Beiträge von Hummel

    Hat hier ja niemand. Ich habe es für mich als eine von zwei Reaktionsmöglichkeiten beschrieben. Welche ich wähle hängt vom Eindruck ab, den mein Gegenüber ansonsten auf mich macht.


    Wirkt er/sie kompetent und realistisch in der Einschätzung, glaub ich es auf jeden Fall. Nur eben in dem speziellen Fall nicht an das Serotonin Problem - also das "Typische" Maisproblem. Dass es eines gibt glaub ich dann.

    Und dann gibts noch Menschen die immer so viel in so viel hinein interpretieren und immer und immer Gründe finden, warum ihr Hund so ist wie er ist, der aber ja nix mit ihnen zu tun haben könnte - da glaub ich es schlicht nicht. Ist auch in jedem der Fälle, die ich verifizieren konnte bisher, genau richtig gewesen, das nicht zu tun.

    Ich werde das Sivomixx mal im Hinterkopf behalten. An sich habe ich ja eine Liste bekommen, welche Präparate Frodo bekommen soll. Die hab ich mir nicht selbst ausgesucht.

    Mir hat nicht nur Sorge bereitet, dass der Mais ist eventuell noch unruhiger werden lässt, sondern halt auch, dass er vielleicht Bauchschmerzen bekommt. Der letzte Stand war nämlich, dass er Mais nicht verträgt und darauf mit Durchfall reagiert. Ich habe das allerdings dann nie wieder getestet, weil er eben für Hibbler nicht empfohlen wird :tropf:

    Kann auch sein, dass ich mir umsonst Sorgen mache. Ich werds ja sehen.

    Zu viel Protein tut Frodo scheinbar nichts (wobei halt auch die Frage ist, ab wann es zu viel ist).

    Ich drück euch in jedem Fall die Daumen.

    Ok, es ist ein sehr moderates Futter - wenn es ein Problem mit den Organen gibt oder so. Aber ist das kein Futter zum "selbst zusammenstellen"? Warum wurde das so gewählt?

    Ich würde die 6 Kilo durchaus füttern - warum auch nicht. Kannst ja mal nen Becher Quark oder n Kauteil zufüttern, damit etwas mehr Eiweiss im Hund ist. Oder auch mal was Fettiges, wenn der Hund zu dünn werden sollte (wobei es vermutlich genug KH hat).

    Kann man eigentlich schon im Welpenalter einschätzen, ob ein Hund einmal Jagdtrieb bekommen wird?

    Ich habe mich für Rala ja als Wolfsspitz-Schnauzer Mix entschieden, weil ich mir gerade keinen bzw. moderaten Jagdtrieb gewünscht habe. Ich war dabei leider etwas blauäugig, denn das in der Mutter noch was anderes steckt, hat man schon sehr gut sehen können.

    Nun reagiert Rala wirklich extrem auf Bewegungsreize (wobei wir das extra nicht triggern wollten und keine Bälle etc. geworfen habe,...).

    Fliegt da ein Blatt, eine Fliege, oder ein Vogel? Sofort reagiert sie darauf und ist zum Teil hinterher. Sie macht öfter mal einen "Mäusesprung" und sie scheint auch "vorzustehen" samt angewinkeltem Vorderbein.

    Jeder Hund jagt - und jeder Hund, der ein kleines bisschen Beutemotivation in sich trägt (= auch gern spielt und Co) - wird Bewegungsreizen nachgehen. Das ist eine normale und wichtige Aufgabe von Welpenpfoten an, das klarzumachen, dass das nicht geht. Sonst ist ein Leben an der Leine vorprogrammiert.

    Jagen ist die Art und Weise, wie Hunde sich Nahrung besorgen, wenn sammeln nicht reicht. Darum jagt jeder Hund. Es sind eher die Ausnahmen, die wirklich null Interesse an irgendwas zeigen.

    Schnauzer sind sehr beutemotivierte Hunde und auch von vielen Spitzen weiß ich, dass sie durchaus nicht uninteressiert an Wild sind. Also dass dein Hund quasi einprogrammiert hätte, sich für nix, was sich bewegt zu interessieren, hätte ich wohl nie unterschrieben.

    Jagen ist selbstbelohnend. Das heißt: wenn sie jetzt lernt, wie viel Spaß das macht, was Bewegtes zu jagen (und das ist Spaß, das bringt Glückshormone), desto mehr wird sie es tun, es wird sich Appetenzverhalten einstellen - die Suche nach dem Kick - und dann ist man bei dem, was im Volksmund jagen genannt wird.

    Für die meisten Hundehalter ist das aber schon schwer zu händeln - es ist aber etwas ganz anderes als das, was passionierte Jagdhunde tun. Einzig die Konsequenz ist die gleiche. Hund ist weg ;-) zumindest eine Zeit lang und man hofft, dass weder der Hund, noch irgendein anderes Lebewesen Schaden davo nträgt.

    Das würde ich auch ganz anders einschätzen in der Wirkung. Daher würde das für mich gar nicht in derselben Liga spielen. Und: Ich hab mir meine "Annahme" ja nicht aus den Fingern gesaugt, sondern auch auf Seminaren bekannter Diätetik Tierärzte gelernt. Die ebenfalls mit Verhaltens Spezialisten arbeiten und daher denke ich schon sehr fundiert sind.

    Ich sag ja nicht, dass es keine Verhaltensänderung auf ein Mü Mais geben kann aber dass es mir - zumindest mit den mir zur Verfügung stehenden Informationen von Fachleuten - nicht eingängig ist, weil nicht logisch. Wenn das Verhalten sich so extrem geändert hat, wird es dann nicht daran liegen, was allgemein die Auswirkung von Mais auf den Serotoninhaushalt sein kann (der ja sowohl positiv als auch negativ beeinflussend sein kann fürs Verhalten - Je nachdem, woher das Verhalten kommt im Ursprung. Es gibt auch Hibbel, denen tut er besonders gut.) Und auch nur "sein kann" - denn bei den meisten Hunden wirds eher keinen Einfluss haben. Bei allen, die einen normalen Hormonhaushalt haben.

    Test auf Vorratsmilben sowie Hausstaubmilben war bei dem Hauttest der uns angeboten wurde glaube ich dabei :denker: Ist schon was her. Wüsste aber auch keinen Grund warum man das nicht machen könnte.

    Hausstaubmilbe ist ja Kontaktallergie - darum geht das. Auf alles, was der Hund frisst, geht mWn nur Blut oder eben eine korrekte Ausschlussdiät (die da deutlich genauer ist). Einzig wenn im Blut negativ angezeigt wird, kann man sich sicher sein, dass es auch negativ ist. Aber die falsch positiven Ausschläge sind recht häufig.

    Dass es Hunde gibt, die auf so minimalste Mengen reagieren, finde ich extrem erstaunlich. Immerhin ist der Grund, warum Mais einer bestimmten Art "Hibbelhunde" (nicht allen, im Gegenteil, kann auch nützlich sein!) gegeben werden soll, der Serotonin Haushalt. Für so eine extreme Reaktion müsste also diese Minimal Menge einen extremen Mangel auslösen - was eigentlich - zumindest meines Wissens nach - physiologisch gar nicht möglich ist.

    Es geht dabei ja immer um eine Beeinflussung - und nicht um einen An- und Ausschalter. Daher würde ich bei den ganz extremen Reaktionen bei minimalster Menge eher von Einbildung des Besis (nicht bös gemeint, man macht sich ja Sorgen), oder um eine ganz andere Art der Reaktion, als die gemeinhin gemeinte bei Mais, ausgehen.

    Ich danke euch.

    Dann werd ich morgen dort nochmal anrufen und fragen ob eventuell ein Gruppentausch möglich wäre (ich denke aber nicht) und ihr ansonsten sagen, dass ich nicht mehr komme. Ist zwar doof weil gezahlt hab ich den Kurs im Vorhinein aber was soll man machen.

    Dann werden wir uns privat eher auf ältere Hunde konzentrieren, manchmal treffen wir auch ihre Schwester.

    Was ihre „Ausbildung“ betrifft hab ich etwa 20km entfernt eine Dame gefunden die unter anderem Therapiehunde auch ausbildet, später Mantrailing usw. macht. Die bietet auch Welpen und Junghundetraining an, allerdings wohl hauptsächlich einzeln.

    Sie wurde mir über die im Ridgebackforum sooft empfohlene „Trainieren statt Dominieren“ Homepage angezeigt. Mal schauen ob das besser passt.

    Wenn du den Kurs dennoch sinnvoll nutzen willst, dann fahr hin und geh aber nicht zu den anderen, sondern zeig deinem Welpi, dass es trotz andere Hunde und Aufregung in der Nähe, mit dir den tollsten Spaß haben kann und aber auch in Ruhe irgendwo sitzen und chillen, während andere toben. DAS ist zB eines der wichtigsten Dinge für Hund und Mensch - das wird dir später sehr sehr viel helfen und eure Beziehung sehr intensivieren.

    Damit ist das Geld vermutlich sogar noch gewinnbringender angelegt. :-)

    Also besser keine Spielstunde als die falschen Erfahrungen damit. Das ist definitiv für mich die einzige Antwort dazu.

    Wenn es passt - klar - dann ist das nett für Welpen. Aber es werden trotzdem soziale und ausgeglichene Hunde draus, wenn sie nur ältere Hunde haben, die ihr wirklich beibringen, wie hündische Kommunikation funktioniert und dass man eben nicht in jedem Hund nur den nächsten Kamikaze-Spielpartner sieht.

    Die Althunde würde ich für mich und meine Welpen immer als wichtiger ansehen. Die Welpen sind ein nettes Gimik, was schön ist, wenn das klappt.