Ihr Rat war Sicherheit geben und situationsbedingt entweder abwarten, beobachten, Kontakt bieten, beruhigen oder zügig weitergehen, motivieren, belohnen.
Das ist grundsätzlich auch der richtige Ansatz für "normale" Junghunde und ihre Phasen. Bei Deiner Hündin kommen zwei Dinge zusammen, zum einen die unzureichende Sozialisation (die man auch nur bedingt aufholen kann) und die extrem frühe Kastration. Die arme Maus war ja noch ein Baby und hat somit nie die Möglichkeit zu einer selbstsicheren erwachsenen Hündin heran zu wachsen.
Das was Du machst hört sich grundsätzlich gut an. Ich kann nur empfehlen weiter an der Bindung zu arbeiten, Stressfaktoren weitestgehend zu meiden (wenn das nicht möglich ist solltest Du ihr dann Schutz bieten, machst Du ja schon) und im Grunde zu akzeptieren, dass sie ist ist wie sie ist. Über die Jahre kann es sicher noch zu manchen Verbesserungen kommen, aber der Grundcharakter wird sich wohl nicht mehr ändern.
Das hat Phonhaus sehr schön beschrieben, man kann gewisse Dinge nicht aus dem Hund heraus erziehen und sozialisieren, sondern muss nehmen was da ist und damit arbeiten.
Meine Hündin wird auch immer sehr empfindlich auf Geräusche reagieren, hat in manchen Situationen Ängste, die für mich unerklärlich sind, aber ich nehme das eben so hin als Teil ihres Charakters und gut ist.
Alles Gute für Euch.