Will man Produkte extensiver Landwirtschaft hochqualitativ vermarkten, müssen auch erstmal Liebhaber da sein, die bereit sind diesen Preis zu zahlen.
Will man exensive Landwirtschaft, die man hochqualitativ vermarkten kann oder ein "Museumsdorf" mit Massenabfertigung und exorbitanten Preisen für qualitativ unterdurchschnittliche Produkte?
Wenn sich eine Region nur auf den (Massen-)Tourismus ausrichtet wird sie (früher oder später) unglaubwürdig. Dann kommen die Besucher, an die man hochqualitativ vermarkten könnte nicht mehr. Es ist ganz schön schwer, die Waage zwischen autenthisch und wirtschaftlich zu halten.
Die traditionelle Rinderhaltung auf der Alm ist doch der Grund (Ohne Beweidung keine Alm) weswegen die Besucher kommen. Dann müssen sie sich auch an dort gegebenen Bedingungen anpassen (wollen). Besser als Beschränkungen für die Beweidung wären (m.M.n.) die Touristen mit Infos, Schautafeln, Flyern und Piktogrammen in allen Restaurants, Almen, Zäunen, Hotels, Pensionen, Campingplätzen und öffentlichen Toilettenanlagen zu überfluten. Vielleicht bleiben bei einigen ja ein paar Infos hängen...
Vermutlich eher eine spaßige Schulung a'la rütter
Mit anschließendem online Quiz
Und gewonnenen Rabatt Marken für die almgastronomie. ![]()