Beiträge von Vrania

    Das meinte ich auch nicht. Ich meinte, dass der Hund den Spaß da dran findet und das irgendwann selbstbelohnend wird :) Nen Hund, der eigentlich keinen Bock hat und/oder nur für Kekse mitmacht, würde ich auch nicht zum Hundesport schleifen, das bringt niemandem was.

    Aufgebaut hab ich Dummy mit Clicker und Leckerli, klar. Aber wenn ich jetzt Dummytraining mache, kann ich mir meine Kekse sonst wohin stecken, die sind einfach nicht mehr interessant, das Apportieren etc. ist der Spaßfaktor geworden.

    Und ich kenne eine Spitzzüchterin, die mit ihren Spitzen Rettungshundearbeit macht. Und oft sind in den Würfen Welpen dabei, die sie nur an Leute gibt, die auch mit ihren Hunden arbeiten wollen. Ich nehme an, dass das dann jeweils Hunde sind, die dir gefallen könnten.

    Im Moment hat sie auch gerade wieder einen da sitzen, den keiner möchte, weil er anspruchsvoller ist, als der "Standardspitz"

    Edit: Eine Großspitzzüchterin ist das, ganz vergessen.

    Ich kenne eine Wolfsspitzhündin, die ein ganz toller Assistenzhund ist und ihren Job mit Feuereifer macht. Oft ist die Frage ja auch einfach, wie man den Hund motiviert und das Training gestaltet.... und dann wie du eben sagst, es gibt Züchter, die einfach mehr auf sowas hinzüchten. Und DANN kann man mit der Welpenauswahl ja auch nochmal ganz viel beeinflussen.

    Ich kenne 5 von Lumis Geschwistern näher, die sind wirklich völlig unterschiedlich von der ganzen Art her. Seine Schwester wäre wohl bei egal welcher Art Hundesport als Kanone dabei. Ihm würde das auch Spaß machen, aber nicht unbedingt höher schneller weiter. Den anderen müsste man halt echt gute Gründe geben und das sehr gut aufbauen, damit die da Spaß dran finden.

    Ich denke übrigens sowieso, dass man, wenn man positiv arbeitet und nicht zu viel "Perfektion" erwartet, den meisten Hunden die meisten Sportarten schmackhaft machen kann. Enya wollte früher nie was ins Maul nehmen und ist eigentlich gar nicht der Hund dafür. Trotzdem liebt sie inzwischen Dummytraining. Aber das ging halt nicht wie beim Retriever, sondern war ein kleinschrittiger Aufbau über Wochen, bevor ich das erste Mal einen Dummy geworfen habe.

    Weil Doodle halt im Allgemeinen eben nicht das Ergebnis durchdachter Zucht sind, sondern ein Geschäftsmodell. Mit Doodle sind ja nicht nur Labra- oder Goldendoodle, nichtmal unbedingt Mixe mit Pudel gemeint, sondern die allgemeine "Doodelei".... Pomskys, Huskydoos, Chivadoos, Bollipoos, Auskys, Toy-Aussiedoodles, Sharpsky,.... und das sind nur ein paar der abenteuerlichen Kreationen, die ich in den letzten Wochen auf Willhaben gesehen hab.

    Also was das Fell betrifft kann ich nur einen AL Husky empfehlen 🤣 Die sind wie ich finde die perfekte Mischung aus kuschelig und nicht plüschig. Wobei, ich hab noch nie einen angefasst, aber sind KHCs nicht auch kuschelig? 😁

    Tja, da hast du leider meine Hündin nie getroffen. Die wog übrigens, obwohl sie groß war, austrainiert nur 19 Kilo.

    Kann gut sein 😂 Ich habe auch nicht allzuviele Exemplare kennengelernt, die in irgendeiner Weise erzogen waren... von daher (und weil ich halt unfaire Vorurteile habe), ist meine Meinung da ja auch sehr subjektiv.