Beiträge von Teetrinkerin

    Wir haben einen Hund aus dem Tierheim und beide Tierheime, in denen wir uns umgeschaut haben, vermitteln keine Hunde in Außenhaltung.

    Am Anfang wird zwar der Vorsatz da sein, oft und lange draußen zu sein (und das macht man anfangs ja auch noch), aber irgendwann siegt dann der innere Schweinehund, wenn es draußen regenet und kalt ist und man ist einfach nicht mehr so viel draußen. Zumal du ja dein Leben nicht komplett nach draußen verfrachten kannst. Dann ist der Hund die meiste Zeit des Tages allein. Das finde ich kein schönes Leben für ein Rudeltier.

    Unsere Cassy war früher auf einem Bauernhof (wie dort die Lebensumstände weiß man nicht, nur, dass sie misshandelt wurde). Aber sie genießt es so, bei uns zu sein. Sie ist immer um uns rum und ich könnte es mir nicht vorstellen, sie nach draußen zu verfrachten.

    Ich kenne einen Hofhund, der auf einem Reiter- und Bauernhof lebt. Dort ist IMMER draußen was los, er ist auch viel in der Reithalle mit dabei. Aber selbst er sucht immer den Anschluss zu seinen Menschen und macht immer wieder Versuche, ins Haus zu kommen. Dabei ist dort wirklich ständig draußen was los.

    Und wie auch schon angesprochen wurde: Hunde, die viel für sich sind, unterhalten dann häufig die ganze Umgebung. Das dürfen wir hier täglich erleben. Der Hund vom einen Nachbarn lebt komplett draußen und der Hund von den anderen Nachbarn ist oft den ganzen Tag draußen an einer Laufleine im Garten.

    Na gut, dann kommt auf jeden Fall mehr Arbeit auf uns zu :smile: - aber wir wollen trotzdem einen Zweithund. Und der Wunsch nach einem GP festigt sich immer mehr. Ich glaube, der Pudel passt wirklich ganz gut zu uns. Er kann gut was wegstecken (ein Sensibelchen ist ja in einem Haushalt mit Kindern nicht so gut aufgehoben), ist lernwillig, ist lebhaft und hat Charakter. Gefällt mir sehr!

    Wenn feststeht, dass ein GP-Welpe bei uns einzieht, werden wir auf jeden Fall unsere Trainerin mit an Bord holen. Es ist uns sehr wichtig, dass von Anfang an alles gut läuft. Aber jetzt werden wir erst mal mit ein oder zwei erwachsenen Pudeln aus der Zucht gemeinsam mit Cassy laufen und gucken, ob Cassy generell mit Pudeln harmoniert.

    Das sind natürlich schon Preise.... Da mache ich das lieber selber. Und das Züchterpaar hat auch gesagt, dass man das schnell lernt.

    Haare fliegen hier ja trotzdem noch zu genüge rum ;) Wobei es im Moment nicht mehr ganz schlimm ist, wie es im Juli war. Labbis (bzw. deren Mischlinge) sind wirklich haarende Monster ;)

    Aaaah, Harlekin-GP... :cuinlove: Darf ich bitte auch den Züchter per PN haben? Ich strecke jetzt schon die Fühler für in zwei, drei Jahren aus... :herzen1: Zweithund kommt bei uns definitiv noch. Träum, träum...

    Ich hab ja unseren GP auch erst seit März und schere ihn seitdem selber - ich kann gerne meine bisherigen Erfahrungen mit dir teilen. Es ist wirklich gar nicht so kompliziert - nur zeitaufwändig.

    Vorm Zupfen hatten wir auch schreckliche Angst, aber mit Rupfklemme und einem, der den Hund fest schmust, während der andere werkelt, geht es wunderbar. :bindafür: Unsere TÄ hat uns damals ermutigt, nicht allzu zimperlich an die Sache ran zugehen und der Hund hat sich schnell dran gewöhnt. Absolut kein Drama mehr das.

    Ich schicke dir gerne eine PN ;)

    Wir sind ja mit der Fellpflege echt verwöhnt. Hin und wieder mal ein bissel bürsten und ansonsten hat Cassy ein selbstreinigendes Fell ;) Geduscht wird sie nur, wenn es wirklich sein muss. Der Züchter sagte uns, die Pudel muss man schon spätestens alle 2-3 Tage kräftig durchbürsten, ansonsten verfilzt das Fell. Und dann halt das Scheren dazu. Er sagte, wir sollen uns gleich ein gutes Schergerät zulegen (Kostenpunkt um die 200€) und dann noch Kämme etc.

    Ich denke, beim Ohren zupfen stehen uns die Züchter bestimmt erst mal ein wenig zur Seite. Die sind wirklich nur ein Katzensprung von uns entfernt und sehr bemüht.

    @pauline31
    naja, manchmal ist es schon ein klitzekleines bisschen Arbeit ;) Vor allem, wenn es draußen schüttet und nicht aufhört, man keine Zeit hat - dann ist es Arbeit.
    Wenn es an einem Samstag morgen ist, wenn kein Mensch unterwegs ist, der Hund entspannt läuft, man nur die Schafe blöcken, die Vögel zwischtern, den Wind in den Baumkronen rascheln und die eigenen Schritte im Kies knirschen hört und die Sonne angenehm warm (und nicht heiß) vom Himmel scheint, der Wind eine belebende Erfrischung bringt, dann ist es Entspannung pur. :herzen1:

    Ja, die Züchter sind beim Deutschen Pudel-Klub angeschlossen, der ja auch im VDH ist.

    @pauline31
    ich finde es auch schön, wenn ein Hund einen Partner sozusagen hat. Hunde sind ja eigentlich keine Einzelgänger (ich weiß, es gibt auch immer wieder anderslautende Aussagen), daher fände ich es schon besser, wenn ein Hund nicht in Einzelhaltung leben muss.
    Oh je, da bin ich mal gespannt, ob wir auch so viel Arbeit haben werden.
    Dann bin ich ja beruhigt, dass nicht nur ich so ein Schisser bin, was das Ohren zupfen angeht ;)

    @datKleene
    das ist eine Harlekin-Zucht. Von den Farben sind welche in schwarz-weiß, aber auch komplett in weiß, welche in schwarz und welche auch in grau (bzw. könnten grau werden). Ich kenne mich da nicht aus - ob das normal ist? PN schicke ich dir gerne zu.
    Ich denke, ein Welpe wird hier schon ziemlich "aufmischen", aber ich freue mich auch irgendwie drauf. Nicht so sehr auf die Welpenzeit - mir sind größere Hunde eigentlich fast lieber. Aber ich denke, die Bindung wird eine ganz andere sein. Wobei, die Innigkeit ist zu Cassy eigentlich ausgeprägter, als zu unserer früheren Familienhündin. Aber dafür war alles irgendwie einfacher - wir brauchten keinen eingezäunten Garten, sie konnte ohne Leine laufen etc.

    @datKleene
    das war wirklich ein tolles Gewusel und die Kinder mitten drin. Die hatten alle ihren Spaß und Tochter und Sohn haben sich da echt wohl gefühlt. Mein Mann war auch ganz begeistert von den Pudeln - er hat sich total in einen großen Rüden verguckt, der es mag, total durchgeknuddelt zu werden. Das ist genau das richtige für meinen Mann ;) Wobei Cassy das ja auch mag. :herzen1:

    Der Züchter hat uns empfohlen, selbst zu scheren. Und die Züchterin meinte, wenn man sich mal verschnibbelt, ist es auch kein Problem, es wächst ja wieder nach. Und wir wollen auch wirklich kurz haben - alle Hunde dort waren kurz geschoren und das hat mir echt gut gefallen. Ein bissel Hemmungen werde ich haben die Ohren zu zupfen. Da hätte ich immer Sorge, dass das weh tut (ich denke nur daran, wenn man mal ein Haar aus der Nase zupft :shocked: ).

    Das Züchterpaar wird auch sehr darauf achten, dass der Welpe zu uns passen wird. Sie kennen ja den Charakter ihrer Welpen und sie haben schon gesehen, dass wir was pflegeleichtes brauchen ;) Also ein Hund, der nicht alles zum erbrechen testet - das haben wir ja mit Cassy genug.

    Von Cassy habe ich übrigens am Anfang immer gesagt, dass sie nicht mein Seelenhund wäre. In letzter Zeit stelle ich aber eine immer größere Innigkeit zu ihr fest. Die Zuneigung wächst mit jedem Tag, mit jeder Woche, mit jedem Monat. Auch wenn sie mich immer mal wieder auf die Palme bringt, ich bin so stolz drauf, was wir gemeinsam geschafft haben, wie wir dadurch zusammengewachsen sind. Sie ist soooo ein toller Hund - aber ich weiß auch, dass Liebe beim Teilen größer wird und daher ein weiterer Hund bei uns bestimmt eine Bereicherung sein wird. Übrigens meinte der Züchter, dass es ganz oft so ist, dass zwei Hunde einfacher zu händeln wären, als einer alleine. Wird sich zeigen - bei den Kindern habe ich nicht unbedingt die Erfahrung gemacht, obwohl auch die Hebamme immer das gleiche über Kinder gesagt hat. xD