Was mir grade mal auffällt: du weißt schon, dass weder Mia noch Lana Kinder sind und somit auch micht mit Kindern verglichen werden können?
Es ist absolut, aber absolut sinnfrei, gleiche Regeln für alle zu fordern.
Um mal bei deinem Fußgängerzonenbeispiel zu bleiben: du setzt voraus, das du kognitiv in der Lage bist, den Bereich Fußgängerzone als solchen zu erkennen, seine Eigenschaften zu verstehen und logische Schlüsse daraus zu ziehen.
Würdest du das auch von einem Kleinkind erwarten, das gerade seine ersten Schritte macht?
Du schickst deine Tochter hoch Puzzle spielen, wenn sie Ruhe will. Richtig, mache ich mit meinem Sohn auch. Aber ich ERKLÄRE wieso und das ist ein Aspekt, der in deinen Ausführungen verloren geht. Du kannst deinen Hunden nicht erklären, dass sie sich entscheiden müssen zwischen Ruhe und Familie.
Im Übrigen kaufe ich dir keine Sekunde lang ab, dass es nicht möglich wäre, der Hündin, oder sogar beiden Hündinnen irgendwo im Raum ruhige Ecken einzurichten. Wir reden nicht von schalldicht, sondern von kinderfern, bälledicht, bewegungsarm.
Um Himmels Willen, das sind Kleinhunde, keine Doggen, da reicht böse gesagt schon ein größerer Schuhkarton aus.
Und das wird der Knackpunkt in Lanas Verhalten sein:
Ihr habt eine Angsthündin. Viel Trubel im Haus, den ihr nicht gewillt seid, einzudämmen, sagst du.
Sie kennt vermutlich quasi nichts, ist nicht geimpft, wird in eine neue Umgebung mit neuen Leuten und viel Leben gesteckt.
Sie lebt also im Dauerstress. Und Stress verhindert lernen.
Das ist nicht böse gemeint, ich bin nur Freund von klären Worten