Ich würde auch mal sagen, dass das vom Hund abhängt. Aber wenn man ein Sensibelchen hat, kann das wirklich sehr unangenehm sein, für den Hund.
Daher tendiere ich immer dazu zu sagen: Besser nicht ausprobieren.
Aber - natürlich kann man es ausprobieren.
Und wenn es gut vertragen wird (kein rundes Bäuchlein von Blähungen, keine stinkenden Blähungen, kein stinkendes Maul, kein komatöser - aber auch kein hyperaufgeregter Hund nach dem Futtern, kein lautes Gluckern im Bauch...) spricht auch nix dagegen.
PS: Falls es interessiert: Ich hab vor einigen Jahren noch entweder Discounterfutter (und alles, was man dort auch findet an Futter) und die ganz teuren, großen Marken gefüttert, die man bei Tierärzten bekommt und auch immer überall im Ausland.
Mein Hund hatte nach einer gewissen Zeit alle möglichen Krankheiten - bis hin zu Tumoren und schlechten Nierenwerten.
Nach einer Futterumstellung auf gutes Fertigfutter hat sich das deutlich gebessert. Als ich auf Rohfutter umgestellt habe, war es weg!
Heute hat der olle Kerl zwar noch Probleme mit seinen Knochen und der Grasmilbenallergie, aber alles andere (Analdrüsenprobleme etc pp) ist weggeblieben.
Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen, gut zu füttern. Man steckt doch im Hund nicht drin und weiß nicht, ob der nicht mit 6 9 oder 11 Jahren plötzlich die Auswirkungen vom schlechten Futter oder der ganzen Chemie zu spüren bekommt. Denn ablagern tut sich die Chemie immer - fragt sich nur, ob der Hund robuste oder anfällige Gene hat. Und das weiß man vorher einfach nicht.