Beiträge von Oleniv

    Unsere Leni hatte am Anfang auch ganz große Angst vor Autos, auch geparkte waren schlimm, von fahrenden ganz zu schweigen.

    Die ersten Fahrten hatte ich sie auf dem Schoß und mein Mann ist gefahren (waren Weihnachtsferien und er war zu Hause). Nächster Schritt war dann angeschnallt auf der Rückbank, so dass sie raus schauen konnte. Ihr Problem war nicht das fahren selbst, das hat sie relativ gut mit gemacht, sondern dass rein springen. Ich habe sie lange ins Auto gehoben, also an der Leine hingeführt und dann schnell rein, (sie hat auch 20 kg) das ging schon.

    Wir haben dann immer schöne Sachen unternommen, Hundeschule, ins Auslaufgebiet, so dass sie gemerkt hat, dass am Ende der Fahrt was tolles passiert.

    Mittlerweile springt sie zwar freiwillig rein, hat aber ab und zu immer noch den Impuls zu zögern und ich muss sie sanft Richtung Auto bugsieren. Manchmal muss ich sie noch rein heben, je nach Tagesform.

    Ich weis, jeder hat da einen andren Ansatz, aber ich bin nicht der Typ, der da monatelang rummacht. Euer Hund ist ja schon fast ein Jahr bei Euch und eine Bindung besteht. Auto fahren ist per se nichts schlimmes und mein Ansatz ist da: Augen zu und durch. Wird schon werden mit der Zeit.

    Ich kann natürlich nicht beurteilen wie ausgeprägt die Panik ist, aber ich (!) hätte da immer die Befürchtung, dass der Hund sich reinsteigert und aufgrund der Unsicherheit der Menschen denkt, dass muss ja ganz was Schlimmes sein, wenn da so viel Aufhebens gemacht wird.

    Wie gesagt, nur meine Erfahrung und Sichtweise mit unserer Hündin.

    Sprich sie doch mal an und frag, ob Du ihr helfen kannst. Vielleicht ist sie ja froh, wenn sie einen Trainingspartner findet und mit ihrem Hund Menschen- und Hundebegegnungen üben kann.

    Fände ich irgendwie netter als sie bei der Wohnungsbaugesellschaft anzuschwärzen. So von Hundehalter zu Hundehalter...

    Danke für die Antworten :) Das entspricht eigentlich auch meinem Gefühl. Wir wollen ja auch keinen Hund, dem wir nicht gerecht werden können.

    Eventuell entwickelt sich mit dem Hund ja auch noch Interesse an bestimmten Formen von Hundesport, ich würde es aber eher nicht einplanen, weil ich halt ein bisschen anti social club bin ;) Ich hab einen sozialen Beruf und dann ist mein Bedarf an vielen Leuten oft auch schon gedeckt. Von daher lieber kein Hund, der das für sein Wohlbefinden braucht.
    Auslasten möchten wir den Hund natürlich trotzdem.

    Ich hab beim Collie auch schon mal so locker nach Züchtern geschaut, aber ich tu mich da irgendwie noch schwer, die guten von den weniger guten zu unterscheiden. Reicht es, wenn man im VDH schaut, oder gibt es da bei Collies noch was anderes? Falls jemand gute Tipps hat, gerne auch per PN wenn es hier zu OT ist. Wir werden zu dem Zeitpunkt, wenn es akut wird, in Niedersachsen leben, haben aber ein Auto und fahren auch gerne ein Stück :)

    Hier findest Du die Collie-Cracks, da wird Dir sicher bei Fragen zum passenden Züchter geholfen:

    Collie Besitzer wo seid ihr?

    Ich finde den Collie nach wie vor sehr passend. :nicken:

    Der Viszla eher nicht, zum Einen ist es schwer als Nichtjäger einen zu bekommen und der muss dann schon entsprechend ausgelastet werden. Also Mantrailing, Rettungshundestaffel etc. Wenn Du nicht der Typ für solche Sportgeschichten bist, würde ich da wirklich die Finger von lassen.

    Gab hier gerade einen Thread zu dem Thema, da steht viel interessantes drin.

    Gesundheitsprüfungen der Eltern-Hunde