die hier ja scheinbar eher als "Hund ohne eigenen Willen" angesehen werden.
Das habe ich an keiner Stelle gesagt oder gemeint und bewußt den Komparativ gewählt. Der intelligente Ungehorsam bei Blindenhunden ist mir durchaus bekannt und die Hunde leisten Unglaubliches- keine Frage. Aber ein Therapiebegleithund hat eine finde ich völlig andere Aufgabe. Er wird häufig mit Fremden konfrontiert in einem ganz speziellen Rahmen, während der Blindenhund eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson aufbaut und sie beim alltäglichen Leben unterstützt.
Da wäre z.B. ein Hovawart (kenne da einen) u.U. geeigneter als ein Labrador, da kommt es viel mehr auf den individuellen Erblindeten an- inwiefern er selber ausbildet und welche Eigenschaften der mag als beim Therapiebegleithund, der fremden Menschen nicht neutral begegnen soll , sondern dezidiert freundlich interessiert.