Beiträge von Hummel

    Öhm - ich gebe (zwar selten, aber ab und zu) ja an "unpraktischen" Tagen auch mal Dose - oft TC. Und das hab ich auch nie gemischt oder so. Das wurde problemlos vertragen. Teste es doch einen Tag aus, damit es keine "böse Überraschung" gibt.

    Bei uns gabs gestern "ganz schnelle Kost" - ein fleischfreier "Pro-Niere" Tag :D mit den letzten Resten aus dem Kühlschrank *hüstel*

    eine Scheibe Schwarzbrot (Dinkel) in Milch.

    Heute dafür schon etwas besser:

    Saumfleisch, dazu Dinkelnudeln (die von gestern übrig waren - mit dem dazugehörigen, dranklebenden Pesto).

    So - jetzt hat mein Hund seine Dienste als persönlicher Mülleimer getan - ab morgen gibts wieder Pansen und getreidefreies BARF :D

    Hallo Ulli!

    Pepe hat Arthrose am linken, hinteren Knie.
    Ich würde kein Calcium füttern.
    Als Zugabe hat sich bei uns das Grünlippmuschelextrakt bewährt. Aber nicht das von Luposan - da sind ja noch tausend andere Sachen drin.

    GLME gibts auch rein und unverschnitten (g++gle das mal, da gibts viele Anbieter) - davon gibts täglich eine Messerspitze ins Futter (gut bei Sammy dann wohl eher 2 Messerspitzen ;) ). Muschelextrakt in guter Qualität gibts auch von der Firma Pfizer und heißt "VMP" - das hab ich jetzt über meine TÄ bekommen. ist sehr einfach zu dosieren. Pepe bekommt eine halbe Tablette am Tag - für Sammy wäre das dann theoretisch eine.

    Und wir haben eine Physiotherapie gemacht, um das Gelenk zu mobilisieren.
    Er soll sich nicht überanstrengen, eher gleichmäßiger in Bewegung bleiben.

    Pepe hat das geholfen!

    Ich drücke euch die Daumen, dass es Sammy bald besser geht!

    ;) Ich hab nen lauen Tag, viiiiel Zeit ... und NEIN, ich bestalke Dich nicht :lachtot:

    Aber wo ich grad Zeit und Schreiblust habe, tobe ich mich (ich barfe ja) hier einfach mal weiter aus... :D

    1) Fleisch gibts hier entweder vom Schlachthof frisch, oder http://www.das-tierhotel.de oder http://www.kv-shop.de oder auch einfach mal den Dorfmetzger fragen, ob der Schlachtabfälle vom Schlachthof mitbringen kann, wenn er sein Fleisch holt. Geflügel gibts meistens aus der TK Theke im Supermarkt - je nach Portemonnaie gerne auch mal Bio.

    2) Ich füttere das Fleisch in möglichst gesunder Abwechslung: Muskelfleisch (dazu gehört auch Herz, das aber seltener als "normales" Muskelfleisch), Rinderpansen (gründ und ungewaschen), Beinscheibe, Kalbsrippen und Brustbein, Stichfleisch, Saumfleisch, alle 2 Wochen Leber, Putenmägen, Putenhälse, Hühnermägen und -Hälse, Lamm und Pferdefleisch, Fisch - am besten komplett - ebenso wie Kaninchen am besten komplett (Das ist nicht alles, aber ein "best of" *lach)

    3) Hunde, die keine Knochen gewöhnt sind, sollten die auch nicht gleich bekommen. Am besten gewöhnst du deinen Hund erstmal an rohes Fleisch. Dann fängst du mit ganz kleinen, weichen Knochen an (Hühnerflügel und Hälse) - in kleiner Menge und mit gut Fleisch dazu. Fleisch ist der Schlüsselreiz, der den Magen veranlasst, Magensäure zu produzieren. Hunde, die bisher nur Fertigfutter (also hoch verarbeitete Rohstoffe) bekommen haben, haben meist zu wenig Magensäure - daher langsam anfangen und langsam steigern. So kommt der Körper mit einer "Mehrproduktion" von Magensäure hinterher. Wenn die Flügelchen und die Hälschen gut vertragen werden (es kann am Anfang schon mal zu Durchfall kommen, gibt sich aber meist schnell - ist eine Eingewöhnungs- und Umstellungsphase), dann kann man auch sehr gut die weichen Kalbsrippen und Kalbsbrustbeine geben. - Danach dann auch die härteren Knochen wie Rinderbrustbein, Ochsenschwanz, etc pp.

    2 Dinge sind absolute MUSTS: 1. NIE rohes Schwein geben (Pseudowutgefahr!) 2. NIE erhitzte (gekochte, gegarte,...) Knochen geben. Durch das Erhitzen verändert sich die Struktur, die Knochen werden spröde und brüchig und DANN sind sie auch wirklich gefährlich.

    4) In den Hasenkötteln die dein Hund evtl mal mampft, in den Exkrementen, in die er mit Vorliebe seine Nase steckt oder in dem faulenden Brotrest, den er auf der Straße schnappt sind viel mehr Keime und Bakterien... ;) Im Ernst: Der Hund hat einen kurzen Fleischfresserdarm. Ganz andere Grundbedingungen als beim Menschen zB (Omnivor), die Magensäure ist zehnfach höher konzentriert als zB beim Menschen - und so erklärt es sich auch, dass Wildhunde von Aas nicht krank werden! (Wenn du deinen Hund lässt bin ich mir sicher, dass er seinen leckeren Fleischknochen vergräbt und in einigen Wochen, wenn er "reif" und grün ist ausbuddelt und mit Hochgenuss verspeist!)

    Hier sind gute Seiten zu dem Thema mit umfassenden Infos zu allem Möglichem:
    http://www.der-gruene-hund.de
    http://www.drei-hunde-nacht.eu
    http://www.dubarfst.eu

    Ich glaube auch. Denn wenn es für dich nicht erträglich ist, auf Dinge hingewiesen zu werden oder eine sachliche Diskussion zu führen (das bedeutet, dass man Argumente austauscht), dann ists wahrscheinlich in jedem Forum (ob virtuell oder real) sehr schwer.

    Schade aber, meinst du nicht? ;) Kannst dir ja ne Auszeit nehmen und vielleicht unter anderen persönlichen Vorraussetzungen wieder kommen.
    Hier ist doch jeder willkommen - egal welche Ansichten er/sie hat. Nur man muss sich auch einer Diskussion stellen! Man kann doch nicht erwarten, dass alle anderen kommentarlos hinnehmen, was man so meint.

    Wieso solltest du nichts mehr schreiben?? Hier haben sich viele Leute bisher Mühe gegeben, Dir gute Tipps zu geben!
    Und jetzt hat einer mal eine andere Einschätzung gegeben - und dann bist du gleich eingeschnappt!?!

    Das kann ich wirklich nicht verstehen. Bisher hast du sehr profitiert von diesem Forum zumindest in diesem Thread.
    Aber ob du jetzt weiter schreibst, bleibt natürlich Dir überlassen. ;)

    Zitat

    Tut mir leid, aber irgendwie wäre mir das unheimlich, bei einem Hund mit Leberschaden selber auch noch Ernährungsexperimente (und das ist Barfen) zu machen. Jeder erzählt dir über die Anteile von diesem und jenem beim Barfen etwas völlig anderes. Jeder hat seine eigene Theorie und die unterscheiden sich doch zuweilen beträchtlich.

    Habe meinen Hund auch eine Weile lang gebarft. Sie hat dann irgendwann sämtliches Gemüse verweigert, was zur Folge hatte, dass sie eine Woche lang fast nur noch Fisch und Fleisch bekam. Das war mir alleine schon unheimlich. Konnte ja nicht so weitergehen. Dann hatte ich mich beim Calcium an die Packungsbeilage des Calcium-Herstellers gehalten. Als ich später einmal bei der Firma anrief, um zu fragen, ob sie mir denn noch einmal bestätigen könnten, dass auch beim Barfen diese Menge sinnvoll sei, kam eine völlig andere Menge dabei heraus, die ich zufüttern sollte. Wenn man nach der einschlägigen Literatur geht, wäre es wieder eine völlig andere Menge gewesen. Ich habe dann aufgehört zu barfen. War mir tatsächlich zu unheimlich. Außerdem habe ich keine Zeit noch ein Studium der Ernährungswissenschaften beim Hund (der schon längst kein Wolf mehr ist) anzuhängen, nur um meinen Hund ernähren zu können.

    Ist halt meine Meinung.

    Grüße
    Elke

    So unterschiedlich wie die Fertigfutter zusammengesetzt sind und in so unterschiedlicher Qualität wie Rohstoffe, Werte und Chemie-Zugaben sind - und vor allem, weil davon ja auch JEDER behauptet, das beste Futter herzustellen muss man sich doch viel eher die Frage stellen, ob es allgemein keine pauschale immergültige Lösung solcher Fragen gibt, oder?

    Also beim Rohfüttern gibts jedenfalls genausoviele Möglichkeiten Sachen "richtig" oder "falsch" zu machen wie bei der Wahl eines Fertigfutters. Die "Lösung" ist das also auch nicht.

    Das hab ich schon öfter mal gehört - einfach eine gewisse "Lustlosigkeit" auf Rohfutter. Aber genauso oft hab ich das schon für Fertigfutter gehört. Auch mein Hund hat nicht immer Lust auf sein Essen. Das wird aber dann ausgesessen.
    Je weniger man drauf eingeht, desto besser. Durch die TroFu Mahlzeit hast du ja jetzt ausgeschlossen, dass er vielleicht aus Krankheitsgründen nicht frisst.
    Ich würde das aussitzen.