Beiträge von Esiul

    Ich finde das Punktepony auch sehr sympathisch und auch gar nicht so hässlich wie ich sie mir nach der Beschreibung vorgestellt hätte. :herzen1:


    Ich war heute zum ersten Mal seit drei Wochen im Stall. Ich hab dem Pferd vor Freude ein paar Tränen ins Fell geheult und sie ein bisschen geputzt, aber für selbst mit dem Pferd arbeiten bin ich noch nicht wieder fit genug. Also bin ich bin an der Bande gesessen und hab den Kindern zugesehen. Kind 1 hat sich mein Pferd geschnappt und ist mit Halsring und Voltigiergurt herumgegurkt, Kind 2 hatte das Shetlandpony unter sich (zum Zeitpunkt des Fotos gerade nicht im Bild, weil es doch nochmal ablongiert wurde, Shetty war etwas zu lustig). Es war schöööön.

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    Oh Esiul das ist aber ein wirklich ausnehmend hübsches Tinkerlein! Wie groß ist sie?

    Wir haben seit 1.2. auch eine Tinkerstute, ich hab ganz ehrlich selten so ein hässliches Pferd gesehen :hust:. Sehr klein, keine 1,40 m Stock, und ein blaues und ein braunes Auge. Ich finde aber auch generell blaue Augen bei Tieren (außer Katzen) ganz furchtbar. Dazu eine Mähne bis fast zum Buggelenk und einen unfassbar dicken Schweif. Jeder Andere findet die wunderschön und Einhorn hier und Märchenpferd da und ich bin sooooooo froh über meine langweilig dunkelbraune Stute!

    Zum Glück sind die Geschmäcker so verschieden! Ich bin ja gespannt, wie die Flecken rauskommen, wenn die mal gewaschen wird, so ist die einfach nur weiß...

    Der Zuchtverband sagt, sie ist 1,50m, der Mann von der Pferdewaage sagt, sie ist 1,51m hoch. Bei Tinkern gibt es halt wahnsinnig viele Unterschiede und es gibt halt auch wirklich komisch gebaute, vor allem wenn egal was miteinander verkreuzt wird, hauptsache es hat noch mehr Haare. Wobei mir selbst Schecken ja überhaupt nicht gefallen haben, bevor ich damals als Reitbeteiligung bei ihrer Züchterin angefangen habe. Ich glaube aber sowieso: Wenn der Charakter passt und man genügend Zeit mit einem Pferd verbringt, findet man es einfach irgendwann hübsch. Ich habe mittlerweile gar keinen bestimmten Typus Pferd mehr.

    Mein Pferd kann man nicht mit Gold aufwiegen, sie ist einfach so ein Schatz. Ich bin jetzt schon drei Wochen krank, irgend so ein beschissener Virus hat mich komplett aus dem Leben gekickt und ich bin jetzt schon seit drei Wochen mehr oder weniger an Bett und Couch gefesselt. Mein Pferd wird in der Zwischenzeit von einer Stallkollegin (oder besser gesagt ihrer Tochter) betreut, und ich bekomme alle paar Tage einen Anruf, weil das Kind mein Pferd so sehr liebt und sie so toll ist. Die beiden machen Zirkuslektionen gemeinsam, Pferd legt sich mitten ins Roundpen und lässt sich von Kind bekuscheln. Halsring reiten geht auch. Sie gehen gemeinsam spazieren und an meinem Pferd werden hundert verschiedene Flechtfrisuren ausprobiert (mein Pferd findet das total toll, es geht nichts über ewig lang am Putzplatz stehen und von einem Kind umsorgt zu werden). Ich freue mich so unendlich über diese Anrufe, auch wenn ich ein bisschen Herzschmerz habe, weil ich das alles so gerne mit eigenen Augen sehen würde. Es erleichtert mich so ungemein, dass mein Pferd gerne gemocht wird und ich kein schlechtes Gewissen haben muss, weil sich jemand anderes um sie kümmern muss. Anbei noch ein Foto aus dem Herbst, weil sie eine hübsche Tinkerdame ist.

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    Als Österreicherin, die zwei Jahre lang in Tirol gewohnt hat: Für mich würde kein Noriker in Frage kommen. Alle, die ich kenne, auch die Alm-Noriker, hatten eher früher als später ziemliche Arthrose-Probleme. Klar kann einen das mit jeder Rasse einholen, aber gefühlt hast du beim Noriker eine Garantie darauf. Ich weiß jetzt leider nicht wie es mit der modernen Sport-Noriker Zucht ausssieht, aber zumindest die klassischen, schweren, würde ich nicht kaufen, wenn ich lange etwas von meinem Pferd haben will.

    Ich neige nicht zu Aberglauben und übertriebener Sentimentalität, aber der zeitliche Ablauf der Ereignisse ist schon ziemlich hart. Natürlich fallen einem im Nachhinein auch Dinge auf, die bereits erste Anzeichen waren (sie war etwas zu schlank, etc.), aber da wir sie ja vorher nicht kannten, gingen da natürlich keine Warnglocken an.

    Sie war fit, fröhlich und so voller Lebensfreude. Es nimmt mich mehr mit, als ich gedacht hätte.

    Ich kannte dich nicht lange. Irgendwie bist du vor drei Wochen in mein Leben gepurzelt. Du bist du in unserer Familie gelandet, als Pflegehund, mit dem festen Vorsatz, nach ein paar Wochen wieder zu deinem Frauli zurückzukehren. Was für ein toller Hund du warst. Man musste dich gar nicht lange kennen, um dich ins Herz zu schließen - du warst unfassbar sympathisch, lustig und sensibel. Gut erzogen, gehorsam (auch bei Leuten, die du gar nicht kanntest) und unkompliziert. Du liebtest Wasser und Wanderungen, du fandest es toll, über die Wiese zu laufen und fangen zu spielen. Anfang der Woche kam die Nachricht, dass dein Frauli dich nicht mehr zurücknehmen kann. Am Mittwoch habe ich Fotos von dir gemacht, für die Vermittlung, du wolltest viele Leckerlis haben und warst fröhlich und ganz normal. Am Donnerstag ging es dir plötzlich schlecht. Ab zum Tierarzt, Ultraschall, Blutbild, Medikamente, erstmal abwarten. Am Samstag war klar - Lebertumor. Die Werte so unterirdisch schlecht, dass es nur eine richtige Entscheidung gab. Du warst viel zu jung.

    Wir waren uns so sicher, dass du schnell einen guten Platz bis zum Lebensende findest, deine unfassbar süße Art hätte doch jeden um den Finger gewickelt. Wer hätte denn ahnen können, dass wir bei deinem Lebensende dabei sein sollten?

    Ich bin froh, dass du nicht in einem Tierheimzwinger gestorben bist, doch traurig, dass du nicht im Schoß deines Frauchens einschlafen konntest. Das Leben ist nicht fair und manchmal sterben die Besten zuerst.

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    Liebe Foris,

    ich würde mich sehr über Hilfe beim Formulieren eines Vermittlungstextes freuen. In meiner Verwandtschaft ist gerade ein Hund auf Pflege untergebracht, und heute ist klar geworden, dass sie nicht mehr zu ihrer Besitzerin zurückkehren kann, in ihrer Pflegefamilie kann sie jedoch auch nicht bleiben.

    Würdet ihr alle Probleme sofort im Vermittlungstext ansprechen? Derzeit gibt es auf der Pflegestelle das Problem, dass sie in den meisten Nächten groß ins Haus macht - die Tierärztin vermutet, dass es der Stress ist, laut Besitzerin hat sie das in ihrem alten Zuhause nicht gezeigt, es war nur manchmal so, dass sie sich nachts gemeldet hat, weil sie raus wollte - aktuell meldet sie sich aber nicht. Gehört sowas direkt in den Vermittlungstext, oder kommt sowas erst beim direkten Kontakt zur Sprache? Ich will der Hündin natürlich die besten Chancen auf eine schnelle Vermittlung bieten und sie nicht schon vorher schlechter darstellen, als sie eigentlich ist. :tropf:

    Meiner Erfahrung nach wäre es natürlich ideal, wenn Kumpels im gleichen Alter zum Spielen da wären. Aber ideal ist in der Pferdewelt ja immer so eine Sache, oft muss man dann doch mit einem Kompromiss leben. Bei uns im Stall steht auch ein Ponyfohlen, und die erwachsenen Wallache spielen unfassbar nett mit ihr. Meine Stute ist auch in einer Herde ohne Gleichaltrige aufgewachsen, und sie ist ein ganz normales soziales Pferd. In der freien Natur gibt es auch keine Absetzergruppen.