Beiträge von Undhund

    @Das Rosilein

    Ich hatte das anfangs für eine tragische Anhäufung

    Von im Prinzip Einzelfällen gehalten

    Und mich gefragt wie das mit anwesenden HSH gewesen wäre

    Das es eine Situation a'la auf der Alm ist Kirmes war

    Nun, daß war mir da leider nicht bewusst

    Ich bin mir auch nicht sicher ob diese Frage nun

    Nicht mehr zu beantworten wäre, da in solchen Situationen

    Hoffentlich niemals HSH zugegen sind :???:

    Ich beton das noch mal sicherheitshalber: das ist kein sich-lustig-machen, sondern letzten Endes das, was ich von Anfang an geschrieben habe: die ultimative Sicherheit gibt es da draussen im Grunde nirgends, es gibt immer Begebenheiten, an die man sich anpassen können muss, wo man besonnen reagieren muss und mit "aber das hier ist der Wanderweg" einfach nicht weit kommt. Darauf beruht meine Meinung, dass man selbst derjenige ist, der die Hauptverantwortung für sich trägt, der sich informieren muss und der sich an die Gegebenheiten anpassen muss.

    Peter tschentscher wurde auch victim blaming vorgeworfen

    Als er nach einem schweren Unfall in Hamburg

    Appellierte es mögen alle etwas "umsichtiger sein"

    Ich konnte nicht nachvollziehen warum man da der Meinung war

    Es bedeutet Opfer ist selbst schuld, nicht genug aufgepasst....

    Es ist nun mal so das nicht immer und überall

    ein Dutzend Schutzengel um mich herum schweben

    Und alles und alle in meinem Umfeld perfekt funktionieren und reagieren

    Ich zumindest fühle mich dazu verpflichtet möglichst Alles

    So zu machen und zu gestalten das die Gesamtsituation

    Unabhängig von Regeln, Vorschriften, recht, Unrecht, etc

    Möglichst ungefährlich für alle Beteiligten ist und bleibt

    Dafür bin ich gerne bereit mich selbstständig zu informieren

    Mich und andere, auch alles andere zu schützen

    Und, hm, ja ok.... Auch mal auf die vorfahrt zu verzichten

    Finde, das kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen,

    Es geht doch lediglich um das grundsätzliche Prinzip "ich tue etwas, mit dem ich mich bisher nicht auskenne".

    Oder noch etwas anders " in diesem ambiente "

    Wandern im Sauer-oder münsterland ist nicht zu vergleichen mit wattwandern oder Hochgebirge

    Dann wäre es als Prinzip

    "ich tue etwas, mit dem ich mich auskenne, aber hier brauche ich spezielle Fachkunde"

    Vermutlich wäre es ein besserer Zugang? Incl "Anreiz" Weil neues lernen... Oder so....

    So statt Abenteuer extreme climbing für Anfänger in Sandalen

    Zen oder wie ich lernte im Einklang mit der Kuh zu wandern

    2. Wenn ich segeln gehen will, muß ich mich erstmal schlau machen wie das funktioniert. Das selbe beim Tauchen. Da gibts Lehrgänge und Schulungen, niemand wird einfach so ins/aufs Wasser geschmissen. Wenn ich im Watt wandern gehe, muss ich mich vorher über die Gefahren informieren. Da kann ich doch auch nicht einfach losmaschieren, weil ich hinten am Horizont eben noch Leute langlaufen gesehen habe..? :ka: Aber auf der Alm soll das bitte funktionieren?

    Finde, das kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen, weil beim Bootfahren bereits ungleich viel gesetzlich geregelt ist, eben auch zur Gefahrenvermeidung (zumindest in CH, denke in D nicht anders):

    https://www.segelrevier.ch/schweiz/boot-f…ten-sie-wissen/

    Das ist fürs Wandern doch anders, es gibt viele Empfehlungen, aber kaum Gesetze.

    Dann ist zumindest für mich die Sachlage klar

    Ist dann ähnlich wie Auto, Straßenverkehrsordung und Führerschein

    Und der damit verbundene schilderwald und ähnlichem und Co

    Das hatte auch nicht alles die gleiche Geburtsstunde

    Und es ist nicht alles in Stein gemeisselt, sondern verändert sich

    Nur leider Gottes oftmals nicht schnell und gut genug

    Und manchmal halt einfach ver-verkehrsminister. ;)

    Will man Produkte extensiver Landwirtschaft hochqualitativ vermarkten, müssen auch erstmal Liebhaber da sein, die bereit sind diesen Preis zu zahlen.

    Will man exensive Landwirtschaft, die man hochqualitativ vermarkten kann oder ein "Museumsdorf" mit Massenabfertigung und exorbitanten Preisen für qualitativ unterdurchschnittliche Produkte?

    Wenn sich eine Region nur auf den (Massen-)Tourismus ausrichtet wird sie (früher oder später) unglaubwürdig. Dann kommen die Besucher, an die man hochqualitativ vermarkten könnte nicht mehr. Es ist ganz schön schwer, die Waage zwischen autenthisch und wirtschaftlich zu halten.

    Die traditionelle Rinderhaltung auf der Alm ist doch der Grund (Ohne Beweidung keine Alm) weswegen die Besucher kommen. Dann müssen sie sich auch an dort gegebenen Bedingungen anpassen (wollen). Besser als Beschränkungen für die Beweidung wären (m.M.n.) die Touristen mit Infos, Schautafeln, Flyern und Piktogrammen in allen Restaurants, Almen, Zäunen, Hotels, Pensionen, Campingplätzen und öffentlichen Toilettenanlagen zu überfluten. Vielleicht bleiben bei einigen ja ein paar Infos hängen...

    Vermutlich eher eine spaßige Schulung a'la rütter

    Mit anschließendem online Quiz

    Und gewonnenen Rabatt Marken für die almgastronomie. ;)

    Ich hab da mal ne Frage, und ich glaube hier passt es besser als im Herdenschutzhunde-Thread, aus dem das Zitat ist. In dem Filmchen ist ein Westerwälder Kuhhund bei der Arbeit zu sehen:

    Mir kommt das ganze sehr... hm ... ruppig vor, im Vergleich zu den Videos, die hier von der Hütearbeit mit Kühen eingestellt werden. Da ist die Grundstimmung eine ganz andere :denker: Ist das die normale Arbeitsweise der Hunderasse? Oder liegt das an der Ausbildung des Hundes/dem Umgang des Bauern mit den Rindern?

    Ich war auch "etwas baff"

    Ist ja tatsächlich eine relativ regionale Rasse gewesen

    Und sahen früher, zumindest die die ich gesehen habe

    "irgendwie anders" aus

    Ich finde den Bauern und den Umgang mit dem Hund

    Persönlich auch eher... Befremdlich...

    Und nicht nur dem "allgemeinen temperamt" der typischen

    Landesbevölkerung geschuldet auf die regionale "Rassen"

    Entsprechend sozialisiert sein müssten. ;)

    Mich irritiert es ein bisschen, dass man erst ein Seminar besuchen muss um dann einen Beratungstermin zu bekommen..

    Ansonsten klingt es für mich unterm Strich nach nix neuem, was aber nix heißen soll.

    für mich ist es in der Tat wie Eintopf kochen...

    Altbewährte Zutaten auf eine andere Art

    Zusammen stellen und zubereiten

    Dem ganzen einen zum aktuellen "life Trend"

    Passenden Namen geben

    Ein gutes Marketing Konzept entwickeln, fertig

    Und dann auf hungrige Konsumenten warten ;)

    Gurus werden einfach niemals "unmodern" ;)