Beiträge von Vrania

    c) Für Enya verwende ich ganz normale Hundeschuhe von Kurgo, wenn sie im Sommer zu einem Termin mit muss, bei dem es sich nicht vermeiden lässt über Asphalt zu gehen.

    d) Ich finde es sehr hilfreich dem Hund beizubringen seine Geschäfte auf Signal zu erledigen (wenn er muss, versteht sich)

    e) Vielleicht hilft es schon, wenn du ein/zwei Stündchen später fütterst, damit Hund bis zum Abend aushält? Hier ist es ab 6 wieder so abgekühlt, dass wir über die Straße laufen können, ohne dass der Boden zu heiß ist, aber hier sind auch Berge rundum und wir sind relativ hoch. Herr Zwerg bekommt so gegen 10 morgens zu futtern und hält normalerweise ganz gut bis zum frühen Abend aus, wenn er keinen Durchfall hat.

    Wobei das im Moment eh NOCH kein Problem ist, noch wird es nicht so heiß, dass die Pfoten gefährdet sind. Das wird dann wieder im Juli/August aktuell, deswegen übe ich mit dem Zwergi auch schon Schuhe zu tragen.

    Jein. "Schwierig" im Sinne von "Rasse, von der für Anfänger abgeraten wird, weil es halt doch sehr hilft, wenn man weiß, was man tut". Ein engagierter Anfänger kann das um Welten besser machen als ein "wir haben seit 20 Jahren Hunde" Halter, der trotzdem nicht weiß, was er tut. Halt Hunde, die man leichter vermurkst. Schwierig finde ich das auch nicht, im Gegenteil. Ein Hüti ist (für mich) mit das Einfachste, was man sich ins Haus holen kann 😂

    Warum man sich da in dem konkreten Fall jetzt ausgerechnet einen Mischlinien Border ins Haus geholt halt... hm ja. Vor allem, wenn man nichtmal weiß, was man damit eigentlich wirklich machen will. Aber jetzt ist der Hund da und ich habe beim TE schon das Gefühl, dass das Potential da ist, dem Hund gerecht zu werden und da rein zu wachsen. Da braucht man jetzt auch keine Anekdoten von menschenfressenden Borders und schweren Traumata zu erzählen imo.

    Und den Hund "zurückholen" ist halt auch so eine Sache. Rechtlich nicht machbar und dezent überzogen in meinen Augen. Da hilft es eher, so gut wie möglich zu beraten und zu helfen, statt Vorwürfe zu machen.

    Asphalt ist halt echt blöd im Sommer. Zumindest für mehr als ein paar Meter. Ich würde

    a) Hund tragen

    b) mit dem Auto zu ner Wiese fahren

    c) notfalls Schuhe anziehen, um kurze Distanzen zu überbrücken

    d) auf der Wiese vorm Haus rumlaufen, bis Hund doch tut, was er zu tun hat

    e) die Fütterungszeit umlegen, sodass Hund nachmittags nicht mehr raus muss

    Naja, es ist ein Welpe einer sensiblen Rasse, kein Monster. Da muss man nicht gewalttätig werden, bevor das jetzt jemand so versteht 😂😅 Aber halt, ja, da kann man übers Internet und ohne das zu sehen keine Anleitung zu geben. Ein authentisches "ey lass das, du tust mir richtig weh" scheint vielen Leuten schwer zu fallen...

    Und dieser komische, populäre Tipp dann zu quietschen, zu jaulen oder zu schreien, machts auch nicht besser. Wenn man den Welpen schon so richtig schön angestachelt hat und er sich reingesteigert hat, kommt ein normales Stop halt auch nicht mehr an. Insgesamt muss das Ziel halt auf jeden Fall sein, dass diese Situation gar nicht mehr entsteht und wenn doch SOFORT unterbrochen wird.

    Edit (kleiner Disclaimer): Wie hier schon mehrfach geschrieben bin ich TOTAL für Management/Situationen gar nicht erst entstehen lassen und gewaltfreie Hundeerziehung.

    Was mich an dem Ganzen am meisten stört und halt auch dafür spricht, dass der Welpe wirklich massiven Stress hat und nicht nur "normal" drüber ist - dass er sich auch selbst verletzt dabei. Eine kleine Schnappschildkröte ist das Eine, aber ein Welpe, der sich selbst richtig in die Beine beißt, ist schon was Anderes.... ob daran allerdings der TE schuld ist oder ob da schon beim Züchter einiges schiefgelaufen ist, ist die andere Frage.

    Ich finde übrigens nicht, dass man gleich den Teufel an die Wand malen muss. Ja, das klingt sehr suboptimal, aber der TE scheint engagiert und hat bereits einen Termin bei einem Trainer. Und nein, ich finde nicht, dass man sich erstmal zu bestimmten Rassen "hocharbeiten" muss. Ich kenne genug Anfänger, die mit einer schwierigen, sensiblen Rasse sehr glücklich geworden sind.... und genug Leute, die seit Jahren Hunde halten, die ihren Border völlig vermurksen, weils halt doch was anderes ist als ein Goldie.