Beiträge von Oleniv

    Das Problem bei ihm ist einfach, dass er kaum Erfahrungen mit Hunden hat und sich da schnell von Berichten aus dem Internet beeinflussen lässt. Im Internet wird ja oft und gerne hochgepuscht. Da ist der Havaneser auch gerne mal ein seeehr aktiver, fordernder kleiner Hund, der niemals nie nicht nur nebenher laufen soll. Der Spitz (welcher auch mal auf der Liste stand) einfach niemals alleine bleiben kann und dauerhaft bellt und und und. Alles schon gelesen.

    Er hat einfach Angst, dass wir uns übernehmen, auch weil er ein kleiner Perfektionist ist wenn er etwas anpackt. Ich bin da eher pragmatischer veranlagt und lasse gerne Dinge auf mich zukommen. Ich verlasse mich auch viel auf Berichte hier aus dem Forum und von meiner Ma. Erfahrungen habe ich persönlich aber eher mit Terriern und Triebstarken Hunden, wie den Aussie und die kommen einfach absolut nicht in Frage. Pudel kennen wir, Eurasier ebenfalls. Tibet Terrier wäre der nächste gewesen den wir mal hätten kennenlernen wollen. Es ist auf jeden Fall gut zu hören, dass ich den TT doch nicht soo verkehrt eingeschätzt habe:pfeif:

    Habt Ihr mal einen Züchter besucht und Euch den TT aus der Nähe angeschaut? Da können Euch ja auch alle Fragen beantwortet werden, man kann mal eine Runde zusammen laufen und schauen, ob es grundsätzlich passen könnte.

    Fände ich sinnvoller als das Internet leer zu lesen, da steht ja wirklich überall was anderes. :smile:

    Ihr solltet eher mit den Besuchern arbeiten. ;) Und ja, fürs Bellen sollte sie keinen Ärger bekommen, wenn sie bedrängt wird und das ihre Reaktion im Sinne von: lass mich in Ruhe ist.

    Meine Mutter hat bei uns auch der Ehrgeiz gepackt und sie würde zu gern mal streicheln. Darf sie aber nur, wenn Leni von sich aus kommt. Leckerchen geben, wenn sie genommen werden, ist erlaubt.

    Generell lassen wir Leni in einem anderen Raum, wenn Besuch kommt. Dann darf Oliv rein und anschließend Leni. Sie muss ignoriert werden (und da kann ich sehr deutlich werden) und darf selbst entscheiden, ob sie Kontakt haben möchte. Am Anfang hatte sie immer die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, hat sie auch gern genutzt. Mittlerweile liegt sie mit unterm Tisch und will auch gekrault werden. (kann sich aber natürlich auch zurück ziehen, wenn sie möchte)

    Ich würde es positiv sehen, sie ist nicht aggressiv gegenüber dem Besuch, sondern einfach nur zurückhaltend. Finde ich völlig in Ordnung, auftauen wird sie bestimmt mit der Zeit und da auch offener und zutraulicher werden. :nicken:

    Eine Antwort auf meine Frage, warum andere fühlende Lebewesen nun weniger Wert sind als das Menschenleben habe ich trotzdem nicht bekommen.

    Da wirst Du auch keine allgemeingültige Aussage bekommen, weil das ja nun sehr individuell ist.

    Für mich war die Entscheidung richtig, eben weil die Gefahr bestand, dass der Hund sich entfernt und auf einer anderen Straße für einen Unfall sorgt.

    Ich persönlich stelle meine Hunde auch nicht über ein Menschenleben und würde immer für den Mensch entscheiden (auch Fremde). Ich liebe die beiden sehr, aber es sind Hunde. Nicht mehr und nicht weniger. Meine Gefühle für die beiden sind nicht ansatzweise mit denen z.B. für meine Kinder vergleichbar.

    Ich würde nicht wollen, dass jemand seine Kinder, Eltern oder den Partner verliert wegen eines Tieres. Ist meine Meinung, die ich auch nicht wirklich rational begründen kann.

    Bei mir wäre der Hund in einem extra Zimmer wenn Besuch kommt. Wenn sich dann alle begrüßt haben und Ruhe eingekehrt ist, dürfte er dazu kommen. Am Anfang evtl. noch an einer kurzen Leine. Wenn er nach ein paar Minuten immer noch so aufgedreht ist, wieder zurück ins andere Zimmer.

    Und das Spiel würde ich so lange spielen, bis er gelernt hat, dass er sich ruhig und gesittet verhalten soll, nur dann darf er dabei sein. Wenn er so gestresst ist, kann er ja gar nicht lernen sich ruhig zu verhalten.

    Das würde ich wirklich managen.

    Bei uns warten die Hunde auch erst mal separat, weil ich dieses aufgedrehte Verhalten und Gebelle nicht möchte. Nach kurzer Zeit dürfen sie dazu und dann ist es auch entspannt für alle.

    Ich finde da muss man die Menschen über den Hund stellen. Kann ja nicht sein, dass da stundenlang Party ist, weil der Hund am ausflippen ist und alles über den Haufen rennt.