Beiträge von JACKNIX

    ja es ist evtl verfrüht von "noch nie" zu reden und mir ist durchaus bewusst, dass noch einige Herausforderungen auf uns zukommen werden. aber wie gesagt, ich bin mir ziemlich sicher, dass D keine Beißhemmung hat oder bewusst in stellen beißt, die weh tun. er hat schon mit so vielen verschiedenen gespielt und da haben auch einige recht wild gespielt, gebellt und ihm in die halsgegend "gebissen" - er hat noch nie geweint, deshalb bin ich mir da recht sicher. und ich habe das evtl nicht ganz richtig beschrieben, aber der besagte D ist noch zu ihm hin, nachdem er geflüchtet ist und wollte weiter"spielen", obwohl meiner den schwanz eingezogen hat und von ihm weg ist und sich schutz gesucht hat. es war also nicht so, dass er einfach in ruhe gelassen wurde und ich trotzdem so überreagiert habe @pawtastic

    Das ist sicher eine richtige Entscheidung. Ich würde aber auch den Kontakt mit resoluten Hunden suchen die ihn mal klar in die Schranken weisen, vor allem da du schreibst er ist eher selber ein Rüpel. Der Aussie-Mix war da sicher nicht der passende Hund, aber ein erwachsener souveräner Rüde könnte es sein. Und dann nicht verhindern, sondern die Erfahrung machen lassen, dass eben auch nicht alle spielen wollen und nicht alle nett sind.
    Für meinen Retriever war es sehr positiv, dass hier ein grummeliger Terrier sitzt, der ihn aber sowas von deutlich und konsequent in die Schranken weist. Dadurch benimmt er sich viel höflicher bei anderen Hunden.
    Wenn du da keinen entsprechenden Hund kennst, dann bist du selber gefragt Fonso zu zeigen was nicht höflich ist. Z.B. auf Fremde Hunde zurennen, die Pfoten auf den Rücken hauen, auf den anderen Hund drauf springen usw.

    Bin gerade HIER auf der Suche. Da hast du recht, das mit den alten, souveränen Hunden hatten wir einige Male, aber eher durch Zufall eben an der Wiese und da waren immer auch welche, die spielen wollten und ihn nicht getadelt haben. Wir wohnen in Berlin und würden uns freuen, wenn jemand einen souveränen, erwachsenen Hund hat, der ihm auf "hündisch" mal Grenzen aufzeigt. Ich mache es bereits so gut es geht, aber beim Spielen mit anderen Welpen nehme ich ihn nur zur Seite wenn er zu wild wird (sich etwas im wuschigen Fell verbeißt und nicht loslassen möchte - kommt aber selten vor).

    Hallo zusammen,


    unser Labrador-Welpe ist jetzt knapp 5 Monate alt und was uns etwas fehlt ist, dass er mal mit einem erwachsenen Hund zusammen kommt.


    Wir sind ein Pärchen von 26 und 25 Jahren und beide Studenten :)


    Wir waren häufig auf einer Hundewiese hier am Wasserturm, jedoch haben wir uns aufgrund von unangenehmen Situationen dazu entschieden nur noch gezielte, vereinzelte Treffen mit Hundebesitzern zu machen.


    Uns ist es wichtig, dass er dennoch den Umgang mit anderen Hunden lernt und deshalb suchen wir jemanden mit einem erwachsenen Hund, der evtl. noch gerne etwas spielt oder zumindest Junghunde mag. Junghunde in seinem Alter kennen wir 2 Stück persönlich, die gut mit ihm spielen.


    Wir würden uns wirklich riesig freuen, wenn sich jemand "erbarmen" würde.

    Ja , der Labbi braucht manchmal eine "Ohrfeige" mehr als andere Hunde um "zu verstehen" .


    Aber umgekehrt, wird das Verhalten vor allem das fiddeln auch gerne mal falsch verstanden!
    Ich hab in etwa dasselbe Thema durch,als meiner ein Junghund war. Der Hund (rotti-husky mix) meiner freundin kannte meinen von Welpen alter an..erst ab 7-8 Monaten wurde Lio für ihn interessant zum spielen! Ja der Hund spielte sehr ruppig, umrennen, Ohren und Halsbeißen oder gar auch "schütteln". Lio hat regelmäßig gefiept. Auch wenn es so aussah, als wenn Lio immer wieder hin ging und anfing, war ich irgendwann überzeugt, der will das nicht.... dieses ständige umwerfen, unterdrücken und zwicken ist einfach nicht seine Spielart. Wenn ich meiner Freundin erzählte, dass mein hund nach Spieleinlagen mit ihrem am nächsten (Stress-)Schuppen auf dem Rücken bekam, wurd ich nur als Übermutti abgestempelt. BIS sie es wirklich selber gesehen hat, als ich mal mit dem Hund bei ihr zu Hause war. Die Hunde haben NICHT gespielt in der WOhnung , Lio hat sich so unterwürfig gezeigt, viel gewedelt und gefidelt und wollte ihm nicht den Rücken zu drehen(auf der Couch) ,nach 2 stunden sah man den "Schnee" auf seinem Rücken. purer Stress.. Meine Freundin hat mir endlich geglaubt und wir haben ausgemacht, dass wenn wir spazieren gehen, die hunde NICHT mehr raufen dürfen. Seit dem alles ok und mein Hund läuft entspannt neben ihm her.
    Ich habe mich damals viel mit solchen Stress Situationen auseinander gesetzt bzw versucht dazu zu lernen. Seitdem finde ich "Spielwiesen" nicht mehr so dolle und achte sehr genau darauf, ob das Spiel der Hunde noch "schön" ist. ich lasse meinen Hund lieber einmal zu wenig mit wem spielen, als einmal zu viel .

    Vielen Dank für deine Geschichte. Ich wurde natürlich auch als übervorsichtig abgestempelt und mir wurde gesagt "solange er selber noch hin geht ist alles gut". Aber dass er den Schwanz einzieht, hell aufjault und unter einer Bank oder zwischen Beinen Schutz sucht ist für Fonso schon ein krasses Zeichen. Wie gesagt, er war noch NIE so. Und er hat auch mit ganz vielen Rüpeln schon gespielt und ist eher selber einer. z.B. gibt es da einen Vizsla in der Welpenschule, der ziemlich grob spielt und sein Maulsehr weit aufreißt beim Spielen. Noch NIE hat Fonso so ein Verhalten gezeigt, wie eben bei diesem einen Hund. Wir sind mittlerweile auch der Meinung, dass jeden Tag auf so eine Spielwiese gehen viel zu viel für den Kleinen ist und dass er immer spielen darf, wenn er andere Hunde spielen sieht, soll er ja auch nicht lernen. Wir machen, das jetzt so, wie jemand hier empfohlen hat: 2-3 Hundespielkontakte in der Woche mit anderen Hunden, die man kennt und von denen man weiß, dass sie friedlich spielen. Da muss eher ich den Fonso mal zurücknehmen, als andersrum :)

    ja genau, es war jetzt schon das dritte mal dass ich da oben war und jedes mal hat D ihn zum jaulen gebracht, jedes mal nach ein paar sekunden und jedes mal als ich ihn wieder hin hab hat er wieder gejault.. nach 3-4 mal reicht es mir halt, hab D weggehalten, meinen geschützt und bin dort weg. Habe auf dem Rückweg eine Freundin von uns getroffen, die hat einen aussi-welpen der einen monat älter ist als Fonso und mit denen wir schon öfter gespielt haben.. dann konnte er noch etwas mit ihm spielen und mal abgerufen werden einige male. ich glaube ihr habt recht und ich sollte nicht zu oft auf diese wiese gehen... werde den D auch meiden jetzt. wollte nur mal sehen, ob das nicht vielleicht nur situationsbedingt war die letzten 2 male, aber jetzt das dritte mal und jedes mal jault fonso auf.


    wohl gemerkt, er hat noch NIE aufgejault davor. nur bei diesem einen .. und er hat schon massig kontakt zu anderen hunden gehabt. verschiedene spielgruppen, welpenschule (2 verschiedene - weil wir grad am wechseln sind), usw. danke schon mal für die vielen antworten!!

    Guten Morgen liebe Freunde,


    ich suche Rat.


    Unser Labrador-Rüde Fonso ist jetzt knapp 5 Monate alt und wir haben viel Spaß mit ihm.


    Morgens gehen wir häufig zu einer Hundewiese, wo meist mindestens 2 andere Hunde sind, mit denen er spielen kann.
    Fonso hat eigentlich vor keinem Hund Angst, egal wie groß und stämmig er noch ist. Er will mit jedem Spielen und fordert die anderen dementsprechend immer auf.
    Jetzt gibt es da aber einen Husky-Australian Shepherd Mischling, der etwa 6-7 Monate alt ist (nennen wir ihn "D"). D hat jetzt vor kurzem Fonso zum ersten Mal beim "Spielen"zum Jaulen gebracht (Fonso hat davor noch NIE im Spiel aufgejault bei anderen Hunden - ich bin mir sicher, dass D einfach keine Beißhemmung hat).


    Heute war ich wieder dort und wieder war D da. Und wieder hat D unseren Fonso nach 10 Sekunden Spielen schon durch einen Biss ins Ohr zum Jaulen gebracht.
    Dann hab ich den D weggedrückt und meinen quasi beschützt, weil er schon seinen Schwanz eingezogen hat, er unter die Parkbank wollte und der Besitzer von D gar nichts gemacht hat.
    Nachdem ich ihm kurz Schutz geboten habe, habe ich Fonso wieder zu ihm gelassen und nach 10 Sekunden Spiel war es wieder das gleiche.
    Das ganze ging noch 2 mal so - ich hab jedes mal D weggedrückt als meiner 2-3 mal aufgejault hat. Als ich gemerkt habe, dass das noch 10 mal so gehen würde, bin ich gegangen.
    Fonso wäre am liebsten natürlich noch geblieben.


    Der Besitzer, ein junger Typ von ca. 20 Jahren (ich bin 26) meinte "die spielen doch nur" und "brauchst du ein Pflaster". :rotekarte: :rotekarte: :rotekarte:
    Ich habe dazu viel recherchiert und bin auf den Schluss gekommen, dass ich richtig gehandelt habe - dass ich Fonso da beschützt habe.
    Jedoch bin ich recht unsicher, weil Fonso ja auch immer wieder zu D hin ist und weiter spielen wollte, nachdem er sich kurz versteckt hat.
    Reagiere ich über oder sollte ich der Natur freien Lauf lassen und wie man so schön sagt die "Hunde das unter sich klären lassen".


    Habe ich überreagiert? Verweichliche ich meinen Welpen? Wie seht ihr das?


    Mit besten Grüßen,


    Iwan

    ich antworte morgen nochmal ausführlicher. Waren gerade 20 Minuten Gassi laufen und im Hof noch 15 Minuten. Er war sichtlich die ganze Zeit über Mega glücklich und wir sind es jetzt auch und jetzt schläft er. Und wir legen uns jetzt auch hin. Ich danke euch allen echt tausendfach für eure Antworten, das ist so nett! Gute Nacht Leute

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich würde ihn ja gerne weglotsen, aber überall anderswo fängt er an zu spielen. Und ich habe ihn auch gleich aus der Box gelassen , aber halt als er kurz still war. Aber egal was ich tue, ob ich mic mit ihm auf den Boden lege und mich schlafend stelle und seine Bisse mit aua abtue, ihn kraule oder streichle, er kommt nicht runter und kneift mich die ganze Zeit. Ich habe einfach häufig über die prägungsphase gelesen und möchte ungern dass er später Probleme im Zusammenleben hat.

    er könnte hinten im Garten (ca 4x5m) ruhig laufen aber dort lauern kleine steinchen, Efeu und manchmal nacktschnecken. Hier im Hof sind viele Fahrräder und Moos zwischen den Steinen aber da ist es viel besser, da läuft er auch frei rum. Geräusche kennt er gut, auf der Straße ist es sehr laut und hier laufen Kinder im Treppenhaus die kreischen. Das scheint ihn nicht zu stören. Ich glaube viel mehr dass er immer denkt dass er hier was verpasst. Ich habe es natürlich auch mit ignorieren versucht, aber das geht halt nicht wenn er in pipistellung geht oder zB die Erhöhung des holzfußbodens abnagt. Er pinkelt dann auch gerne mal hin obwohl wir vor 10 min mit ihm waren. Die Frau der hundeschule hat mich vor Spaziergängen noch gewarnt , da zB ein schlecht erzogener großer Hund ihm einen nachhaltigen schrecken einjagen könnte.