Beiträge von Teetrinkerin

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    Also bei der Aussage, dass ein e-book das gedruckte Buch in der Ökobilanz um Längen schlägt, muss ich einhaken:

    Wie und ob die Ökobilanz eines e-book-readers besser ist, ist nicht eindeutig zu belegen - wie aus einer Masterarbeit einer Studentin in Leipzig hervorgeht. Ob ein e-book ökologisch besser da steht, hängt tatsächlich von vielen Faktoren ab:

    - wie viel lese ich?
    - wie oft kaufe ich ein neues Gerät?
    - woher stammt mein Gerät?
    - wie intensiv nutze ich es?
    - nutze ich Ökostrom?
    - ist mein Gerät hinterleuchtet?
    - nutze ich es, bis es kaputt ist?
    - wie entsorge ich mein altes Gerät?
    - lese ich auch gebrauchte Bücher?
    - gebe ich meine gedruckten Bücher weiter?
    - nutze ich eine Bibliothek?

    Das umweltfreundlichste Leseverhalten ist nämlich die Nutzung der Bibliothek. Da kommt kein e-book mit. Denn für das e-book werden seltene Metalle benötigt, die unter umweltschädlichsten Methoden gewonnen werden. Dageben stehen natürlich die Herstellungsverfahren für gedruckte Bücher.

    Lese ich sehr viel, kann sich ein e-book-reader lohnen. Bin ich nur Gelegenheitsleser oder lese häufig gebrauchte Bücher, tausche Bücher, gebe sie weiter oder nutze die Bibliothek, dann ist es nicht mehr so einfach festzustellen, ob ein e-book-Reader tatsächlich ökologisch besser ist.

    Mein Fazit:
    Da ich häufig gebrauchte Bücher lese, viele meiner gelesenen Bücher weitergeben, ab und an auch Bibliotheksbücher lese, bin ich weiterhin guten Gewissens konservativ und lese die gedruckten Bücher. Denn ich möchte weder auf Besuch verzichten, der sich gerne durch meine Bücherregale "durcharbeitet" und dem ich Bücher verleihe, noch darauf, selbst in den Genuss zu kommen, mir fremde Regale anzuschauen.

    Und bei einem gedruckten Buch bin ich der Eigentümer - ich kann damit machen und tun, was ich möchte. Ein großer Vorteil gegenüber den e-books.

    @Teetrinkerin: Ich kann das doppelte Exemplar von 'Der Gott der kleinen Dinge' noch zurückschicken und bin ganz froh darüber, denn die neue gebundene Ausgabe ist sehr klein (nur ca. 14 cm Höhe) und hat eine Minischrift, die das Lesen echt anstrengend macht. Aber wenn ich sie beendet habe, sende ich dir die alte Ausgabe gern zu. Bitte melde ich kurz bei mir, wenn du Zeit dafür hast.

    Das ist lieb von dir - ich werde mich dann melden (allerdings sitzt mir mein SUB im Nacken :ugly: )

    Sorte nennt sich Donna, keine Ahnung, ob die nun gut oder schlecht geeignet sind :D Sie sollen im Kübel an der Südseite an der hauswand stehen. Keine Überdachung vorhanden, aber viel Sonne und windgeschützt.

    Sie scheint wohl auch fürs Freiland geeignet zu sein und Kirschtomaten sind meist sowieso robuster. Allerdings hast du eine F1-Hybride erwischt. Falls es dich interessiert, warum samenfeste Sorten besser sind, gucke ich gerne mal im Internet, wo die Problematik nachzulesen ist (weil du ja auch generell um Nachhaltigkeit bemüht bist, könnte es dich vielleicht interessieren).

    @israel
    *Keks nehme* Dankeschön! Ich darf ja, im Gegensatz zum Hund (die sich heute im Einzeltraining übrigens super gemacht hat!).
    Ich habe mich an deine Empfehlung erinnert, aber auch daran, dass es recht düster ist. Deswegen habe ich mich für "Was vom Tage übrig blieb" entschieden. Düstere Bücher schlagen sich mir immer sehr aufs Gemüt.
    Ich möchte gerne noch die Sicht der Frau lesen, weswegen ich das Buch von Gardam gekauft habe. Vor allem die Affäre interressiert mich.

    @Stachelschnecke,
    was Bücher angeht, gibt es tatsächlich gute Alternativen. Deswegen kaufe ich auch keine Bücher bei Amazon. Nur bei einem Buch könnte ich schwach werden, das im Amazon-Eigenverlag produziert wurde (ein Buch über Wintergemüse).
    Mir geht es wie dir, ich nutze Amazon auch um nach Büchern zu suchen, die Inhaltsangaben und die Leseproben zu lesen. Alles andere tätige ich dann bei meinem Buchhändler.

    @37mara73
    die haben das schon geschickt gemacht ;-) Keine Ahnung, warum ich damals drüber gestolpert bin, dass es eigentlich eine deutsche Autorin ist.

    Du hattest schon geschrieben, wie dir "Der Gott der kleinen Dinge" bisher gefällt, oder? Ich lasse gerne jemand anderen den Vortritt, aber wenn sich niemand findet, würde ich das Buch gerne nehmen. Wobei es bei mir wirklich so ist, dass ich keinen Büchermangel habe *räusper* Ich sollte wirklich mal für 3 Jahre eingeschlossen werden, damit ich alle Bücher lesen kann ;-) Daher: Wenn sich jemand anderes findet, dann übergebe ich gerne den Vortritt.

    Es gibt Leute, die schon im Januar ihre Tomaten aussäen ;-) Ich muss gestehen, ich habe sie noch nicht ausgesät, dabei wollte ich das eigentlich schon seit einer Woche machen.

    Zum Thema Tomaten ohne Gewächshaus:
    Es kommt immer auf die Sorte drauf an. Meist sind kleinfrüchtige Sorten (Kirschtomaten) robuster als Fleischtomaten. Komplett ohne Wetterschutz ist immer schwierig, aber auch dafür gibt es passende Sorten (argentinische Wildtomate, rote Johannisbeertomate etc.). Wenn ein bissel Überdachung vorhanden ist, damit die Tomaten vor der ärgsten Nässe geschützt sind, gehen doch viele Sorten sehr gut. Aber je Krautfäuletoleranter, umso besser.

    Was für Anbaumöglichkeiten hast du? Überdachten Balkon? Oder Dachvorsprung etc.? Baust du im Kübel an? Und welche Sorten hast du?

    Ende April halte ich für zu früh. Im vergangenen Jahr hatten wir ganz viele Leute auf dem Pflanzenbasar, die sich vom warmen April haben täuschen lassen und schon Gurken und Tomaten ins (wohlgemerkt) Gewächshaus gesetzt haben und dann sind sie alle erfroren. Wir hatten Ende April nochmals einen richtigen Wintereinbrauch für 3 Tage, was auch zu vielen Ausfällen im Obstanbau führte. Meine Erfahrung in Oberschwaben zeigt mir, dass ich um den 15. Mai herum sehr genau den Wetterbericht verfolge und aller, allerfrühstens am 15. Mai rauspflanze. Denn wir haben gerne auch nochmals Ende Mai einen kleinen Kälteeinbruch, wo ich frostempfindliche Pflanzen schützen muss.

    Mein Vater setzt seine Tomaten schon seit Jahren Anfang Mai ins Glasgewächshaus und stellt in kalten Nächten Kerzen rein. Bisher hatte er damit Glück. Da ich nur ein Foliengewächshaus habe und einen Teil der Pflanzen auch ohne Gewächshaus in ein überdachtes Beet pflanze, setze daher meine Tomaten erst später raus.

    @37mara73
    Nicolas Barreau ist wohl tatsächlich eine deutsche Schriftstellerin. Ich verwechsel das nicht ;-)
    Daniela Thiele – Wikipedia
    "Das Lächeln der Frauen" war das Buch, dass ich gelesen habe. Ich muss gestehen, meins wars überhaupt nicht.


    Zum Thema "arschmazon": Ich verweigere den schon seit Jahren. Mein Mann macht da noch 2-3 Bestellungen pro Jahr, wenn ihm Alteranativen dazu fehlen. Natürlich muss sich niemand rechtfertigen oder entschuldigen für sein Kaufverhalten, aber hin und wieder zu hinterfragen, wo und was man alles bestellt, finde ich schon nicht verkehrt. Wir wohnen auch sehr ländlich und bevor ich ewig weit fahre um was zu kaufen, bestelle ich es gerne (ich gestehe, ich gucke da gerne bei Ibääääähhhhh vorbei). Wenn ich aber z.B. sehe, welche Menge an Päckchen unsere Mieterin jede Woche bekommt, frage ich mich schon, muss das immer sein? Und dabei geht es mir nicht nur um die Frage, ob Arschmazon oder nicht, sondern auch um die Ressourcen, die dafür verbraucht werden.

    So, das war nun mein besserwisserisches Wort zum Donnerstag ;-) Und voll untadelig gestehe ich gleich meinen heutigen Bucheinkauf:

    Eigentlich habe ich ja nur Momo aus der Buchhandlung abholen wollen. *räusper* Da wurden es zwei Bücher mehr *nochmehrräusper* In meine voll ökologisch korrekte Stofftasche (übrigens ein Weihnachtsgeschenk von "meinem" Buchladen) sind noch folgende Bücher gehüpft:

    - Eine treue Frau von Jane Gardam
    - Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

    Ich mag gerne auch die leisen, unaufgeregten Bücher. Ein Buch muss mir gefallen, dann lese ich es gerne weiter. Ob man das mit Spannung gleichsetzen kann? Ein Buch kann mich zum Weiterlesen anregen, weil es sprachlich schön geschrieben ist oder es mich berührt oder eben auch, weil es spannend ist.

    Ständige Hinweise a la "Wenn sie/ er gewusst hätte, was noch alles kommen würde...." mag ich so überhaupt nicht. Mir wurde mal in der Buchhandlung ein Buch von Nicolas Barreau (eigentlich wohl eine deutsche Schriftstellerin) empfohlen. Oh Graus! Nicht nur, dass es unglaublich seicht war (bei solchen Liebesromanen stellen sich mir echt die Haare auf), sie arbeitete bei (fast) jedem Kapitelende mit solchen Andeutungen. Nur weil es sich schnell lesen lies, habe ich es bis zum Ende gelesen, aber einen Platz in meinem Regal hat es nicht gefunden ;-)


    Ich werde heute - auf dem Weg zum Einzeltraining mit unserer Hundetrainerin - bei "meiner" Buchhandlung vorbeischauen. Habe gestern schon angerufen und sie legen mir Momo zur Seite. Neue Bücher kaufe ich nur dort (selten mal eines, wenn ich woanders vorbei komme) - dort bin ich auch schon so bekannt, dass ich von der Inhaberin mit Namen begrüßt werde ;-)