Beiträge von Wuschelfreund

    Danke für all die lieben Worte. Es ist einfach nur furchtbar ohne meine kleine Maus. Ich weiß das es richtig war und trotzdem komme ich damit so schwer zurecht und fühle mich unendlich schuldig.

    Ich weiß das ich ihr viel Leid erspart habe und trotzdem hilft das gerade überhaupt nicht.

    Die Ärztin sagte auch, dass es nicht mehr besser wird und es nur auf noch mehr Medikamente hinaus läuft. Ich habe seit Wochen alles von der Arbeit mitgebracht in der Hoffnung das sie besser frisst. Sie wollte so oft und ist dann doch vor dem Napf verhungert. Ihr muss übel gewesen sein, Schmerzen oder Bauchweh, trotz allen Versuchen an Medikamenten. Ich habe täglich mindestens 500g Nassfutter weggeworfen, weil ich ihr alles angeboten habe. Dann hat sie sich wieder in ihre Höhle verkrümelt. Sie lag nie auf dem Flur, die letzten Wochen fast immer in der Höhle dort. Diese kurzzeitige Erleichterung wenn sie dann doch Kekse oder Futter genommen hat, dagegen ihre Augen die letzten Tage, irgendwas war anders.

    Rückblickend ihr schleichen mit angelegten Ohren beim Gassi, das immer wieder versuchen in ihrem gewohnten Tempo anzulaufen und es dann doch so oft im Schleichgang endete. Sie hat sich auch gelegentlich beim Laufen so erschrocken Richtung rechte Flanke gedreht, da saß der Tumor.

    Trotzdem kommt so oft der Gedanke, dass wir zwischendurch auch noch fitte Runden hatten, sie ja noch irgendwie gegessen hat und ob es nicht zu früh war. Sie hat noch die Katze erschmüffelt auf unserer letzen Runde, einige Tage davor mit ihren Freunden gehüpft. Ich dachte ich bin stärker wenn es dann so weit ist, war ich bei der Entscheidung ja auch, aber warum zerreißt es mich so dermaßen. Ich kann nicht aufhören zu weinen und mich schuldig zu fühlen. Ich fühle mich als hätte ich mich meines kranken Hunden entledigt, hätten wir länger kämpfen sollen? Hätte sie noch ein paar Sonnenstrahlen auf ihrem Lammfell genießen können ?

    Ich war immer so klar und habe mir immer gesagt keiner meiner Hunde soll leiden und es fühlt sich so falsch an. Ich fühle mich wie ein Monster.

    Danke, ich hoffe das macht es irgendwann leichter. Ich habe so viele Bilder von ihr und alle angesehen. Das macht mir gerade nochmal so bewusst, das sie nicht mehr meine Josie war so wie sie immer war. Es ist so verdammt hart, all ihre Sachen zu sehen, sie noch zu riechen. Ihre Lieblingsdecke möchte ich ewig schnüffeln und doch weiß ich das ich diesen Schritt für sie gegangen bin. Sicher hätte man mit etlichen Medikamenten noch ein paar Wochen rausholen können, sie mit Glück zum Essen bewegen können, aber all das wäre nur für mich gewesen um sie länger zu haben. Für sie wäre es weiter eine Qual gewesen. Weil ich sie so sehr geliebt habe, bin ich diesen Schritt gegangen und doch zerreißt es mich.

    Josie ist unterwegs in Regenbogenland. Ich bin so unendlich traurig. Die Hoffnung die erst bestand, das Auf und Ab, das nicht fressen, sich immer mehr zurück ziehen, ihre ängstlichen Augen wenn ich kam, weil sie dachte ich will ihr wieder was geben, das Gefühl sie umgebracht zu haben, obwohl ich weiß das es richtig war. Es hätte nur noch mehr Medikamentengabe und Angst verursacht, ein verlängertes Leiden.

    Ich habe immer gesagt lieber zwei Wochen zu früh als zu spät, das habe ich ihr in die Pfote versprochen.

    Wir haben gestern noch Mc Donalds Abend gemacht, ich habe ihr zum Abschied Nuggets versprochen, die sie auch noch genommen hat.

    Jede Faser sagte mit Abschied und doch fühlt es sich alles so wenig real an gerade.

    Der einzige Trost ist, das ich sie nicht unnötig habe leiden lassen und doch fehlt sie mir, mein kleiner Ninja, meine Elli, meine Kuschelmaus.

    Danke euch, ich sammle mich gerade immer mehr. Mit der Tierärztin habe ich heute nochmal telefoniert. Ihre Worte waren auch: wenn einer was nicht übersieht dann sie. Sie sagte der Befund ist natürlich aussichtslos, aber noch nicht so das ihre Zeit jetzt abgelaufen ist. Der Tumor ist mit Niere 5cm, das habe ich heute erst begriffen. Ihr Fressverhalten war schon immer speziell. Das sie oft erst ab 15 Uhr frisst ist keine Seltenheit, wird jetzt aber anders beäugt.

    Jetzt wo ich ruhiger werde, wird Josie es auch. Ich reiße mich jetzt zusammen, sie ist so empfindsam und das bin ihr schuldig. Heute war ein guter Tag. Sie hat gefressen, kommt wieder kuscheln und findet mich nicht mehr so gruselig.

    Klar, ein Dauer heulender Zombie (das war ich die Tage) ist nicht hilfreich. Das merkt sie, auch wenn ich mich versteckt habe. Wir sind jetzt „fröhlich“ damit sie Normalität hat.

    Um zu wissen ob nun gutartig oder bösartig müssten wir punktieren, aber was ändert es ? Leider nichts. Wir behalten sie jetzt noch besser im Auge als sowieso schon und sobald kleinste Anzeichen kommen, darf sie gehen. Lieben ist Loslassen, das kann ich glücklicherweise. Dafür hat mir das Leben schon zu oft vor die Füße gespuckt. Der erste Schock war einfach schlimm. Ich musste das erstmal realisieren.

    Vielleicht habe wir Glück, das Ding wächst nicht rasant, aber wenn doch muss sie nicht leiden. Wir werden in 4-6 Wochen nochmal schallen um zu sehen wie der Tumor wächst. Das ihre Werte noch so gut sind, ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Das es sich schnell ändern kann ist mir bewusst. Krebs begleitet mich in meinem Umfeld seit der Kindheit. Ich weiß jetzt aber worauf ich achten muss.

    Hart wie es klingt, ihre Bestattung ist geregelt. Es hilft zu wissen wie das abläuft, zumal Nino sich ja auch verabschieden muss wenn es soweit ist.

    Ich danke euch wirklich. Ich glaube der erste Schock ist verdaut, so gut es halt geht.

    Wir haben uns gegen eine Op entschieden. Das möchten wir ihr im Alter nicht mehr zumuten, die Schmerzen, der damit verbundene Tierarzt Stress, die bei ihr fast unmögliche Medikamentengabe, weil sie nichts nimmt egal wie verpackt. Jedes mal ihr fiepen wenn man was gibt, das vor mir verkriechen weil sie denkt ich quäle sie, nein das ist nicht was wir möchten für sie. Wir genießen die Zeit, die wir noch haben und verwöhnen sie. Sie soll diesen Sommer noch genießen, auf ihrem Lammfell in der Sonne schlafen und alles genießen was sie so sehr liebt.

    Mein Herz weint, ich reiße mich für sie jetzt zusammen. Sie weiß nicht das sie todkrank ist und ihre Zeit soll unbeschwert sein. Vielleicht haben wir Glück und ihr Zustand bleibt noch eine Weile gut, mein Gefühl sagt aber anderes.

    Mit dem Fressen ist es ein auf und ab. Gestern hat sie tagsüber nur Leckerchen genommen, abends dann Futter, aber zu wenig. Heute ist sie schlechter drauf als gestern, frisst bis jetzt nichts.

    Ein Mini Stück Kuchen hat sie genommen, wahrscheinlich weil das Metamizol abartig bitter ist, aber außer in Teopfen keine Chance was in den Hund zu bekommen. Reinstecken und Mund zu halten ist das schlimmste Theater und sie versteckt sich nur noch und hat Angst. Ihre letzte Zeit soll nicht Angst sein.

    Mein Gefühl sagt gerade nichts Gutes, ich wünschte es wäre anders, aber ich habe ein gutes Gespür für meine Hunde.

    Trotzt des guten Blutbildes, habe ich geahnt das da mehr ist und der Ultraschall hat es bestätigt, 5cm Tumor. Ich wusste irgendwie warum ich den Ultraschall noch machen lassen wollte.

    Wir machen jetzt das Beste aus der Situation und schauen von Tag zu Tag.

    Ich bin einfach nur traurig, ich weiß nicht wann ich zuletzt so viel geweint habe. Natürlich nur heimlich, nicht vor Josie.

    Wir haben gestern die niederschmetternde Diagnose Nierenkrebs bei Josie erhalten. Die rechte Niere ist betroffen. Eine Op kommt auf Grund ihres Alters nicht mehr in Frage. Das wäre nur für mich, nicht für sie.

    Wir sind jetzt so verblieben, das der Tumor in 6 Wochen nochmal geschallt wird um zu sehen wie schnell er wächst. Ich möchte nicht das sie leidet oder bis zum schmerzhaften Harnverhalt warten.

    Es ist so ein auf und ab gerade, mal frisst sie gut, mal nicht. Schmerzmittel bekommt sie Metamizol. Ulmenrindenpulver für den Magen.

    Ich weiß keiner kann mir die Entscheidung annehmen. Ich bin ein Freund offener ehrlicher Worte.

    Wann wäre für euch der Zeitpunkt gekommen sie gehen zu lassen ?

    Aktuell läuft sie noch gut unsere kleinen Senior-Runden, Fressen auf und ab, ihr Jagdinstinkt ist ungebrochen, es wird immer noch jeder Maulwurfshügel inspiziert und wenn sie Freunde trifft spielt sie noch kurz.

    Ich habe mir immer geschworen den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Tja, jetzt sitze ich hier, weiß nicht aus nicht ein.

    Gestern fraß die super, heute früh gingen nur zwei getrocknete Hühnerherzen. Das reicht das ich hier den Tränen nahe sitze und mich frage ob ich was übersehe.

    Ihr Blutbild ist merkwürdigerweise noch gut. Der SDMA ist bei 10, Kreatinin im Mittel, Harnstoff im oberen Bereich.

    Was würdet ihr tun ? Ich fühle mich so hilflos. Ich kann loslassen, für sie. Niemals möchte ich zu denen gehören die es unnötig heraus ziehen, nur damit ich sie länger habe. Sie hatte ihr bestes Leben bei uns.

    Noch denke ich es ist zu früh ? Für ehrliche Meinungen bin ich dankbar.

    Ich danke euch allen. Ich habe jetzt das Alsa und das khorius mal bestellt und hoffe. Alles nicht so leicht jetzt im Alter.

    In meiner Verzweiflung habe ich auch nochmal Fred Low Protein bestellt und die Senior Sorten. Die Senior Sorten sind ja immerhin Phosphor reduziert.

    Glücklicherweise konnte ich heute über die Arbeit noch alte Dosen ergattern, was uns die Suche über jetzt erstmal einen kleinen Puffer gibt.

    Darf ich trotzdem loswerden wie stinkig ich bin auf Terra Canis…. Das Sensitiv Huhn und das Low Protein waren unseren zwei sicheren Sorten für Josie. Damit ging es immer gut. Jetzt panschen sie da in den Rezepturen rum, unfassbar. Das Sensitiv Pferd haben sie uns auch „kaputt“ gemacht. Das war jahrelang Ninos Futter. Den konnte ich zum Glück ohne Probleme auf Fred Vet Pankreas umstellen.

    Das ist doch was man sich wünscht, im Alter nochmal umstellen müssen, obwohl es jahrelang glatt lief.