Beiträge von Teetrinkerin

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    WeisseSchwalbe

    das ist ja echt schade, dass da so viele Fehler drin sind. Ist das ein(e) andere(r) Übersetzer(in)?

    Mein Mann hat übrigens vorgestern "Carrie" von Stephen King beendet und es hat ihm sehr gut gefallen. Er schaut sich schon um, welches Stephen King- Buch er noch besorgen möchte. Mittlerweile darf es sogar schon etwas mehr Seiten haben ;) Aber zuerst liest er jetzt noch "Kalte Asche" von Simon Beckett, welches ich im Regal stehen habe.

    Soweit ich weiß, war 2010 erstmals die vollständige Gesamtausgabe erschienen. Vorher gab es wohl nur Auswahlbände. Kann das sein oder täusche ich mich?

    Meine Ausgabe sieht in etwa so aus, nur dass ich 9 Bände + einen Companion habe (im aktuellen Schuber sind wohl mehrere Jahre in einem Band zusammengefasst):

    https://www.zweitausendeins.de/die-tagebucher…shoCLPUQAvD_BwE

    "Mein lieber Scholli" ist der richtige Ausdruck. Also manches ist so versaut, da schlackern einem die Ohren.

    Ich habe gerade bei zweitausendeins vorbei geschaut Hach, da würde mir schon einiges gefallen. Es gibt z.B. eine 11-bändige Tagebuchausgabe von 2 französischen Brüdern aus dem 19 Jahrhundert. Und noch ein paar andere schöne Klassikerausgaben.

    Vikram Seth habe ich auch noch im Regal stehen.

    abraxas61

    hast auch wieder Recht. ;)

    Ich bin mittlerweile im März angekommen und bin mal wieder echt überrascht, über manche delikaten Vorkommnisse. Das 17. Jahrhundert war doch nicht so prüde. Noch habe ich ja im ganzen noch einige Bände vor mir, da ich erst 1661 lese. Eine wirklich amüsante und kurzweilige Lektüre.

    Für alle, die sich für Samuel Pepys Tagebücher interessieren: Es gibt die vollständige Übersetzung (immerhin haben 5 Übersetzer 6 Jahre daran gearbeitet) bei zweitausendeins für mittlerweile nur noch 49,90 €. Der Preis ist wirklich unschlagbar. Die Erstausgabe in HC hatte 2010 weit über 100 € gekostet (ich meine, um die 170€). Ich habe mir den Schuber 2015 als TB-Ausgabe für 99€ gekauft.

    tinybutmighty

    das war mir nicht bewusst, dass du in Österreich lebst. Hier ist der Lockdown (noch) nicht so drastisch, wie bei euch.

    Es gibt einen Unterschied zum Hamstern im Buch und beim Corona Lockdown: Im Buch wurde die Gefahr noch in weiten Teilen nicht bewusst von den Leuten wahr genommen, sprich, er hat sich auf seine Intuition verlassen und er hat eingekauft, als noch keiner hamsterte und es noch genügend Lebensmittel gab. Im späteren Verlauf wird auch noch herausgearbeitet, dass das Dorf sich nicht autark versorgen kann.


    Mir ist nach "das Jagdhaus" die Lust auf einen Roman mit Liebe, Beziehung und Familie vergangen. Daher habe ich mir nun was anderes rausgesucht und endlich mal wieder ein Tagebuch von Samuel Pepys vorgenommen. Ich freu mich schon drauf.

    lilactime

    ich finde es sehr spannend, wie unterschiedlich ein Buch von den Lesern wahrgenommen wird. Das finde ich auch das tolle, dass jeder "sein eigenes Buch" liest.

    Ich empfand den ersten Teil gar nicht durchkonstruiert. Daher erstaunt es mich, dass du es so wahrgenommen hast. Auf jeden Fall auch ein interessanter Aspekt, über den ich noch nachdenken werde.


    Ich habe "Das Jagdhaus" angelesen (wie ich feststellte, sogar schon zum zweiten Mal, weil noch ein Lesezeichen drin steckte) und wieder abgebrochen. Total gestellte, kitschige, triviale und gestelzte Dialoge und Gedanken. Zum Beispiel als Johann Bethany zu seiner Tochter, seinem Schwiegersohn und dessen Eltern sagt: "Wie ihr wisst, bin ich Historiker". Bitte, wer sagt sowas zu seiner Familie? Die wissen das doch, ohne darauf aufmerksam gemacht werden zu müssen.

    Oder als dessen Frau, als sie vor Jahren feststellte, mit 40 Jahren noch einen Nachzügler zu erwarten, sich nicht sofort freute und selbst nach 12 Jahren immer noch so ein schlechtes Gewissen hat, dass sie sich schwor, "diese Sünde tausendfach gutmachen würde, indem sie ihm alle die Liebe schenkte, die ein Kind von seiner Mutter erwarten konnte".

    Ja, Herrgott nochmal, wenn dass die einzigen schlechten Gedanken sind, die sie jemals über ihr Kind hatte, dann Fall ich vom Glauben ab. Wie viele Mütter hatten nicht schon mal den Gedanken, ihr Kind im Smaland abzugeben und nicht mehr abzuholen? Ich jedenfalls nicht nur einmal.

    Also zuklappen und weg damit.