Das Kelps blendet fremde Hunde beinah komplett aus wenn er im Arbeitsmodus ist.
Allerdings hat er schon einen krassen Tunnel.
Das Kelps blendet fremde Hunde beinah komplett aus wenn er im Arbeitsmodus ist.
Allerdings hat er schon einen krassen Tunnel.
Alles anzeigenWenn sie mal irgendwann ziehen soll, dann würde ich mit Abbrüchen vorsichtig sein. Je nachdem wie sensibel dein Hund ist, kann es viel Arbeit sein, ihr das dann wieder zu erlauben. Kann sie dich im Freilauf begleiten?
Und wie alt ist sie? Weil du schreibst, dass sie noch nicht geröngt ist.... Am Röntgen selber würde ich persönlich mich gedanklich auch nicht so festhängen. ZHS in diesem "normalen" Rahmen, wie wir es hier alle betreiben, kannst du eigentlich mit jedem Hund machen, der klinisch unauffällig ist. Es ist eine relativ gleichmäßige Bewegung und man rennt ja meistens auch nicht direkt kilometerweise los, weil man das als Mensch nicht packt.
Edit: hat sich teilweise überschnitten....
Sie ist jetzt 14 Monate alt, in den letzten 5 Monaten kaum gewachsen (2 cm), in der Höhe scheint Schluss zu sein, von der Bewegung her unauffällig, bis auf Wackelbobbes, wenn sie sehr langsam läuft, den die konsultierte Physio unauffällig findet, aber hier haben alle Paranoia im Umfeld geschoben, bloß nicht zu früh belasten usw. Geröntgt wird sie nächsten Montag, dann sehen wir weiter (Hüfte, Rücken, Knie).
Temperatur im Frühjahr stimmt natürlich! Aber hier isses so glatt und glitschig mit dem Laub, da muss ich mal schauen, wie ich das angehe. Hmmmm.
Wg. Abbruch: Emmi zieht auch gerne im Alltag, leider. Und sie beißt bei Vorfreude in die Leine. Jetzt versuche ich das an "Equipment" zu koppeln, d.h.: Leine beißen nur, wenn ich eine dranhabe mit Beißkissen, das scheint langsam in der Birne anzukommen. Zug wollte ich dann über das andere Geschirr etablieren. Aber vielleicht male ich mir das auch zu schön/einfach aus? Wenn es sie tatsächlich hemmen würde, dass sie also das "nicht ziehen dürfen" vom Alltagsgassi auf den Sport überträgt, würde ich es aber wohl so hinnehmen. Wenn ich die Wahl habe, dann entscheide ich mich für gar kein Ziehen im Alltag und joggen eben nebenher ohne Zug, irgendwann wird das ja auch ohne Bauchleine gehen.
Danke auch für das Feedback, ich finde das echt bereichernd, hier so viel Input zu bekommen.
Ja es kann durchaus sein, dass das Ziehen beim Laufen euch im Alltag diesbezüglich zurück wirft.
Ich finde da muss man sich einfach überlegen wo man Prioritäten setzt und ob sich das wirklich lohnt/ ob man das mit dem ZHS wirklich möchte oder nur mal „probieren“.
Also meine Hündin würde auch 24h nicht raus gehen wenn ich sie nicht überreden würde.
Und das ist kein Ridgeback ^^
Seit langer Zeit lese ich tgl. mit, habe mich aber nie so gabz getraut selber was zu schreiben (gibt an sich gar keinen Grund, eher ein Bauchgefühl.
Unser "kleiner" Mali ist jetzt 13 Monate alt und um auf die vorangegangenen Themen anzuschließen von erwachsen sein noch entfernt
.
Da er sich draußen derzeit sehr nervös ist üben wir die Leinenführigkeit im Rumstehen oder Rumsitzen meinerseits. Mal klappt es ganz gut, mal nicht so gut. Wir üben tgl. und ich hoffe das es besser wird, damit er entspannter ist und auch irgendwann mal wieder von der Leine kann. Derzeit ist sein Kopf aus sobald wir vor die Tür gehen. Dann ist alles egal. Aber wir sind dran. Gerne beteilige ich mich nun auch öfters
Ach ja, daheim ist er (bis auf alleine bleiebn, das pben wir auch noch) ein absoluter Schatz und liegt/ schläft viel.
Das ist hier aktuell beim 14 Monate alten Kelpie ähnlich.
Er war wirklich ein unkomplizierter Welpe, aber mit 10 Monaten ist sein Erregungslevel deutlich gestiegen.
Aber die besseren Tage werden häufiger und langsam merke ich, dass meine Kosequenz und das Training langsam Früchte trägt.
Also das wird schon! Mit 2 wird alles besser ![]()
Und nein, nicht raus wollen ist hier kein Thema.
Der Hund steht bereit wenn ich die Leine in die Hand nehme, auch nachts um 3 ![]()
Bei uns in der Umgebung haben einige Praxen mittlerweile den angesprochenen Catalyst oder Procyte für inhouse Labor.
Wir nutzen das für dringliche Sachen oder prä OP.
Ansonsten schicken wir im Sinne der TB auch ins Labor.
Meine neu abgeschlossene Krankenversicherung deckt eine relativ hohe Behandlungssumme ab.
Allerdings war mein Hund bei Abschluss noch unter einem Jahr und die Beiträge sind dementsprechend vergleichsweise niedrig.
Und obwohl ich durch die Arbeit in der Praxis ständig Zugang zu einer durchschnittlich günstigeren Versorgung meiner Hunde habe, trieb mich die Sorge bzgl eines komplizierten internistischen Problems, regelmäßigen Verbandswechseln, Klinikaufenthalten (auch gern ohne OP intensivmedizinisch) etc.
Allerdings habe ich auch nicht mal eben 5000 auf der hohen Kante und müsste bei meiner Familie/Freunden anfragen.
Aber welchen Prozentsatz machen solche Geschichten aus, wie viele Tiere stehen dem entgegen, die aus finanziellen Gründen eingeschläfert werden mussten?
Das koennen wohl nur die TAe/TK beantworten.
Ich denke das kann man so einfach gar nicht beantworten. Da verschwimmen die Grenzen zwischen „kann ich mir nicht leisten“ und „hat eine schlechte Aussicht auf Behandlungserfolg“.
Oft wird es auch nicht offen kommuniziert, sondern der Grund ist dann: Alter des Tiers, fehlendes Management zu Hause, evtl. ausbleibender Behandlungserfolg etc.
Und bei allem anderen wo durchaus Behandlungserfolg zu erwarten ist, und trotzdem euthanasiert werden soll, wird entweder eine Lösung gefunden oder die Tierarztpraxis macht es nicht (mit Ausnahmen natürlich).
wie viele Tiere stehen dem entgegen, die aus finanziellen Gründen eingeschläfert werden mussten?
Na ich hoffe ja mal, dass das bei den wenigsten Tieren der Fall ist im Klinikalltag.
Darüber hat mein TA noch nie geklagt im Gegensatz zu Leuten, die meinten (obwohl sie es sich leisten können(!)) mit der Beule zum Tierarzt zu kommen wenn sie schon so gross ist wie ein Apfel und nicht wie eine Kirsche (und am besten noch am Freitag Abend, in den Notdienst oder kurz vorm Feiertag)....
Ja es gibt nämlich (und das ist die Mehrzahl) auch noch die Leute, die nicht zahlen können(wollen) und auch (verständlicherweise oft) nicht euthanasieren lassen wollen.
Ich denke das wird auf jeden Fall noch zu einem Problem in nächster Zeit.
Ja es kann schon sein, dass der multimorbide 70 kg Hund, der verschiedenste Tabletten braucht eine dreistellige Summe im Monat kostet.
Aber selbst die größte Nummer des gängigen Cushingpräparats (für sehr! große Hunde!) kostet „nur“ ~ 200 Euro.
Falls es etwas beruhigt, mir fällt auf Anhieb bei uns niemand ein der für ein Tier jeden Monat 500 Euro an Tabletten (oder Zycortalinjektion) bezahlt.
Das sieht natürlich bei regelmäßigen Besuchen im Monat schon anders aus.
Alles anzeigenAlles anzeigenAber was ist mit dem 1jährigen Kater, der vom Balkon abgestürzt ist und sich das Bein gebrochen hat?
- Da weiß ICH als Tierarzt, den operiert man und 10 Wochen später rennt der wieder rum, als wäre nichts gewesen! Den schläfere ich doch nicht ein, nur weil der Besitzer die Frakturversorgung nicht zahlen kann/will.
Oder den dreijährigen Dackel, der plötzlich einen Bandscheibenvorfall hat.
Oder einen jungen FLUTD-Kater, der nicht mehr pinkeln kann.
Oder ne Hündin mit Pyometra.
Oder der Pudel mit Addison.
Oder die Unfallkatze mit Beckenbruch.Nein. Sorry. Da weigere ich mich. Tiere, bei denen ich weiß, die haben eine gute und sehr realistische Chance mit Behandlung oder nach OP ein schmerzfreies und gutes Leben zu führen, schläfere ich nicht ein, nur weil der Besitzer die Kosten nicht tragen kann oder will. Denn ICH muss morgens auch noch in den Spiegel gucken können
Und was machst du dann, wenn es heißt, man kann das Geld nicht aufbringen?
Tier mit Besitzer nach Hause schicken und dort sterben lassen? Oder kaufst du jedes Tier auf und behandelst auf deine Kosten? So nenn Addisonhund mit 500Euro im Monat?
Was für ein Wundermittel bekommt ein Addisonhund für 500 Euro ?