Beiträge von Jimina

    Das wehe in dem Fall ja aber nicht ohne Grund. Fakt ist, wenn nicht irgendetwas unternommen wird, leidet das Tier weiterhin, weil es gerade akut oder auch chronisch krank ist. Neben wir als Beispiel Hund mit Darmverschluss, weil Tampon gefressen. Es muss etwas getan werden, sonst stirbt das Tier elendig langsam vor sich hin. Wenn der Patientenbesitzer in dem Moment sagt, ich kann die Op nicht in Auftrag geben, weil er sie nicht zahlen kann, leidet der Hund ja trotzdem an starken Schmerzen. Diese starken Schmerzen sind ja dann der Grund, warum der Hund euthanasiert wird. Kein Grund wehre, wenn jemand mit seinem 12-Jährigen für sein alter fittem Hund zum Tierarzt geht und sagt der gute schafft es nicht mehr mich bei Joggen zu begleiten, ich muss jetzt immer extra eine Runde mit ihm drehen schläfern sie ihn mal ein, weil der Hund in dem fall ohne Handeln des Tierarztes trotzdem nicht bzw. nur unter der Leblosigkeit seines Besitzers leidet.

    Und was ist mit dem gebrochenen Bein, der teuren Therapie eines internistischen Problems, dem Gesäugetumor…?

    So einfach ist es eben oft nicht.

    Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet es ein Tier (ohne vernünftigen Grund) leiden zu lassen. Ich denke, das würde darunter fallen.

    Ah okay, aber das wäre ja sehr unspezifisch. Mich wundert, dass sie das dann so gesagt hat. Also sie hat noch nicht einmal gesagt, wir brauchen den Herzultraschall um herauszufinden was genau er hat, wie schlimm es ist oder ähnliches in der Art, sondern wirklich explizit, dass ein Ultraschall gemacht werden soll um herauszufinden ob der potentielle Herzfehler behandlungspflichtig ist. Das klang für mich so als ob bestimmte Krankheiten bei Haustieren eben per Gesetz behandlungspflichtig sind. Merkwürdig.

    Mhm ich denke eher sie meinte, dass es durchaus Herzerkrankungen/Stadien gibt, die nicht medikamentenpflichtig sind.

    Findet man erst raus wenn alles ausgemessen ist.

    Na von heute auf morgen hat sich da gar nichts an der Technik verändert.

    Es wurden einfach vorher Leistungen nicht aufwandsgerecht abgerechnet.

    Über das Ausmaß und die Folgen die das mit sich bringt muss man sicher an anderer Stelle noch mal diskutieren.

    Also ich habe vor der Erhöhung kürzlich noch 330€ für einen 22 kg Hund bezahlt (vielleicht war es sogar noch ein bisschen günstiger, müsste ich schauen). Mit Inhalationsnarkose etc. Aber vielleicht ist mein Tierarzt extrem günstig…

    Oops, mit wieviel muss ich jetzt denn rechnen bei einem 10 kg Rüde für die kastration? Die war gestern innerhalb einer halben Stunde erledigt und morgen gehen wir wieder hin zur nachkontrolle und dann zahle ich auch. Habe im Vorhinein gar nicht gefragt.

    Die Zeit spielt da nicht so eine große Rolle. Kastration Rüde dauert nie wirklich lang.

    Kommt total auf die Ausstattung deiner Praxis an und ob 1 facher Satz abgerechnet wird.

    Denke auch zwischen 600-800 Euro.

    Bei meinem Haustierarzt kostet es auch so in etwa. Der arbeitet ohne Monitoring und kann dadurch natürlich billiger sein.

    Der Nachteil - mein altes Kerlchen wäre bei der Narkose vor zwei Wochen fast gestorben, vielleicht hätte man mit Überwachung die Probleme eher erkannt. OPs werde ich in Zukunft lieber deutlich teurer aber mit Überwachung in einer anderen Praxis oder Klinik machen lassen.

    was kostet wie viel ?

    Ich glaube eine Kastration für 330 bekommt man nicht mehr.