Beiträge von wow...

    Hält es hier irgendjemand für möglich, dass ein Hund der von fremden Menschen nicht viel hält und fremde Kinder schon dreimal nicht weil sie noch dazu unberechenbar sind dann aber mit Kindern die quasi zum Rudel gehören kein Problem hat?

    Das ist absolut möglich bei einem Hund, der so klar zwischen Familie und Fremden unterscheidet und der die Familie beschützen will, nochmal mehr, wenn er in das neue Familienmitglied hineinwachsen darf.

    Erst ist es nur ein Baby, das nichts kann, ihr total lieb habt und das völlig ungefährlich ist, weil es sich ja noch nicht einmal bewegen kann. Bis es das tut, hat er sich schon daran gewöhnt, dass es zu euch gehört. Ausserdem bieten sich irgendwann auch direkte Vorteile,z.B. Essen vom Kind abkriegen.
    Solche Hunde beschützen die eigenen Kinder allerdings dann meist sehr stark, weshalb Gastkinder durchaus ein Problem darstellen.

    Bis man Arthrose wirklich im Röntgenbild sehen kann, ist echt schon richtig viel passiert im Gelenk.

    Das stimmt und ich würde auch unbedingt weitere Diagnostik laufen lassen und die Bewegung anpassen ("physiolgische" Bewegung ausbauen,viel Schritt mit viel Bein heben im Wald laufen, Springen und Toben reduzieren usw. Physiotherapie-Übungen machenI.

    Aber ein Röntgenbild aus nur einer Perspektive kann Kapselverkalkungen als Knochenzubildung aussehen lassen, Engstellen und Lockerheiten können z.T. wegen fehlerhafter Lagerung übertrieben dargestellt sein usw. Deswegen Röntgenbider nicht nur im ventrodorsalen Strahlengang anfertigen lassen.
    Ansonsten ist entscheidend, wie es dem Hund geht, nicht wie häßlich das innen aussieht.


    Es wurde noch früh genug gemerkt um jetzt effektiv gegenzusteuern, der Hund soll schnell wieder umständeentsprechend fit werden-und das wird er auch bestimmt! :smile:

    Ich wollte euch fragen ob Ihr schonmal Erfahrungen mit Ballenverletzungen gemacht habt? Und wie Ihr vorgegangen seit? Bzw. wie lange der Heilungsprozess gedauert hat? Mit Wasser ausgespült und gesäubert habe ich die Wunde schon. Denkt ihr das heilt von alleine wieder oder sollte ich doch besser zum Tierarzt?

    Hatten wir schon- ausgerutscht- wahrscheinlichebenfalls Glasscherbe in vollem Tempo. Erst später zuhause haben wir das gemerkt als das Blut beim Lecken lief und fuhren sofort- gerade noch im 6h Zeitfenster- zum Tierarzt, ist mit 4 Nadeln getackert worden.
    War ein tiefer Schnitt- Hundi hat sich bis auf "drei Schritte kurz vertreten" nichts anmerken lassen.
    Das haben wir gemacht:

    • Täglich mehrmals Verband gewechselt,
    • jedes Mal desinfiziert, nach drei Tagen drinnen Verband weggelassen und Leckverbot erteilt und überwacht,
    • draußen mit Verband und Schutzüberzug z.T. mehrfach gewechselt :ugly: , weil Hundi so schonungslos ist

    Ist super verheilt und genau das wünsche ich euch auch!

    Deine Beschreibung mit 5"Hoffen dass da so schnell nichts mehr wächst " demonstriert eher Unkenntnis der gesamten Problematik und Behandlung" ..sorry

    Bitte korrekt zitieren- ich habe mit 5 MONATEN geschrieben- der Hund ist jetzt 5 Jahre, wurde aber mit 5 Monaten denerviert, was eine ziemliche Ausnahme darstellt.

    Nun, mitten in der Hauptwachstumsphase einen Nerven durchzutrennen und hoffen, dass da so schnell nichts mehr wächst ...das wird logisch schwierig.. später als Überbrückungsmassnahme in Ordnung, aber mitten in dieser Phase- sicher ein augenscheinlich schmerzfreier sehr junger Hund ist leichter zu vermitteln...

    Null, absolut null, Vorwurf an die TE (auch wenn man das notorisch hineininterpretieren will), nur einfach der Rat es nochmal bei einer niedergelassenen orthopädischen Fachpraxis , die konservativ arbeitet, beurteilen zu lassen.

    Wie viele Hunde mit Juvenile Pubic Symphysiodesis sind dir bekannt

    Drei, einer davon ist 6 und völlig beschwerdefrei, die anderen wurden erst kürzlich operiert. Würden die Leute mit 4 Monaten routinemäßig röntgen lassen wären es sicher mehr. Aber so langsam scheint sich das soch herumzusprechen. (Deswegen erwähne ich das überhaupt, falls das wer googlet) vor 5 Jahren wußten das sicher noch weniger, das ist sicher ein Vorwurf an die Tierschutzorganisation.
    Aber dass eine Denervation bei einem 5 monatigen Hund indiziert sein soll- den Fall musst du mir erstmal zeigen. Das ist eine temporäre Sache - bei einem wachsenden Hund noch einmal mehr.

    als ob die Besitzer hier ja quasi noch nichts versucht hätten

    Völliger Quatsch- ehrlich. Aber in den meisten Kliniken wird einfach punktuell repariert und kein komplettes konservatives Therapieprogramm aufgestellt. Die Fachpraxen machen das und begleiten ihre Patienten über Jahre, die haben die Vergleichswerte, Langzeitergebnisse und das bessere Einschätzungsvermögen.

    dass es da mit Kleinkram wie Futterumstellung und Physiotherapie getan ist.

    Sorry, aber damit zweifle ich, ob du auf diesem Gebiet überhaupt kompetent bist.
    Geh' mal in eine Klinik, 95%ige Sicherheit, dass man dir zur TEP raten würde bei einem 5jährigen Hund- ganz egal- bringt einfach das meiste Geld, konservativ machen die nicht viel.
    Dieser Hund ist definitiv falsch therapiert worden. Denervierung und irgendwelche Goldimplantate noch bevor er ausgewachsen war- das ist eigentlich untragbar. Mit 5 Monaten hätte man je nachdem vielleicht sogar noch eine Symphysiodese machen können.
    Ich finde, man kann in solchen Fällen nur aufzeigen.
    Den Rat muss man sich selber basteln.

    In meiner Arbeit im Tierschutz haben alle das Leid der Hunde nur verlängert,

    Persönliche Statistiken decken sich zum Glück nicht (eine Menge Hunde u.a. aus Tierschutzarbeit laufen hier schmerzfrei herum mit ganz furchtbaren Röntgenbildern). Jeder Fall ist individuell und natürlich ist es auch davon abhängig, ob man einen fähigen Arzt erwischt. :verzweifelt:

    Das mit deinem Hund tut mir sehr leid. :( :