Beiträge von wow...

    Ich finde das Wegsperren (Welpen packen, ins Zimmer tragen und Tür schließen)

    Oh wenn das damit gemeint war- darauf wäre ich gar nicht gekommen :ops: . Ich bin davon ausgegangen, daß damit aus dem Raum gehen und Tür zumachen gemeint ist und man akustisch mit einem "Komm' mal runter " noch präsent ist.
    Ob der Welpe überhaupt so wild ist, daß das erforderlich ist (wilde Welpen können wirklich schmerzhaft sein :muede: )ist ja auch noch nicht geklärt. :smile:

    Was wegsperren bringen soll, außer dem kleinen Hundbaby Angst zu machen und ihn zu verunsichern, weiß ich nicht.

    Macht Sinn wenn sich der Hund zu stark ins Beissspiel hineinsteigert. Kurz Spielunterbrechung mit räumlicher Trennung hilft bei Hunden, die auf schrilles "Au" und Aufstehen und Weggehen mit sich ins Hosenbein verbeissen reagieren. :D
    Hilft auch beim Aufbau des Alleinebleibens. Wohlgemerkt kurz- eine halbe Minute reicht.

    In desm Alter füttere ich noch 4mal am Tag, wie oft fütterst du?
    Ignorieren ist sehr uneindeutig für einen Hund. Sag ihm lieber, was du von ihm erwartest. Versuche ihm ruhig das Körbchen als Entspannungsort näher zu bringen. "Sorry, keine Zeit, leg' dich mal ab" oder so und Kausachen dort deponieren. Dann sinkt die Erwartungshaltung nach andauernder Action. Sich auch mal einfach mit dem Hund aufs Sofa hauen und chillen hilft auch.

    Anstatt 3x länger rauszugehen mit immer verschiedenen Eindrücken, würde ich auf zweimal reduzieren ohne "jeden Tag neue Aufgaben", so ist genug Pause um wirklich nochmal zu schlafen.Dazu gibt es noch die kurzen Löserunden weil er noch nicht stubenrein ist.
    Dein Hund kriegt momentan vermutlich viel zuwenig Schlaf.-
    Gefordert wird er momentan allein durch den Alltag. Gibt ihm die Möglichkeit in Ruhe zu erkunden, laßt ihn im Freilauf interagieren mit ausgewählten freundlichen Hunden und schraubt die Ansprüche zurück, der Hund muss erstmal ankommen. :smile:

    Wie lange hast du ihn schon?
    Wo kommt er her?
    Wie lange schläft er?
    Wie oft und wie lang geht ihr raus und wohin? Läuft er dann frei? Trifft er Artgenossen? Was macht ihr dann, was macht ihr drinnen?
    Klingt pauschal etwas nach Frust, einseitiger Überforderung bei gleichzeitiger Unterforderung bestimmter Bedürfnisse (Erkundungsdrang/Sozialkontakte) , deswegen die Fragen.

    Der Hund länger als eine halbe Minute auszusperren ist in jedem Fall mehr als kontraproduktiv. Er kann noch nicht alleinebleiben und wird daher noch gestresster.

    Spielen an der Schleppleine kann aber gerade eine Ursache für Konflikte darstellen. Vor allem bei einem großen schweren Hund, das Ding verheddert sich gerne oder streift schmerzhaft vorbei. :/
    Lieber würde ich die Kontakte gut aussuchen, zusammen spazieren und schnüffeln gehen und auch mal Ältere einstreuen, von denen er sich was abgucken kann. :gut: Definitiv meiden würde ich stark frequentierte Hundewiesen und viele Fremdhunde auf einmal.

    Da rief er mir entgegen, dass wenn überhaupt, meine "Fußhupen" ein Problem bekommen und ließ den Hund los!!!! Mit Absicht!!! Total krank!!!

    Was für ein brutaler Wahnsinn, so etwas ist mir auch noch nicht begegnet (zu seinem Glück!).
    Liegt vielleicht auch daran, daß ich immer große Hunde hatte, aber so etwas... ich hoffe echt , daß so etwas eine krass unterirdische Ausnahme ist

    Super daß dein Hund das ohne Langzeitfolgen wegstecken konnte!

    Es gibt Rattengift, das sofort toxisch wirkt, das ist mittlerweile weniger gebräuchlich und der Hund kriegt in den Stunden danach offensichtliche Vergiftungssymptome, erbricht sich, speichelt etc und diese Vergiftung kann man im Labor auch anhand der Leberwerte etc. erkennen.

    Die Sog. Cumarinderivate sind mitterweile verbreiteter und deren massiv hemmende Wirkung auf die Blutgerinnung kann man erst ca. 48h nach Giftaufnahme anhand der Symptome festellen.
    Schleimhäute kaum mehr durchblutet, Hund extrem schwach, spuckt Blut etc. Das ist dann auch mit sofortigem Klinikaufsuchen eine knappe Sache, weil es dauert, die Gerinnung wieder in den Griff zu kriegen und weil der Hund dann meist schon viel Blut verloren hat.

    Deswegen geht man beim Verdacht, daß der Hund Cumarinderivate aufgenommen hat zum Tierarzt und gibt Vitamin K um die Gerinnung stabil zu halten- bei begründetem Verdacht der Aufnahme. :roll:
    Den habt ihr aber nicht, euer Hund hat nichts Verdächtiges gefressen.
    Wenn der Hund Cumarinderivate gefressen hat, stellt man das labortechnisch über die Gerinnung fest, dein Hund hat aber Entzündungsmarker (keine Gerinnungsprobleme und scheinbar auch stabile Leberwerte)was heisst, dass eine Entzündung der Grund für sein schlechtes Befinden ist.
    In der Klinik haben sie das sicher so gemeint, daß, wenn er denn AUSSERDEM NOCH Cumarinderivate-Köder gefressen hätte, momentan noch keine Anzeichen davon im Blut festzustellen wären. Solange im Blut nichts feststellbar ist, zeigt der Hund allerdings auch keine Vergiftungssymptome deswegen, also kannst du eine Ködervergiftung wirklich ausschließen.

    Also mache schon auf Distanz klar, dass es knallt wenn der Hund sich euch auf fünf Meter nähert. Groß machen, fixieren und Ablehnung ausstrahlen. Das reicht meistens schon.

    Noch bevor der Hund irgendetwas macht? Nicht dein Ernst - oder?
    Wenn du dann den richtigen Hund triffst, der das als Bedrohung auffasst- was es auch ist!- dann wird der Hund auf euch zu kommen, obwohl er sonst nie gekommen wäre.
    Vorsorglich Bedrohen geht gar nicht, bzw voll nach hinten los.
    Ich würde mich immer an den HH halten, einem Hund kannst du Leinenpflicht nicht erklären.