Beiträge von Jimina

    Das ist hier auch so, vor allem wenn wir vom Haus weg laufen hat sie sehr klare Vorstellungen wo sie lang möchte und wo nicht.

    Früher dachte ich sie hat in bestimmten Richtungen Angst vor irgendwas, aber sie möchte einfach nicht so weit von der Wohnung weg. Das passt zur grundsätzlichen Territorialität.

    Also es werden immer Richtungen eingeschlagen, die schnell wieder heim führen. Wenn ich woanders lang möchte, dann bleibt sie stehen.

    Ich weiß das mittlerweile, nehme sie dann im Geschirr und sie weiß -jetzt wirds ernst-

    Dann kommt sie zwar mit, aber fragt an jeder Kreuzung erneut nach, ob wir nicht zurück gehen/ trottet lustlos hinter mir her. Das hat sich über all die Jahre nicht geändert, obwohl ich IMMER darauf bestehe, wenn wir einmal eine Richtung eingeschlagen haben.

    Fahren wir irgendwohin (was ich meistens tu), dann tritt das Problem nicht auf und sie kommt überall mit.

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    Die goldene Regel für einen Importhund: Alles kann, nichts muß. Wenn etwas funktionieren muß, weil du keinen Plan B und C hast, dann solltest du keinen Direktimport nehmen. Es wäre dem Hund gegenüber nicht fair.

    Das möchte ich auch noch mal unterstreichen.

    Ich könnte jetzt hier den Xten Erfahrungsbericht schreiben, aber ich denke das Wichtigste ist gesagt. Ich möchte nur mal verdeutlichen wie sich deine Blickweise auf die Sache ändern kann.

    Aktuell ist natürlich die Vorfreude riesig, da erscheint das alles schaffbar. Ich kann Dir aber sagen, was es emotional mit einem Menschen machen kann wenn man feststellt, dass man nun sein Leben um den Hund planen, oder den Hund abgeben muss.

    (Ich sage nicht, dass dieser Fall eintreten muss, aber es ist möglich.)

    Wie viel Tränen und Verzweiflung es kosten kann die Schleppleine zum 100. mal durch die Hand gezogen zu bekommen, weil der Hund mal wieder einem Hasen nach wollte. Wie deprimierend es ist, wenn man beim gemeinsamen Spaziergang abgemeldet ist. Wie viel Arbeit und Schweiß es kostet jeden Tag aufs Neue nicht einfach "Gassi" zu gehen, sondern zu trainieren. Denn einfach mal loslaufen und das schöne Wetter mit einem Jagdhund genießen das geht (lange Zeit) nicht/ nur bedingt.

    Das Gefühl die Einzige zu sein, die bei der Hunderunde immer eine Schleppleine dran hat, während es bei allen anderen so leicht aussieht, weil der Hund eben kein/kaum jagdliches Interesse hat.

    Und dann kommt der Punkt, wo man die anderen HundehalterInnen mit ihren Begleithunden sieht - und sich still und heimlich wünscht, man hätte damals eine andere Entscheidung getroffen.

    An dem Punkt war ich mit meinem Hund oft, auch wenn das Jagen gar nicht die größte Baustelle ist. Ich habe mein Leben um den Hund eingerichtet, ich liebe meinen Hund, aber ich würde es nie wieder tun.

    Nun sind die Jagdhunde/Hounds die ich kenne zumindest zu hause und mit anderen Menschen alle recht entspannt. Nur bei dir zu hause wartet gleich die nächste Baustelle, nämlich das Zusammenleben mit der Katze.

    Im Zweifel hast du dann einen Alltag der sowohl zu hause, als auch draußen Stress und Kompromisse bedeutet und das schafft man emotional nur eine gewisse Zeit.

    Also ich möchte nur sagen, dass ich nicht genau weiß ob dir im Klaren ist, worauf du dich die nächsten 10-15 Jahre evtl. einstellen kannst.

    Edit: ich sehe gerade, es war vergebene Liebesmüh, naja :))

    so läuft es hier auch ab.

    Ich erlebe nahezu täglich Euthas und manchmal auch mehrere am Tag. Vielleicht beruhigt es einige wenn ich sage, dass 98% davon schnell und "friedlich" ablaufen.

    In mehren Praxen und sowohl mit Pentobarbital als auch T61.

    TW zum Thema Sterben

    Spoiler anzeigen

    Es gibt immer mal wieder Tiere, die nicht sterben "wollen" (körperlich). Die brauchen viel mehr Narkosemittel und mehr vom "letzten Mittel ".

    Und es gibt auch Tiere, die krampfen (ja, auch mit Pentobarbital), und es gibt auch Tiere, die noch mal nach Luft schnappen.

    Das alles lässt auch das Praxispersonal nicht kalt, es gibt keinen Grund für TÄ eine nicht ausreichend Narkose zu forcieren.

    Aber alles in allem kommt das sehr selten vor. Für die betreffenden TB ist das natürlich nicht schön, hat aber nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass etwas falsch gemacht wurde.

    ob die Narkose i.m. (in den Po) oder i.v. gegeben wird hängt auch einfach davon ab, in welchem Kreislaufzustand sich das Tier befindet/ wie es händelbar ist.

    Wenn es z.B. stark dehydriert ist und man keine geeignete Vene findet kann es passieren, dass mehrmals gestochen werden muss bis ein Venenkatheter sitzt (wenn es überhaupt geht). Das ist fürs Tier und für die meisten TB auch nicht unbedingt schön. Genauso wenn das Tier sich stark wehrt.

    Dann bietet es sich an die Narkose i.m. zu geben um dann den Venenkatheter zu legen.

    Mir ist es nur wichtig, dass der Hund wesensfest ist und mit dem Alltag in der Stadt nicht überfordert. Genauso wie er eben grundsätzlich von der Veranlagung ein gewisses Will to please haben sollte. Und natürlich die körperlichen Voraussetzungen.

    Ich weiß ich hab einfach zu viel Top Dog geschaut :D , ich würde den Working Cocker ins rennen werfen. Recherchiere da gerade aus purer Neugierde in die Richtung und find die bisher - was man so liest - für Hundesport recht geeignet. Klar, Pfeffer haben dich sicher auch, aber das hast du bei jedem Hund, der dann sportlich auch will.

    ich habe eher gelesen, dass die ein sehr schwaches Nervenkostüm haben sollen :ugly:

    Das letzte was ich bei meinem nächsten Hund will ist ein Experiment, deswegen versuche ich vermeidbare Eventualitäten zu vermindern :pfeif:

    Hast du den Englisch Springer Spaniel mal angeschaut? Der wäre handlich, mittelgross, freundlich und hat Bock zu arbeiten. Ich persönlich finde, da muss Nasenarbeit dazu, aber das wäre ja nicht ausgeschlossen, oder doch?

    Habe ich null Erfahrungen mit, was denkst du würde ihn im Vergleich zum Goldie qualifizieren :)

    Na die zwei Lager hats ja bei jedem Austausch darüber, ob eine AL einer bestimmten Rasse für andere Zwecke genutzt werden "sollte". Und da ist es auch egal obs dabei um Retriever, Hütehunde etc. geht.

    Und beide Argumentationen sind richtig. Deswegen versuche ich ja auch einen Weg zu finden beides unter einen Hut zu bekommen, bzw. die richtige Entscheidung zu treffen.

    Sucht man einen Hund für den Hundesport, dann kommt man an dieser Thematik gar nicht vorbei.

    Man sieht ja hier schon die verschiedenen Erfahrungen.

    Mir ist es nur wichtig, dass der Hund wesensfest ist und mit dem Alltag in der Stadt nicht überfordert. Genauso wie er eben grundsätzlich von der Veranlagung ein gewisses Will to please haben sollte. Und natürlich die körperlichen Voraussetzungen. Einen 40kg Goldi wöllte ich auch nicht regelmäßig über verschiedenste Hindernisse befördern :D

    Wieso genau willst du einen Golden Retriever? Das ist mir bisher schleierhaft. Sagt dir ihr Wesen zu? Ihre Art? Ihre Vorliebe für Matsch, ihre Haare, die überall herumfliegen, ihre Menschenliebe?

    Naja ich suche einen mittelgroßen Hund, der freundlich, offen und für das Leben in der Stadt geeignet ist. Aber eben auch sportlich und für Hundesport zu begeistern. Da fand ich die Überlegung nicht so weit hergeholt.

    Es ist ja aber überhaupt noch keine gefallene Entscheidung. Ich gucke ja gerade was passen könnte.

    Gerade bei der Liste vom DRC ist fast jeder Klick SL.

    Woran machst du das fest?

    Ich würde an deiner Stelle jagdliche Linien nicht ausschließen. Arbeitslinie ist jagdliche Linie und selbst wenn die Elterntiere nicht jagdliche geführt werden, sind es doch Jagdhunde und haben natürlich diese Anlagen. Die sind nicht einfach so weg, nur weil ein paar Generationen Assistenzhunde waren.

    Trotzdem muss das kein Nachteil sein, im Gegenteil. Jagdliche Prüfungen sind immer auch ein Zeichen von Wesensfestigkeit, Führigkeit und Arbeitstauglichkeit und das ist das was man in anderen Bereichen möchte.

    Ich bin jetzt beim zappen erstmal vom Phänotyp ausgegangen. Da waren viele große, schwere, helle Goldies.

    Wir haben hier in der Nähe so eine Zucht und da sind mir selbst die Hündinnen schon zu wuchtig.

    Ich wollte eine AL auch gar nicht komplett ausschließen, aber habe auch immer mal wieder von gemäßigten Linien gelesen und dachte sowas könnte vllt auch passen. :)

    So wie wildsurf schrieb, gibt es ja auch immer mal Linien/Verpaarungen, die doch etwas explosiver sind.

    Kommst du aus D oder der CH? In der CH kann ich dir sonst einige AL sowie sportliche SL Zuchten empfehlen :upside_down_face: Sonst schau mal in meinem Thread: Ich habe eine eher kleine aber doch aktive SL Hündin ;) Was möchtest du denn mit dem Hund alles so machen? Je nachdem würde ich dir nämlich schon eher eine AL empfehlen. Bei der SL fehlt mir doch etwas der "will to work" :pfeif: SL Goldies sind halt so wie ich sie kenne schon eher Hunde die einem gerne zum lachen bringen. Wenn du also Sport im Aktiveren Wettkampfrahmen machen möchtest kommst du da nicht weit. Meine Hündin hat sich mal inmitten eines Spass Sport Wettkampfs schwanzwedelnd auf den Rücken geworfen, grinste blöd und wollte geknuddelt werden :roll: :roll: Naja, zumindest hatten alle etwas zu lachen und man kann ihr gar nicht böse sein :headbash:

    Ich komme aus D.

    Genau, ich hätte mir auch eher was in Richtung AL vorgestellt. Ich bin eigentlich kein riesen Fan von der Retriever Optik, ich mag eher Hunde mit kürzerem Fell, Stehohren etc.

    Aber da es nicht nach der Optik geht |) finde ich einen kleinen Goldie aus einer AL oder einer sportlichen Zucht ziemlich passend (neben einer weiteren Rasse). Deswegen kommt SL schon gar nicht in Frage, die gefallen mir auch noch weniger. Mir ist aber auch ein Hund mit einem guten Nervenkostüm wichtig.

    So ein reizoffenes Exemplar habe ich schon :pfeif:

    Wir machen THS und Obedience. In der Freizeit auch gern mal Wandern im Zuggeschirr, aber das ist auf einem Niveau, auf dem eigentlich jeder Hund in Frage kommt :ugly:

    Und es ist auch noch etwas Zeit, 2 Jahre werden sicher noch ins Land gehen.

    Ich kenne zwei AL Goldies aus der Zucht Welcome to my life in Much. Das sind tolle Hunde. Sehr arbeitswillig und triebig aber dabei doch ruhig und bedacht. Was machst du für einen Sport? Die Hunde dort werden auch in Nicht-Dummy-Zuhause abgegeben. Sport muss aber sein. Die beiden Damen die ich kenne machen Rettungshundearbeit.

    Danke für die Info, ich bin dankbar über konkrete Empfehlungen, ich finde es schwierig die passende Zucht zu finden (wenn es denn dann irgendwann soweit ist, aktuell ist noch genug Zeit).

    Gerade bei der Liste vom DRC ist fast jeder Klick SL.

    gerade beim golden gibt es auch al ohne jagd, dafür mit assistenzhunde “Linien“. Die sind genauso kernig, arbeitswillig und - fähig und mit entsprechendem Wesen. Aber ohne jagdliche Prägung und ggf auch geringfügig anderer zuchtselektion.

    kennst du da ein Beispiel? :)