Beiträge von Hummel

    Die Bluttests sind sehr ungenau. Das ist auch bekannt. Nur, wenn es keinen Ausschlag gab kann man davon ausgehen, dass der Hund nicht allergisch ist. Also bei Futtermilben dann wohl. Was ja gut ist.

    Darum verschwende besser nicht so viel Zeit darein, sondern schau - wäre zumindest mein Tipp - dass der Hund stabil wird.


    Wenn das Apoquel wirkt und dein Anallergenic Futter (was das mWn das beste Allergiefutter ist, was es so gibt, weil der Körper die Eiweisse gar nicht erkennen kann und damit auch nicht allergisch reagieren.) gefressen wird - lass es doch dabei.

    Darfst halt kein Kauzeug oder Leckerlie geben. Bzw ich würde das dann aus dem Futter selbstmachen. zB Hundekekse aus dem Nassfutter backen oder das Trockenfutter in einzelnen Stücken als Leckerlie nehmen.

    Ob nun Cytopoint oder Apoquel - ich würde das nehmen, was wirkt und den Hund symptomfrei macht. Und wenn der Hund einmal gut eingestellt ist - nicht dran rumschrauben und dauernd noch was probieren. So ein Immunsystem muss erstmal Ruhe finden.

    Sehe ich wie du Hummel

    Es wird meiner Meinung nach oft viel zu viel Geschiss um Hundebegegnungen gemacht. Da wird sich erstmal angespannt 10m im Wald verkrochen oder der Hund schon ne halbe Stunde vorher mit Leckerchen vollgestopft und vollgelabert.

    Moment - ich meine nicht, dass man beim Training, wie mit Fremdhunden umgegangen wird, zwingend nur Augen zu und durch praktizieren sollte.

    Da gibts tausend Wege, die nach Rom führen - auch wenn eine hohe Vorspannung des Menschen und sehr viel "Besonderheit" auf der Situation sehr hohe Gefahren bergen, das Problem zu verschlimmern oder die Lösung in die Länge zu ziehen. Muss aber nicht sein, hängt davon ab, wie gut der Mensch wirklich ist im Gegenkonditionieren.

    ABER - ein Hund, der ein echtes Thema mit Artgenossen hat läuft bei mir nicht am Rad, wenn da viele Artgenossen sind. Ist nur ne Phase, ein Moment, eine neue Idee des Hundes DANN heißt es bei mir: Kein Geschiss, weiter gehts - und über Bewegung den Stress abbauen und am eigenen Leib spüren, dass einfach vorbeilaufen die konfliktfreieste Variante ist. Am Rad laufen ist bei mir n Job. Genau wie Fährten n Job ist, auch wenn ein Hase hoppelt.

    Das Problem haben viele. Meist die, die möglichst jedem alles recht machen wollen, um angepasst zu sein und nicht negativ aufzufallen. Ist gar nicht wertend gemeint, kenn ich von mir früher. Problem: Je mehr man das will, desto mehr geht die Umwelt in Resonanz und es finden sich immer mehr Idioten, die einen stören. Ist es einem egal, was der Rest denkt - also wirklich egal - minimiert sich die Zahl und die Momente, wo man dann einfach mal ne Rappeldose vor nen fremden Hund, der angeschossen kommt ballert, sind einem dann für die Außenwirkung auch egal.

    Die Vorspannung die man erzeugt, wenn man schon die Hassbrille für die Idioten aufhalt, ist NATÜRLICH etwas, was dem Hund signalisiert "Oh mein Gott, ein HUND!".

    Bzgl Fahrrad: Ich fahr ohnehin nur mit einem Hund am Rad. Großstadt, enge Radwege, öfter mal Menschen und Hunde und Autos, denenn man ausweichen muss - reicht mit einem Hund. Und zwei Radrunden a 12 km halten mich auch fitter als nur eine. tears-of-joy-dog-face

    Ups, jetzt erst die anderen Nachrichten gelesen |)

    Ja, so habe ich das nämlich auch schon gedacht, hatte da die Hoffnung das sie da einfach merkt "passiert nichts, muss man gar nicht so viel Aufmerksamkeit schenken".

    Nur ich weiß nicht, was jetzt bei ihr besser ist, da ich teilweise das Gefühl habe das sie sich dadurch noch mehr aufregt...

    Vielleicht ist es am besten, das je nach Situation anzupassen und zu schauen, was heute besser passt. :???:

    Also es gibt schon Hunde, die sich statisch nicht so schwer tun, ABER - für mich ist das eine Frage der Bewertung der Situation. Und das, was ich dem Hund vermittel. Entweder Artgenossen sind total normal, so wie für uns menschliche Passanten. Die nimmt man wahr, dass man sie nicht umrennt und das wars auch schon. Oder: Es ist total wichtig. Vielleicht freut man sich auch drüber, sie zu entdecken, weil dann soooo was Tolles passiert. - Da ist der Unterschied und da sag ich für mich klar: Nö - so wichtig sollen uns andere Hunde nie sein. Die gibt es. Die werden nicht gebissen, nicht attackiert, nicht angemacht. Aber das wars auch schon. Die muss man nicht mögen, nicht Bekanntschaft schließen, nicht in Grenzen weisen oder oder.

    Also ist mein Verhalten grundsätzlich in allem was ich tu auch darauf ausgerichtet, diese "Bedeutung" zu vermitteln.

    Mich würde mal interessieren, wo genau der Unterschied zwischen "Nassbarf" wie Fresco seine Dosen nennt und einem normalen Nassfutter liegen?

    Für mich ist das dasselbe - ich erkenn da keinen Unterschied. Hab mal

    https://www.fresco.dog/nassbarf/rind/…ltbares-b.a.r.f.

    und

    https://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…eidefrei/741862

    verglichen. Klar ein paar Zehntel Prozentpunkte unterscheiden sich die Werte, aber so vom Prinzip her? Ist das für mich ein normales Nassfutter. Außer dass Lukullus 2,50 das Kilo kostet und das Nassbarf 6,23 das Kilo.

    Ich würde am Rad ganz sicher nicht anhalten und Sitz einfordern und so nen Kram.

    Da kommt mir viel zu viel Druck in eine statische Situation. Einfach weiterlaufen - Leine kurz, Tempo gleich, Augen zu und durch - kein Heckmeck - hat mehrere Vorteile. 1. die Situation wird nicht zusätzlich aufgeladen, 2. die Situation ist schneller vorbei, 3. der Hund lernt "einfach weitergehen ist die beste Lösung", 4. Bewegung baut Stress ab, 5. der haut nicht irgendwann einfach die 4 Pfoten Bremse rein und gefährdet dich und ihn selbst.

    Hummel

    Ich hab zig Mal gelesen, man soll einem Welpen im Freilauf nicht hinterlaufen, da er dann checkt dass ich auf ihn achte statt umgekehrt und dann überall hinrennt. Mensch kommt ja sowieso.

    Das halte ich für eins der größten Märchen.

    Man hofft damit also, dass der Welpe Angst hat, seinen Menschen zu verlieren. Das wird erstens nicht lang klappen, weil ein Welpe schnell explorativer wird. Zweitens weil Hunde gute Nasen haben. Wenn man nicht grad nen dünnnervigen Hysteriker hat, der dann nicht mehr riechen kann, zeig ich ihm so eher: mach dir nie Sorgen, deinen Menschen findest du auch über Kilometer noch. Ist auch ein Hundesport. Nennt sich Mantrailing. nerd-dog-face

    Ich sag meinen Welpen was sie toll machen, schaffe auch Anreize warum es bei mir toll ist - sag aber auch ebenso ehrlich was sie falsch machen. So einen Spaziergang will man ja auch gemeinsam machen. Dazu muss ich nicht ununterbrochen mit meinem Fokus beim Welpen sein, auch Mensch kann entspannen. Aber das ist für mich die einfachste und ehrlichste Variante.

    Und dann achtet der Welpe auch. Er bekommt ja Feedback und kann auch fragen lernen: Das interessiert mich! Ist das ok?

    Da man nicht hinterherlaufen soll, ...

    Wer ist „man“ und wann hat er das gesagt?

    Natürlich geh ich auch nem Welpen nach, wenn er Mist baut - bzw. mit 15-18 Wochen spätestens wissen sie auch auf Distanz was ein Abbruch ist.

    Leben ist Feedback. Kriegen meine Hunde immer in jedem Alter. Macht einfach schneller Freiheit für alle.