Beiträge von Micha&Kira

    Ich bin als Kind mit einer Foxterrierhündin aufgewachsen. Sie war damals unser erster Hund und hat mit ca. 1 Jahr angefangen bei interessanten Ablenkungen (andere Hunde, Katzen) immer extrem an der Leine zu zerren.


    Wir hatten damals noch keine praktische Erfahrung in der Hundeerziehung. Sowohl in Büchern, als auch im Hundeverein, wurde uns damals ein Stachelhalsband als Wundermittel empfohlen. Wir habe es ein oder zwei Spaziergänge probiert, aber es hat nicht wirklich geholfen u. tat dem Hund sichtlich weh. Daraufhin landete das Stachelhalsband im Müll. Für mich absolute Tierquälerei, der Hund versucht einfach doch immer mal wieder an der Leine zu ziehen und würgt sich dabei schmerzhaft.
    Zum Glück haben wir dieses Problem mit viel Geduld u. üben ohne Schmerzen für das Tier gelöst.


    Ich dachte auch das diese Stachelwürger mittlerweile verboten sind. Offenbar ist dem leider nicht so.

    Hallo,


    ich suche zur Zeit auch einen neuen Hund. Da ich vorher eine Border Collie-Schäferhündin-Mix hatte interessieren mich natürlich auch Border Collie, Schäferhund und Aussi. Mich schrecken aber die extremen Welpenpreise schon ab (1000 € wären für mich sehr viel Geld). Deshalb denke ich zur Zeit daran das es eher wieder ein Hütehundmischling werden sollte.



    Denn bei Rassehunden, z.B. gerade Schäferhunden und Collies hört man viel von Rassekrankheiten. Da ist ein sehr guter Züchter mit nachweislich gesunden Elterntieren mit 1000€ schon günstig. Und die Angst einer etwas geringeren Lebenserwartung bei Rassehunden würde bei mir trotzdem bleiben.



    Im Bekanntenkreis haben viele einen Rassehund von sehr guten Züchtern gehabt. Die meisten hatten sogar auch das Glück das die Hunde recht gesund u. fit waren. Trotzdem sind fast alle nicht wirklich alt geworden (10-11 Jahre bei Schäferhunden, Retrievern, Labradoren). Die gleichgroßen Mischlingshunde sind fast alle ein paar Jahre älter geworden.


    Mag einfach Pech gewesen sein, aber auch meine Tierärztin erzählte mir das Schäferhundmischlinge in der Regel um einiges Älter werden als reinrassige.



    mfg


    Michael

    Hallo,


    ich bin neu hier im Forum. Vor kurzem ist meine Hündin Kira (vermutlich war Sie ein Border Collie-Schäferhund-Mix) verstorben :( . Ich habe Sie damals im Alter von 3-4 Jahren in einem Tierheim gefunden. War Liebe auf den ersten Blick.
    Durch Ihr Vertrauen zu mir überwand Sie schnell alle Ängste u. Probleme. Gehorsam, Leinenführbarkeit, frei laufen, bei Fuß usw. war alles kein Problem, da Sie durch Ihre Intelligenz sehr schnell lernte.


    Jetzt suche ich wieder einen Hund der mit Zeit u. Geduld ein problemloser Familienhund wird (Hundeschule steht auf jeden Fall wieder auf dem Plan, egal ob nun Welpe oder erwachsener Tierheimhund).


    Da ich an einer Angststörung mit Depressionen leide, hatte es mir immer sehr geholfen das ich meine Border Collie-Schäferhündin überall mit hinnehmen konnte. An Tagen wo es mir mal schlechter ging half mir das sehr.
    Einem Welpen kann man durch Erziehung und Übung fast alles beibringen. Ich bin mir unsicher ob das auch auf einen Tierheimhund zutrifft. Viele haben ja vorher schon viel schlechtes erlebt. Was wenn ein neuer Tierheimhund seine Traumata oder Ängstlichkeiten usw. nie komplett überwindet, obwohl auf den ersten Blick alles passt?


    Kira hat bei mir zeitweise schon als fast therapeutischer Begleithund gearbeitet. Sie hat meine Ängste erkannt u. mich dann durch anstubsen und andere Verhaltensweisen beruhigt.


    Diesen Anspruch muß der neue Hund nicht unbedingt erfüllen. Aber es wäre schon schön wenn er mich in vielen Situationen begleiten könnte (Jeder weiß ja wie gut ein lieber Hundblick der Seele tut).



    :hilfe: Es soll eher ein Mischling sein. Welche Rassen bzw. Rassemischlinge sind gute Begleithunde?
    Ich denke an Mischlinge aus folgenden Rassen: [Mischling weil preisgünstiger, oft gesünder (meine Erfahrung, ich weiß muß nicht sein), meist 1-2 Jahre älter werden] (Ich habe nicht das Geld 1000€ auszugeben, ich will auch noch Reserven für unvorhergesehenes wie z.B. höhere Tierarztkosten haben)

    • Border Collie-Schäferhund-Mix
    • Aussi-Schäferhund-Mix
    • Retriever + Schäferhund (oder + Border Collie oder Aussi)
    • Labrador + Schäferhund (oder + Border Collie oder Aussi)


    Ich wäre für Eure Tipps und Meinungen sehr dankbar. Welche Rasse habe ich vielleicht noch vergessen die als guter Alltagsbegleiter passt? Ein Jagthund kommt nicht in Frage (Retriever u. Labrador würde ich noch als für mich tauglich ansehen, obwohl ich eher zum Hütehund tendiere).


    Freundliche Grüße
    Michael