Beiträge von Jimina

    Ja es kann durchaus sein, dass das Ziehen beim Laufen euch im Alltag diesbezüglich zurück wirft.

    Ich finde da muss man sich einfach überlegen wo man Prioritäten setzt und ob sich das wirklich lohnt/ ob man das mit dem ZHS wirklich möchte oder nur mal „probieren“.

    Seit langer Zeit lese ich tgl. mit, habe mich aber nie so gabz getraut selber was zu schreiben (gibt an sich gar keinen Grund, eher ein Bauchgefühl.

    Unser "kleiner" Mali ist jetzt 13 Monate alt und um auf die vorangegangenen Themen anzuschließen von erwachsen sein noch entfernt :rolling_on_the_floor_laughing: .

    Da er sich draußen derzeit sehr nervös ist üben wir die Leinenführigkeit im Rumstehen oder Rumsitzen meinerseits. Mal klappt es ganz gut, mal nicht so gut. Wir üben tgl. und ich hoffe das es besser wird, damit er entspannter ist und auch irgendwann mal wieder von der Leine kann. Derzeit ist sein Kopf aus sobald wir vor die Tür gehen. Dann ist alles egal. Aber wir sind dran. Gerne beteilige ich mich nun auch öfters :smiling_face:

    Ach ja, daheim ist er (bis auf alleine bleiebn, das pben wir auch noch) ein absoluter Schatz und liegt/ schläft viel.

    Das ist hier aktuell beim 14 Monate alten Kelpie ähnlich.

    Er war wirklich ein unkomplizierter Welpe, aber mit 10 Monaten ist sein Erregungslevel deutlich gestiegen.

    Aber die besseren Tage werden häufiger und langsam merke ich, dass meine Kosequenz und das Training langsam Früchte trägt.

    Also das wird schon! Mit 2 wird alles besser xD

    Und nein, nicht raus wollen ist hier kein Thema.

    Der Hund steht bereit wenn ich die Leine in die Hand nehme, auch nachts um 3 :emoticons_look:

    Meine neu abgeschlossene Krankenversicherung deckt eine relativ hohe Behandlungssumme ab.

    Allerdings war mein Hund bei Abschluss noch unter einem Jahr und die Beiträge sind dementsprechend vergleichsweise niedrig.

    Und obwohl ich durch die Arbeit in der Praxis ständig Zugang zu einer durchschnittlich günstigeren Versorgung meiner Hunde habe, trieb mich die Sorge bzgl eines komplizierten internistischen Problems, regelmäßigen Verbandswechseln, Klinikaufenthalten (auch gern ohne OP intensivmedizinisch) etc.

    Allerdings habe ich auch nicht mal eben 5000 auf der hohen Kante und müsste bei meiner Familie/Freunden anfragen.

    Aber welchen Prozentsatz machen solche Geschichten aus, wie viele Tiere stehen dem entgegen, die aus finanziellen Gründen eingeschläfert werden mussten?

    Das koennen wohl nur die TAe/TK beantworten.

    Ich denke das kann man so einfach gar nicht beantworten. Da verschwimmen die Grenzen zwischen „kann ich mir nicht leisten“ und „hat eine schlechte Aussicht auf Behandlungserfolg“.

    Oft wird es auch nicht offen kommuniziert, sondern der Grund ist dann: Alter des Tiers, fehlendes Management zu Hause, evtl. ausbleibender Behandlungserfolg etc.

    Und bei allem anderen wo durchaus Behandlungserfolg zu erwarten ist, und trotzdem euthanasiert werden soll, wird entweder eine Lösung gefunden oder die Tierarztpraxis macht es nicht (mit Ausnahmen natürlich).

    wie viele Tiere stehen dem entgegen, die aus finanziellen Gründen eingeschläfert werden mussten?

    Na ich hoffe ja mal, dass das bei den wenigsten Tieren der Fall ist im Klinikalltag.

    Darüber hat mein TA noch nie geklagt im Gegensatz zu Leuten, die meinten (obwohl sie es sich leisten können(!)) mit der Beule zum Tierarzt zu kommen wenn sie schon so gross ist wie ein Apfel und nicht wie eine Kirsche (und am besten noch am Freitag Abend, in den Notdienst oder kurz vorm Feiertag)....

    Ja es gibt nämlich (und das ist die Mehrzahl) auch noch die Leute, die nicht zahlen können(wollen) und auch (verständlicherweise oft) nicht euthanasieren lassen wollen.

    Ich denke das wird auf jeden Fall noch zu einem Problem in nächster Zeit.

    Ja es kann schon sein, dass der multimorbide 70 kg Hund, der verschiedenste Tabletten braucht eine dreistellige Summe im Monat kostet.

    Aber selbst die größte Nummer des gängigen Cushingpräparats (für sehr! große Hunde!) kostet „nur“ ~ 200 Euro.

    Falls es etwas beruhigt, mir fällt auf Anhieb bei uns niemand ein der für ein Tier jeden Monat 500 Euro an Tabletten (oder Zycortalinjektion) bezahlt.

    Das sieht natürlich bei regelmäßigen Besuchen im Monat schon anders aus.

    Was für ein Wundermittel bekommt ein Addisonhund für 500 Euro ?