Beiträge von Hummel

    Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an.
    Ich gebe dir mal 3 Links zum Thema Hundefutter, Zusammensetzung und Bedeutung von Deklarationen auf dem Futtersack

    http://www.hundundfutter.de
    http://www.dre-gruene-hund.de
    http://www.akitas.ch/tiernahrung

    Dann vergleiche mal mit deinem Aldi Futtersack...
    Auch das Happy Dog würde ich nicht füttern.
    Ich würde in solchen Fällen, wo es um bezahlbares Extruderfutter in ordentlicher Qualität geht immer zu diesen beiden Marken raten:

    http://www.josera.de (aber dort die "Emotion" Linie!)
    und
    http://www.bestes-futter.de

    Schau sie dir doch mal an, falls du nach Lektüre der Links auch zu dem Ergebnis kommst, dass es Futter mit hochwertigeren Zutaten in besserer Zusammensetzung für deine Hundis sein soll.

    Viel Erfolg im Futterdschungel ;)

    Ich würde es auch nicht geben. Neben dem glutenhaltigen Getreide ist auch hydrolisierte Gefülgelleber drin (und mWn sind diese ausgelösten Eiweisse nur dann in einem Futter, wenn die Qualität der anderen Eiweissquellen so gering ist, dass noch tierisches Eiweiss dazu muss - oder so ähnlich) und sind EG Zusatzstoffe drin (chem Natur?))

    Alles in Allem glaube ich einfach, dass es bessere Produkte gibt, die ich für besser halte. Aber gut - das muss natürlich auch jeder selber entscheiden.

    Ich finde, dass es unter anderem bei:
    http://www.bestes-futter.de
    http://www.ardengrange.de
    http://www.lupovet.de

    sehr hochwertiges und empfehlenswertes Futter für junge Hunde gibt. Für die die groß werden ebenso wie für die die kleiner bleiben ;) .

    *hust* Ihr Lieben, ich bin zwar wahrlich kein Rechengenie... aber zu sagen TroFu Menge = NaFu Menge ist doch ein bißchen... unkorrekt. :roll:

    Im Nafu ist doch viel mehr Wasser, das heíßt im gleichen Gewicht ist die Energiedichte ganz anders!

    Mein Vorschlag: Wenn dein Hund normal 200 Gramm TroFu bekommt und du ein Viertel (050 Gramm) erstezten willst, dann schau auf deine NaFu Dose, wieviel die Gesamt Ration pro Tag wäre und nimm davon dann ein Viertel. Bsp sollte dein Hund 400 Gramm NaFu bekommen, bekommt er 100 Gramm (ein Viertel) zu den 150 Gramm TroFu.

    Sorry, aber das musste ich noch korrigieren. Ich schalten meinen Klugscheißermodus auch jetzt sofort wieder aus :D

    Oh! Wenn das Herrmann Hundefutter jetzt in diese Futtermittelkette käme (leider ist da ja jede einzelne Filiale frei im Bestand außer die FN Eigentmarken...) wäre das super!! Das wäre ein (zwar nicht Bio) aber sehr gutes Futter zu einem akzeptablen Preis und das dann auch noch im Geschäft um die Ecke!!

    Dann drück ich mal die Daumen, dass es das bald öfter gibt. (Kauf einfach alles auf, dann war die Testphase erfolgreich :lachtot: )

    Ich versuche mal, auf die Eingangsfrage zu antworten.
    das Akronym BARF kommt von "Bones And Raw Food" oder hier in Deutschland meistens übersetzt mit "Biologisch Artgerechtes Roh Futter".

    Also: Nix kochen. ;)

    An Mengenangaben und Anteilen gibts unterschiedlichste Auffassungen. Die in meinen Augen beste ist die 70% Fleisch und fleischige Knochen (Knochen aber ERST nach langsamer Gewöhnung!) und 30% Gemüse und Obst pürriert mit einem TL kaltgepresstem Öl. Die Ölsorte sollte besonders viele Omega3 Fettsäuren haben. (Leinöl, Rapsöl, Lachsöl sind besonder gut geeignet. Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl weniger)

    Wenn man (oder solange man) keine Knochen füttert, muss man unbedingt Clacium zufüttern, denn ansonsten ist das Verhältnis von Calcium : Phosphor falsch und das führt im schlimmsten Falle dazu, dass sich der Körper das Ca aus den Knochen holt. Das gibt Schäden.

    Besonders empfehlenswert sind mMn von http://www.lunderland.de der Algenkalk und von http://www.cdvet.de das MicroMineral.

    Wenn man möchte kann man als Zusatz gut noch eine Alge nehmen, aber bei Zusätzen muss man auch immer schauen, dass es nicht zuviel wird.
    Gute, hochwertige frische Lebensmittel frisch zubereitet sind eigentlich schon genug.

    Und: Ja, wenn man sich ein bißchen mit der Materie beschäftigt und nicht einfach irgendwas gibt, ist frisches Futter mMn auf jeden Fall gesünder. (Ist es für Menschen doch auch!)


    Wichtige No-Go`s: Weintrauben, Zwiebelgewächse aller Art, Auberginen und Schweinefleisch (kann den Erreger der Pseudowut enthalten)!! Nachtschattengewächse höchstens überreif oder gekocht.(Einige Lebensmittel sollte man nur gekocht verfüttern. Entweder man verzichtet dann auf diese oder man gibt eben doch gekochte Dinge ab und an)
    Zu den Dingen, die unbedingt gekocht gehören zählen: Kartoffeln und Reis.
    Bei Kohl muss man aufpassen - er erzeugt roh oftmals unangenehme Blähungen - daher evtl beim sensiblen Hund eher gekocht bzw nur in geringen Mengen.

    In den Gemüse-Obst-Pürrees sollte immer ein grünes Gemüse (bsp Salat) drin sein.

    Beim Fleisch sollte man mind. 3 Sorten abwechseln. Bsp: Rind, Geflügel, Fisch.

    Leber und niere sollte man nicht öfter als alle 2 Wochen eine Komplett-Ration geben. Aber auch möglichst nicht weniger. (Besonders viele wertvolle Vitamine, aber auch viele Schadstoffe)

    Die Insgesamt-Tagesmenge sollte man mit 2% des Körpergewichtes starten und dann schauen, ob es mehr sein muss. Man kann die selbstgestalteten Portionen schön auf die Bedürfnisse vom Hund zuschneiden (braucht er mehr Energie, weniger, ist er ein guter Knochenverwerter oder kommt er mit Knochen nicht gut klar, etc pp)

    Apropos Knochen: Am Anfang nur reines Fleisch geben, bis sich der Körper an die neue Nahrung gewöhnt hat. Dann mit kleinen weichen Knochen und Knorpel anfangen (Hühnerhälse, Hühnerflügel, Kalbsrippe, Kalbsbrustbein), dann erst härtere Knochen wie Rinderbrustbein, Wirbelsäule oder Gelenkknochen und Ochsenschwanz.

    Am Anfang kann es durch die Umstellung zu "Turbulenzen" kommen. Das gibt sich aber. Am besten fängt man mit magerem reinen Rinderhack und pürrierter Karotte und pürriertem Apfel an. (Öl und Calcium nicht vergessen).
    Wenn das gut vertragen wird, dann kann man langsam die Fleischarten und auch die Gemüse-Obst-Auswahl steigern.

    So. Und du solltest Dir (abgesehen von meinen Ausführungen hier) noch gute Infos anlesen.
    http://www.drei-hunde-nacht.eu
    http://www.der-gruene-hund.de
    http://www.dubarfst.com

    Diese Seiten lege ich Dir sehr ans Herz!!! Unüberlegtes Barfen finde ich gefährlich, überlegtes Barfen finde ich die best mögliche Ernährung.

    ;) soviel von mir...

    Ich gebe keinen Knoblauch (außer die Mini-Menge, die im Lupovet Futter drin ist, das ich ja auch selten gebe) - ABER, ich hätte da mal eine Frage - rein interessehalber.

    Vielleicht kann die Cerridwen die ja auch beantworten?

    Warum nimmt man eine Repellens-Wirkung gegen Zecken und Flöhe von Knoblauch an? Denn Hunde schwitzen ja nicht - bzw regulieren die Körpertemperatur mWn über Zunge und Pfoten.

    :???: Hm. Und außer über den Geruch wüsste ich jetzt nicht, warum die Zecken sich dann nicht in den warmen Nacken meines Hundes setzen sollten.
    Wer weiß was? :hilfe:

    Ich schließe mich Kashas Beitrag an. Würde aber noch Kalbsrippen empfehlen können. Die sind sehr weich, fast schon knorpelig und haben Fleisch dran. Und: Sie sind nicht so klein! Da muss er mal dran kauen und kann nicht einfach runterschlucken.

    Wenn du Knochen gibst, gib am besten vorher immer etwas Fleisch, das regt die Verdauung an und hilft so beim Knochenverdauen.

    Ich kann BARFen auch nur sehr empfehlen, wenn es um "Figurkontrolle" für den Vierbeiner geht. (Vielleicht sollte ich mich auch barfen... :D )

    Ich würde es zwar auch nicht füttern, weil es mir für den Inhalt zu teuer wäre.

    Aber:
    1. ist in vielen auch sehr guten Futtern ein geringer Anteil versteckter Zucker. Beispiels: Canis Alpha, Bestes Futter, etc pp (Weil es ein geringer Teil ist und da ich hauptsächlich barfe ists mir zB egal)

    und 2. ist in fast jedem Trockenfutter doch ein Wasser-/Restfeuchteanteil von rund 10% - außer in Halbfeuchtfutter wie Platinum zB.

    Also ich wollte es nur mal zur Diskussion stellen...