Beiträge von Munchkin1

    Schon traurig wenn Hundehalter anderen Hundehaltern aufgrund einiger Beiträge in einem öffentlichen Forum die Kompetenz entziehen den besagten Hund zu halten und sich zu wünschen dass er entzogen wird, OBWOHL Einsicht und Bedauern signalisiert wird. OBWOHL die TE eine unbekannte Person ist. OBWOHL keine intensiven Gespräche mit der TE geführt wurden. Nein, das lesen von paar Beiträgen (so viele waren’s nicht einmal) reichen schon für so eine harte Verurteilung einer fremden Person.

    Da braucht man keine Feinde mehr als Hundehalter.

    Du, ich entziehe jedem Menschen die Kompetenz zu einer bestimmten Handlung, der durch Blödheit und/oder übersteigerte Selbsteinschätzung andere Menschen mit dieser Handlung gefährdet. Und in machen Fällen (wie hier) trotz Kenntnis der Gefahr mehrfach gefährdet.
    Das gilt für betrunkene Verkehrsteilnehmer ebenso wie für Hundehalter oder Eltern die die Aufsichtspflicht verletzen oder ähnliche Fälle.
    Es ist völlig verständlich, dass nicht jeder alles kann. Unfälle passieren, dürfen passieren, können passieren. Aber man lernt aus dem ERSTEN Vorfall.

    Ihr schreibt hier schön von Einsicht, Bedauern, usw.
    Ich frage mal deutlich und durchaus gewollt provokativ: Wer von euch kann MIT SICHERHEIT sagen, dass das kein hohles Geschwätz der TE ist, der der Hintern AKTUELL auf Grundeis geht und das wieder in Vergessenheit gerät, sobald Gras über die Sache gewachsen ist, sofern die Konsequenzen dieses zweiten Verstoßes nicht ENORM weh tun?
    Ich kenne genug Menschen, die genau so handeln. Allen nach dem Mund reden, sofern das nötig ist und doch ihr Ding machen.

    Und nein, ich bin sicher weder selbst perfekt noch möchte ich irgendwem schaden, irgendjemandem seinen geliebten Hund abnehmen.
    Wäre dies ein einmaliger Vorfall, wäre meine Reaktion anders.
    Aber ich sehe schlichtweg keinen Unterschied zwischen der Situation nach dem Beißvorfall 1 und dem letzten Beißvorfall. Worin soll sich die Einsicht begründen?

    Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das OA ihr (na eigentlich dem kranken Hund) nicht noch eine Chance geben wird. So einen alten Hund seinem Heim zu entreissen, dass ist eine Entscheidung, die sich auch das OA nicht leicht machen würde.

    Nur ist die Aufgabe des OA nicht, irgendwelchen Hunden oder Haltern Chancen zu geben, wenn diese bereits bewiesen haben, dass es nicht klappt mit den Chancen.
    Aufgabe des OA ist der Schutz der Allgemeinheit.

    Ich würde bei massivem Schrittlängenunterschied ohnehin ohne Leine joggen, dann kann der Hund sich das besser einteilen.

    Ich habe das mit Mailo sehr stumpf aufgebaut - aus dem Walken. Für ihn ist mein Walktempo bereits Trabtempo. Also erst kurz lösen, dann eine kurze, zackige Walkrunde, ohne Schnüffeln oder Beinchen heben, anfangs mit viel verbalem Zuspruch. Als wir bei 30 Minuten Walken waren, habe ich auf Intervall gewechselt - gehen, laufen, gehen, laufen.
    Und dann die Geh-Einheiten zurück gefahren.
    Aktuell machen wir 2x25 Minuten etwa, dazwischen eine Pause für ihn und eine Reiteinheit für mich, also quasi Biathlon mal anders |)

    Anfangs konnte ich wirklich nur 4-5 Schritte laufen, bevor bei ihm der Spielmodus einsetzte, ich musste aufhören und loben, BEVOR er das Anspringen und Leine-beißen begann. Das geht jetzt besser und hilft auch im BH Training.

    Ich bin gestern auf das FB Profil eines Züchters für englische Bulldoggen gestolpert und habe da mal etwas gesurft. MIR wurde schlecht bei den ganzen Bildern von Hunden mit krummen Röhrenknochen und ohne Nasen, die allesamt natürlich Ausstellungssieger sind.

    Richtig schockiert war ich, als mein Sohn (9), der beim Hund mit Glück vorne von hinten unterscheiden kann, mir über die Schulter blickte und fragte, wo bei den Hunden denn die Nasen seien.
    Wenn also ein KIND sehen kann, dass da etwas nicht stimmen kann, warum fällt uns Erwachsenen, fachlich versierten Menschen, das so schwer?

    Ich hab hier allerdings auch so einen Spezialisten sitzen. Man kippt das Futter morgens in den Napf und denkt sich "In zehn Minuten fahren wir!", nach zehn Minuten sitzt man am Wohnzimmertisch und sieht zu, wie der Hund aus irgendeinem Grund immer noch nicht fertig ist. Er frisst zwar mit Begeisterung, aber es wird halt jedes Stückchen einzeln gekaut. Ich hab es mal mit dem Futterdummy versucht, das sah dann so aus: Mein Hund nimmt ein Maul voll Futter aus dem Dummy, legt es auf den Boden und frisst dann jedes einzelne Stückchen einzeln, während Frauchen daneben wartet. Er lässt sich nicht stressen. Das einzige, was man nicht tun darf, ist Ski oder Rucksäcke im Vorzimmer platzieren und in entsprechender Ausrüstung im Haus rumlaufen. Da kriegt der Herr Pudel aus irgendwelchen Gründen das Gefühl, dass er nicht mit auf den Berg gehen darf wenn er sein Futter fertig frisst.

    Hast du mal ausprobiert, ob die Brockengröße da etwas ändert?
    Mailo inhaliert zwar wie ein Staubsauger, aber ich habe bemerkt, dass er große Brocken eher einzeln nimmt und eher kaut (tendenziell, aber nicht immer) während er kleinere Brocken und Stäbchen eher schlingt als kaut und bei kleinen Brocken gleich ein ganzes Maul voll nimmt

    Ich kenne viele Farben, ist sowohl im Hundebereich als auch im Pferdebereich ein Thema

    Rot - Vorsicht, bissig
    Orange - keine Artgenossen
    Grün - freundlich
    Weiß - blind/taub
    Gelb - je nach Farbton Abstand halten oder Zuhause gesucht
    Blau - Ausbildung/Arbeitshund
    Lila - nicht füttern

    In SH gibt es ja angeblich auch das Ding mit dem blauen Halsband für SoKas.
    Ich kenne hier aber niemanden, der es praktiziert oder kennt

    Mailo bietet Workshops an zu folgenden Themen:

    Schlingen ohne Kauen - Zeitersparnis zum Schutz vor Nahrungsdiebstahl oder Warum Frauchen sich nach dem Füttern bedankt, dass die Finger noch dran sind

    Satt ist nur ein Denkfehler - der Magen ist niemals voll oder einer geht noch, einer geht noch rein

    Die Nahrungsampel - Fressgeschwindigkeit abhängig vom zu verspeisenden Gegenstand oder warum man Kacke schneller fressen muss als Möhren

    Schmeckt nicht gibt’s nicht - seltene Delikatessen wie Taschentücher und Pferdeäpfel oder Reaktionen der Menschlinge auf den Konsum bestimmter Gegenstände

    Und zu guter Letzt:
    Die Kunst des nicht-bettelns - effektive Futterbeschaffung durch passive Manipulation der menschlichen Psyche oder der „Ich sterbe vor Hunger“ Blick