Ich habe meinen Hund mit 5 Jahren an einem Nasentumor verloren. Ich hätte ihn sofort bestrahlen lassen, leider war er bereits ua zum Gehirn durchgebrochen.
Ich kann dir als Zweitmeinung Dr. Oechtering aus Leipzig empfehlen. Ich weiß, das hier in der KTK Nasentumore auch abgesaugt werden. Du kannst die Befunde dort per Mail senden und sie melden sich telefonisch.
Das tut mir sehr leid zu hören.
Darf ich fragen, warum du es sofort gemacht hättest? Das ist jetzt keinesfalls als Vorwurf gemeint, sondern mich interessiert wirklich deine Entscheidungsfindung. Wie gesagt wir neigen auch enorm dazu es zu machen.
Dennoch bereitet mir die Entscheidung Bauchschmerzen.
Naja ich habe diesen Hund erstens natürlich unwahrscheinlich geliebt und hätte alles für ihn getan, was ihm auch nur in irgendeiner Form in vertretbarer Weise mehr Lebenszeit geschenkt hätte. Er war ja nun auch erst 5, eigentlich kein Alter um zu sterben.
Ich finde eine Bestrahlung durchaus vertretbar und keine unzumutbare Belastung für Hunde (auch wenn es gern so dargestellt wird).
Aber ich würde es natürlich vom Nutzen für den Hund abhängig machen.
Die HNO hier hätte mir den Nasentumor meines Hundes auch abgesaugt, allerdings war die realistische Zeit, die er damit gewonnen hätte nur 2-3 Monate.
Und immer mit dem Wissen, dass er plötzlich Atemnot bekommen kann.
Allerdings hatte er auch ein fatales CT und die einzige Option war es ihn zeitnah gehen zu lassen.
Hätte man es in irgendeiner Form früher feststellen können (er hatte keine Symptome außer Rückwärtsniesen und der Tumor hatte einen Nasengang komplett, den anderen zu 2/3 verlegt, ist kurz vorm CT durchs os frontale gebrochen und zum Gehirn), wäre die Prognose natürlich günstiger gewesen.
Wichtig ist natürlich zu wissen was es für ein Tumor ist für die Bestrahlung. Hattet ihr eine Endoskopie ?