausgereift ist, sollte verbales Lob reichen, für tolle Leistungen und zufällig sicherlich auch mal Leckerli; nur sollte das Leckerli ganz einfach (langfristig!) keine Bedingung für Gehorsam sein sondern Belohnung.
Das widerspricht sich doch nicht?
Nein tut es nicht.
Mit Leckerchen den Grundstein legen aber auch nicht :)
Erst mit egal welcher Motivation die Basis für etwas schaffen ( Sitz , bleib, Fuß) , dann immer belohnen, wenn es zuverlässig klappt nur noch alle zwei mal Leckerlie, ansonsten Lob , wenn es immer noch klappt noch bissel weniger Leckerchen....
Und am Ende mal ja, mal nein , ohne festen Rhythmus.
Der Hund freut sich jedes mal und ist gespannt ob es denn diesmal was gibt was lecker ist :)
Ich belohne das normale Sitz zum Beispiel nur noch selten mit Leckerchen ( aber doch immer mal wieder sonst macht es ja keine Spaß mehr ) , sondern nur per Stimme.
Weil das ist drin, das kann er, das passt so.
Das Bleiben unter Ablenkung oder das Kommen oder Fuß gehen wenn die nette Border Nachbarin 3 Meter vor uns mit dem Flauschepo wackelt - wird immer und auch immer hochwertig belohnt. Weil das muss noch gefestigt werden.
Der liebe Hund ist sehr gut über Futter zu motivieren, also nutze das aus und vertraue darauf das er es nicht nur wegen des essen macht :)
Thema Will to please :)