Beiträge von Hummel

    Ich würde auch mal sagen, dass das vom Hund abhängt. Aber wenn man ein Sensibelchen hat, kann das wirklich sehr unangenehm sein, für den Hund.

    Daher tendiere ich immer dazu zu sagen: Besser nicht ausprobieren.

    Aber - natürlich kann man es ausprobieren. :roll: Und wenn es gut vertragen wird (kein rundes Bäuchlein von Blähungen, keine stinkenden Blähungen, kein stinkendes Maul, kein komatöser - aber auch kein hyperaufgeregter Hund nach dem Futtern, kein lautes Gluckern im Bauch...) spricht auch nix dagegen.


    PS: Falls es interessiert: Ich hab vor einigen Jahren noch entweder Discounterfutter (und alles, was man dort auch findet an Futter) und die ganz teuren, großen Marken gefüttert, die man bei Tierärzten bekommt und auch immer überall im Ausland. :roll:
    Mein Hund hatte nach einer gewissen Zeit alle möglichen Krankheiten - bis hin zu Tumoren und schlechten Nierenwerten.

    Nach einer Futterumstellung auf gutes Fertigfutter hat sich das deutlich gebessert. Als ich auf Rohfutter umgestellt habe, war es weg!

    Heute hat der olle Kerl zwar noch Probleme mit seinen Knochen und der Grasmilbenallergie, aber alles andere (Analdrüsenprobleme etc pp) ist weggeblieben.

    Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen, gut zu füttern. Man steckt doch im Hund nicht drin und weiß nicht, ob der nicht mit 6 9 oder 11 Jahren plötzlich die Auswirkungen vom schlechten Futter oder der ganzen Chemie zu spüren bekommt. Denn ablagern tut sich die Chemie immer - fragt sich nur, ob der Hund robuste oder anfällige Gene hat. Und das weiß man vorher einfach nicht.

    Das Mülleiemer Ausräumen hat meiner (Spanier) auch gemacht, als ich ihn neu hatte. So die ersten Monate. Auch, wenn er satt war - er ist ja nicht so arg verfressen.
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass die sich das angewöhnt haben - es ist eine Verbindung aus Suchspiel - und Selbstbelohnung.

    Ich glaube nicht, dass das bedeutet, dass der Hund Hunger haben muss. Wie gesagt: Meiner hatte definitiv keinen Hunger und hats trotzdem gemacht. Er hat daraus dann auch nix gefuttert - sondern es nur strtegisch in der Wohnung verteilt... :kopfwand: Naja. Hat sich alles gelegt, als er endlich intus hatte, dass man das in D einfach nicht macht.

    Ich finde sehr schlanke Hunde auch zehnmal besser und vor allem viel gesünder als speckige. Vor allem bei jungen Hunden und solchen, die noch viele Muskeln brauchen halte ich es für gesundheitsschädligend anders.

    Ich würde es machen, wie Naijra es umschrieben hat: Such dir ein Futter, das nicht so arg viele Kalorien (Energie) hat. Je langsamer er wächst, desto besser für seine jetzt schon kauptten Gelenke. Es gibt übrigens genug sehr hochwertige Futter, die für ALLE Altersklassen sind. Weil eben ein Welpe keine besonderen-sonstwas-Nährstoffe braucht. (Ist ja auch in der Natur nicht so) sondern ein welpengerechtes Calcium-Phosphor Verhältnis, moderate aber nicht zu geringe Energie und weniger KH - aber all DAS ist auch für einen erwachsenen Hund gut.
    Schau mal: http://www.lupovet.de http://www.canisalpha.de oder http://www.markusmuehle.de

    Das ein Tierarzt was sagt muss nicht unbedingt heißen, dass das auch so stimmt. Denn sonst hätte er niemals gesagt, dass das Discounterfutter gut wäre. Das ist Abfall in Tüten...
    Meine TÄ hat früher RC und so verkauft. Macht sie seit einiger Zeit auch nicht mehr - bzw nur noch die strengen Nieren-, Leber- und Pankreasdiäten. Sie steht auch ansonsten nicht mehr wirklich dahinter und sagt: Am bestes gut einarbeiten und das Futter selber machen (ob roh oder gekocht ist ihr egal). In den meisten Fertigfuttern ist zuviel Chemie.

    Ein Futter, das sehr moderate Werte hat und auch immernoch ein extra Junghundfutter ist (zudem Getreidefrei!) ist das "Youngster" von Bestes Futter (http://www.bestes-futter.de). Von Getreide höre und lese ich immer wieder, dass es im Verdacht steht, schlecht für die Gelenke zu sein. Rohfütterern wird in den meisten Büchern geraten, auf Getreide zu verzichten bei Gelenksproblemen. Also rate ich Dir das auch.

    Ein TroFu was ganz besonders lecker ist und geradezu inhaliert wird von fast allen Hunden die ich kenne: http://www.platinum-hundefutter.de

    Was mich an diesem Futter stört, ist der große Maisanteil, das hydrolysierte Protein (warum?? Ist nicht genug hochwertiges Protein im Fleisch??) und die nicht genauer benannten tierischen Fette.

    Es gibt schlechtere Futter - aber trotzdem würde ich dieses nicht geben.

    Ich würde gerne noch zufügen, dass ich den Rohfettgehalt nicht für zu hoch halte. Es ist aber wirklich wichtig, dass alles in moderaten Grenzen gehalten wird. Das stimmt. Denn Welpen wachsen von der gesamten Energiemenge des Futters - die setzt sich aus Fette, Kohlenhydraten und verdaulichem Eiweiss (also einem Teil des Rohproteins) zusammen. Und sie sollten langsam wachsen!! Aber es ist nicht richtig zu sagen, dass hochwertiges Futter deshalb nicht gut ist. Hochwertiges Futter ist Futter, das moderate Werte hat und hohe Qualität der Zutaten bei artgerechter Zusammensetzung. Und genau das ist sehr gut für Welpen.

    Ich finde die Welpen/Junghundsorten von http://www.bestes-futter.de, http://www.josera.de oder http://www.cdvet.de oder die kaltgepressten Sorten wie http://www.lupovet.de http://www.canisalpha.de oder http://www.markusmuehle.de

    Sind auch alle für Welpen geeignet.

    Hi Melli, wenn du sagst "Algenpulver" - meinst du wirklich Algen oder Algenkalk? Denn der Algenkalk ist nicht dass, was du geben solltest. Dsa ist ein fast reines Calciumpräparat.
    Sondern wirklich die getrockneten Algen. (Spirulina eignet sich besonders).

    Nur, damit es keine Missverständnisse gibt. ;)