Beiträge von Hummel

    Es stimmt, dass die Knochenagaben schwanken und es kommt auch immer auf die Verträglichkeit beim Hund an. Aber: die 10% beziehen sich (meines Wissens nach) immer auf die reine Knochenmasse! Also nicht auf den gesamten Anteil an fleischigen Knochen.

    Ich finde, du solltest dich an den Plan halten. Die Aufteilung deiner THP kenne und schätze ich auch. Halte ich für die beste.

    Die Blutwerte brauchen viel länger, um sich zu verändern. Warte ein Jahr. Dann hast du aussagekräftige Werte. Beobachte deinen Hund - sein Zustand wird dir mitteilen, wie es ihm geht. ("Umstellungsdurchfall" mal ausgenommen.)

    Putenhälse sind übrigens auch Knochen. Ich würde noch kleiner anfangen. Hühnerhälse oder Hühnerflügel würde ich nehmen. Diese Knochen sind noch kleiner und weicher.

    Aber Alles in Allem kommts ja auch nur drauf an, wie der Hund Knochen verträgt bzw wie schnell er sich dran gewöhnt. Das kann auch total schnell gehen.

    Viel Erfolg und keine Angst. ;)

    Naja, du willst ja, dass dein Hund die Knochen auch frisst. Und je jünger das Tier, desto weicher der Knochen. Rinderbrustbein, Rinderrippe und ein Stück vom Gelenk (mit Fleisch dran!, nicht die einfachen "Sandknochen") gingen evtl. Aber zum Anfang würde ich weicheres nehmen. Sonst ist nachher der Magen überfordert und es gibt nen Aua-Bauch. Zumindest am Anfang.
    Du kannst noch Hühnerflügel geben. Die gibts (auch in Bio Qualität) im Supermarkt.

    Markknochen gibts bei uns auch. Aber nur zum Auslutschen und Abknabbern. Der reine Knochen ist viel zu hart für die Zähne.

    Das Eiweiss (nicht Rohprotein, weil das auch alle anderen stickstoffhaltigen Verbindungen neben Eiweiss mit einschließt) nicht der Energielieferant ist, sondern hauptsächlich Fett und in zweiter Instanz Kohlenhydrate, da gebe ich dir absolut Recht.

    Und dass man mehr Fett und KH füttern sollte, um an den Hund "was dran zu kriegen" auch. ;)

    Und das es da sicherlich oft zu Missverständnissen und falschen Auffassungen kommt, da gehe ich auch absolut konform. ;)

    Aber: Ein gesunder Hund mit einer gesunden Niere hat eine sehr hohe Toleranz gegenüber Eiweiss. Einer gesunden Niere schadet mehr Eiweiss als "normal" eigentlich nicht! Das habe ich jetzt von verschiedenen Seiten immer wieder gehört (auch von Barfern, THP und auch von Vets).

    Das es bei Welpen etwas anderes ist und man da auf die genaueren Verhältnisse von Energie, Eiweiss und Calcium achten muss, finde ich allerdings dann auch wieder.

    Edit: Was ich noch sagen wollte: Danke, dass du dir eine solche Mühe gemacht hast mit deinem Posting und ich finde auch nicht, dass man wissentlich über lange Zeit sorglos zuviel von irgendetwas geben sollte. Nur weil mir das so plausibel erklärt worden ist, wollte ich das dann auch noch mal anbringen. :D Wer mir das Gegenteil auch plausibel (nachweislich) erklären kann: gerne! Lerne immer gerne Neues.

    Ich hab mal die EOS angeclickt... ich finde auch: Hauptsache schöne Fotos *Ironiean* und diese Equipment-Diskussionen haben mich regelmäßig zurück in die Futterthreads getrieben! *Ironieaus* :p

    Andere Unworte würde mir auch noch einfallen... "Stiftung Warentest" zum Beispiel (ohne dabei die gute Stiftung an sich zu meinen, ihr wisst schon...) oder auch der Satz "Soll ich zum Tierarzt gehen?"

    Aber viele der anderen Vorschläge finde ich auch gut! :D

    Lisett,
    - mal aus Neugier - woher kommt deine Aussage, dass zuviel Eiweiss schädlich ist? Meinst du das pauschal oder nur für Welpen?

    vincisa
    Du kannst auch Haferflocken aufkochen und quellen lassen. Mit nem Schuss Sahne oder Sahnequark ist das auch super lecker. Mehr als 6% würde ich auch nicht geben. Hast du deine TÄ nach evtl organischen Ursachen gefragt? Oder hat sie da irgendeine Vermutung zu gesagt?