Beiträge von Glueckspfote

    Hallo,


    ich habe ein kleineres Problem mit unserer 6-jährige Jack-Russell-Hündin. Sie ist ein recht "dominanter" Hund, aber an sich super folgsam. Leider musste ich die Erziehung in den letzten Monaten etwas auf Eis legen (wir hatten eine zweite, sehr kranke, alte Hündin, die vor kurzem gestorben ist).


    Erst jetzt merke ich, dass es doch nicht mehr ganz so rund läuft. Nicht falsch verstehen: sie beherrscht Sitz/Platz/Fuß etc noch immer super gut. ABER: des öfteren muss ich ein Kommando zweimal geben. Sie reagiert einfach nicht auf das erste Wort, schaut mich aber aufmerksam an. Beim zweiten Kommando klappt es dann aber wieder gut. Übe ich mit ihr ein paar Minuten hintereinander, klappt es wieder wie gewohnt.


    Hat jemand vielleicht ein paar Tricks? Evtl wieder mit Handzeichen anfangen? Oder kann das eine Art "Test" sein? (frei nach dem Motto: wie ernst meinst Du das jetzt?)


    Gruß
    Andrea

    So hat halt jeder seine Macken, aber genau deshalb sind sie ja auch einzigartig, oder? Ich hatte mal für ein paar Wochen einen Chihuahua-Rüden in Pflege. Der hatte beim Markieren immer einen Handstand gemacht (je höher desto besser :D ). Hatte aber den Nachteil, dass das Fell am Bauch immer nass war :hust:

    Gibt nochmal was Neues:


    Heute habe ich den speziellen Wert für die Pankreaslipase erhalten: ca 1.600 ug/l !!! :omg: Ende Mai waren es noch 386 ug/l... Trotz AB und Cortison ist der Wert dramatisch gestiegen :( : Für mich als Laie hört sich das nach Bauchspeicheldrüsenkrebs an.


    Maja geht es trotzdem weiterhin recht gut, sie frisst wieder ganz gut. Solange das so bleibt, darf sie noch ein bisschen bei uns bleiben.


    Gruß
    Andrea

    Danke für Eure lieben Worte :ops:

    Kann man da nicht über Naturheilverfahren zumindest eine Linderung der Beschwerden erreichen?

    Ich bin selber ein großer Freund davon. Bei unserer alten Hündin allerdings kann und will ich keine Experimente mehr durchführen. Immerhin frisst sie im Moment wieder. Geht es ihr wieder schlechter, werden wir sie erlösen. Meine Nerven liegen schon eine ganze Weile deshalb blank.



    Mein Opa ist leider auch an Darmkrebs verstorben.

    Das tut mir sehr leid :( : Darf ich fragen, wie ihr das mit dem Darmkrebs festgestellt habt? Anzeichen? Untersuchungen?


    Gruß
    Andrea

    Dankeschön.


    Ich lese gerade über das Thema Darmkrebs, dabei fallen mir so viele Gemeinsamkeiten ein :( : Ich hatte schon lange das Gefühl, dass da etwas (außer der Bauchspeicheldrüse) nicht stimmt. Es wurde leider bisher immer nur abgetan :( Im Nachhinein ist man immer schlauer.


    Ich bin sehr froh, dass ich jetzt endlich einen Tierarzt gefunden hat, der sich unserer Hündin annimmt! Und ich werde die letzten Tage mit ihr zusammen genießen, egal wie.


    Gruß
    Andrea

    Hallo,


    ich hatte gestern hier wegen Krampfanfällen und Übelkeit gefragt. Heute gab es nun endlich mal eine gründliche Untersuchung, ich bin sehr froh, dass wir das gemacht haben.


    So wie es aussieht, hat sie Krebs :| Die Darmwände sind überall verdickt (Darmkrebs), rund um die Gallenblase gibt es zudem auch Gewebeveränderungen. Ganz genau kann man es nur sagen, wenn man eine Gewebeprobe macht. Das werden wir ihr aber nicht mehr antun, dazu ist sie zu instabil. Sie hat jetzt heute eine Infusion bekommen, heute abend scheint es ihr etwas besser zu gehen. Zumindest frisst sie recht ordentlich.


    Sie wird hier noch ein paar (hoffentlich) schöne Tage haben, mehr können wir nicht mehr tun :(


    Gruß
    Andrea

    Danke :smile:


    Wenn ich überlege, wie oft ich jetzt schon bei den verschiedenen Tierärzten war (bevorzugt immer am Wochenende :muede: ) - und niemand hat den Hund wirklich mal untersucht. Dann kann ich wirklich nur hoffen, dass morgen endlich mal eine richtige Diagnose gestellt wird.


    Gruß
    Andrea

    Hallo,


    die Hündin war gestern nach dem Anfall normal. Dass sie reingemacht hat, hatten wir schon öfters, also an sich erstmal nichts außergewöhnliches. Sie hatte keine neurologischen Auffälligkeiten, sie hat gefressen und kein Fieber. Erst heute vormittag hat sie dann erbrochen und nicht gefressen. Deshalb bin ich ja jetzt beim Tierarzt gewesen.


    War ja jetzt beim TA. Fieber hat sie weiterhin keines. Neurologisch ist auch weiterhin nichts auffälliges. Der Bauchraum ist weich, allerdings hat sie Blut im Kot. Warum sie nun erbricht bzw nichts frisst, werden wir hoffentlich morgen erfahren. Sie wird morgen komplett durchgecheckt (Blutabnahme, Röntgen, Ultraschall, ggf auch weitere Untersuchungen). Das ist jetzt ENDLICH der erste Tierarzt, zu dem ich Vertrauen habe und der nicht auf Teufel komm raus irgendwas herumdoktort.


    Gruß
    Andrea