Ich versuche mal, auf die Eingangsfrage zu antworten.
das Akronym BARF kommt von "Bones And Raw Food" oder hier in Deutschland meistens übersetzt mit "Biologisch Artgerechtes Roh Futter".
Also: Nix kochen. 
An Mengenangaben und Anteilen gibts unterschiedlichste Auffassungen. Die in meinen Augen beste ist die 70% Fleisch und fleischige Knochen (Knochen aber ERST nach langsamer Gewöhnung!) und 30% Gemüse und Obst pürriert mit einem TL kaltgepresstem Öl. Die Ölsorte sollte besonders viele Omega3 Fettsäuren haben. (Leinöl, Rapsöl, Lachsöl sind besonder gut geeignet. Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl weniger)
Wenn man (oder solange man) keine Knochen füttert, muss man unbedingt Clacium zufüttern, denn ansonsten ist das Verhältnis von Calcium : Phosphor falsch und das führt im schlimmsten Falle dazu, dass sich der Körper das Ca aus den Knochen holt. Das gibt Schäden.
Besonders empfehlenswert sind mMn von http://www.lunderland.de der Algenkalk und von http://www.cdvet.de das MicroMineral.
Wenn man möchte kann man als Zusatz gut noch eine Alge nehmen, aber bei Zusätzen muss man auch immer schauen, dass es nicht zuviel wird.
Gute, hochwertige frische Lebensmittel frisch zubereitet sind eigentlich schon genug.
Und: Ja, wenn man sich ein bißchen mit der Materie beschäftigt und nicht einfach irgendwas gibt, ist frisches Futter mMn auf jeden Fall gesünder. (Ist es für Menschen doch auch!)
Wichtige No-Go`s: Weintrauben, Zwiebelgewächse aller Art, Auberginen und Schweinefleisch (kann den Erreger der Pseudowut enthalten)!! Nachtschattengewächse höchstens überreif oder gekocht.(Einige Lebensmittel sollte man nur gekocht verfüttern. Entweder man verzichtet dann auf diese oder man gibt eben doch gekochte Dinge ab und an)
Zu den Dingen, die unbedingt gekocht gehören zählen: Kartoffeln und Reis.
Bei Kohl muss man aufpassen - er erzeugt roh oftmals unangenehme Blähungen - daher evtl beim sensiblen Hund eher gekocht bzw nur in geringen Mengen.
In den Gemüse-Obst-Pürrees sollte immer ein grünes Gemüse (bsp Salat) drin sein.
Beim Fleisch sollte man mind. 3 Sorten abwechseln. Bsp: Rind, Geflügel, Fisch.
Leber und niere sollte man nicht öfter als alle 2 Wochen eine Komplett-Ration geben. Aber auch möglichst nicht weniger. (Besonders viele wertvolle Vitamine, aber auch viele Schadstoffe)
Die Insgesamt-Tagesmenge sollte man mit 2% des Körpergewichtes starten und dann schauen, ob es mehr sein muss. Man kann die selbstgestalteten Portionen schön auf die Bedürfnisse vom Hund zuschneiden (braucht er mehr Energie, weniger, ist er ein guter Knochenverwerter oder kommt er mit Knochen nicht gut klar, etc pp)
Apropos Knochen: Am Anfang nur reines Fleisch geben, bis sich der Körper an die neue Nahrung gewöhnt hat. Dann mit kleinen weichen Knochen und Knorpel anfangen (Hühnerhälse, Hühnerflügel, Kalbsrippe, Kalbsbrustbein), dann erst härtere Knochen wie Rinderbrustbein, Wirbelsäule oder Gelenkknochen und Ochsenschwanz.
Am Anfang kann es durch die Umstellung zu "Turbulenzen" kommen. Das gibt sich aber. Am besten fängt man mit magerem reinen Rinderhack und pürrierter Karotte und pürriertem Apfel an. (Öl und Calcium nicht vergessen).
Wenn das gut vertragen wird, dann kann man langsam die Fleischarten und auch die Gemüse-Obst-Auswahl steigern.
So. Und du solltest Dir (abgesehen von meinen Ausführungen hier) noch gute Infos anlesen.
http://www.drei-hunde-nacht.eu
http://www.der-gruene-hund.de
http://www.dubarfst.com
Diese Seiten lege ich Dir sehr ans Herz!!! Unüberlegtes Barfen finde ich gefährlich, überlegtes Barfen finde ich die best mögliche Ernährung.
soviel von mir...