Beiträge von Glueckspfote

    Hallo,


    ein kleiner Zwischenstand von uns:


    Maja geht es die letzten Tage immer schlechter :| Wir hatten jetzt Kortison sowie Metamizol ausprobiert, sie scheint beides überhaupt nicht zu vertragen.


    Die letzten Tage aber torkelt sie immer mehr. Sie läuft unruhig umher, hechelt (auch nachts), rutscht mit allen vier Pfoten weg etc. Gassi gehen will sie auch nicht mehr wirklich. Zum Glück haben wir einen Garten, wo ich sie eben dann immer wieder runtertragen kann. Bei der extremen Hitze die letzten Tage lasse ich sie allerdings drinnen.


    Heute war ich dann in der Tierklinik. Die Ärztin, die sie schon einige Male gesehen hat, hat uns keine Hoffnung mehr gemacht :( : Sie meint, dass sie keine Schmerzen hat. Sie ist halt "nur" neurologisch beeinträchtigt, vermutlich durch das Vestibularsyndrom oder einen Gehirntumor. Dadurch ist es ihr dauernd schwindelig und sie torkelt eben wie ein Betrunkener durch die Gegend. Das Hecheln kommt vom Stress. Da das jetzt schon länger so ist (bzw auch die letzten Wochen schlechter geworden ist), wird das auch nicht mehr besser. Sie würde (wäre es ihr eigener Hund) einschläfern. :(


    Eigentlich sehe ich das mittlerweile genauso. Es ist furchtbar, wenn sie zuhause ihre Runden dreht und dabei hecheln wegrutscht :( Es ist jetzt auch die zweite Ärztin, die uns dazu rät. Das "Problem" ist jetzt aber mein Mann. Er bringt es nicht übers Herz und hätte riesengroße Gewissensbisse, wenn er sie "einfach so" einschläfern lässt. Schließlich frisst sie noch (nicht mehr so gut, aber immerhin) und sie kann ja auch noch laufen. Er weiß, dass es ihr schlecht geht, aber er will es vermutlich noch nicht ganz wahrhaben, dass es eben nicht mehr besser wird. Es stimmt schon, sie hatte die letzten Tage auch mal gute Momente, aber die werden immer seltener. Was tun?


    Gruß
    Andrea

    Wow, so viele Antworten :bindafür:


    Hier in der direkten Nähe gibt es leider keine Tierklinik. Die nächste ist 1 Autostunde entfernt. Dort war ich auch, nachdem mein alter Tierarzt nach 2 Jahren Dauerhusten einfach keinen Plan mehr hatte. Die Tierärztin dort, die meinen Hund kennt, hat sofort geahnt, was sein könnte. So war es dann auch. Also fachlich einsame spitze. Es ist nur eben


    a) dort sehr teuer und
    b) habe ich dort den Eindruck, dass gerne Dinge gemacht werden, die eigentlich nicht sein müssen


    Von daher gehe ich eben nur da hin, wenn ich den Eindruck habe, dass der "normale" Tierarzt damit nicht weiterkommt.


    Deshalb wäre es mir auch lieber, ich habe eben hier in der Nähe einen Tierarzt, zu dem ich wegen den "Lappalien" gehen kann.


    Gruß

    Danke erstmal für Eure Tipps :smile:


    Beim ersten Tierarzt war ich jetzt 17 Jahre. Leider gab es die letzten zwei Jahre ständig Fehldiagnosen, könnte wohl ein ganzes Buch damit füllen :| Und jetzt beim zweiten Tierarzt bin ich erst seit ca 4 Wochen, allerdings hat er sich jetzt auch schon zwei Sachen erlaubt, die gar nicht gehen.


    Mit "die Zeit rennt" meine ich, dass es aktuell nichts lebensbedrohliches ist (dann wäre ich in der Klinik), sondern dass sie mit ihren 15 Jahren nicht noch Jahre lang weiterhin falsche Diagnosen oder Behandlungen ertragen sollte.


    Empfehlungen sind halt leider immer so eine Sache. Vor 3 Jahren hätte ich meinen alten Tierarzt auch noch empfohlen, man muss wohl immer erstmal selber die Erfahrungen machen. Leider :( :


    Durch die ständigen Wochenenddienste hatte ich mal eine Tierärztin, die (zumindest am Telefon) echt super war. Leider nimmt diese keine neuen Patienten auf :(


    Also werde ich wohl weiterhin ausprobieren müssen, in der Hoffnung, mal DEN Tierarzt zu finden.


    Gruß

    Hallo,


    ich hoffe, ich bin hier im richtigen Forum gelandet. Wenn nicht, bitte verschieben.


    Ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten Tierarzt. Nach welchen "Kriterien" habt Ihr Euren Tierarzt ausgesucht?


    Leider habe ich jetzt schon den zweiten Tierarzt, wo ich kein Vertrauen mehr habe. Die Zeit bei unserer 15-jährigen Hündin rennt und ich will und kann nicht wochenlang Tierärzte austesten, um dann wieder festzustellen, dass es einfach keinen Sinn macht.


    Hattet Ihr irgendeinen Anhaltspunkt oder ist das reine Gefühlssache?


    Gruß
    Andrea

    Das tut mir sehr sehr leid :( : Ich wünsche Euch viel viel Kraft, es ist echt immer schlimm wenn es so unvorhergesehen kommt :(


    Wir hatten - ähnlich wie bei Dir - vor einigen Jahren auch solche Probleme mit einer Hündin, diese hatte aber nicht das Glück wie Eurer und musste sich vier Wochen lang quälen :| Ich finde es gut, dass Euch das erspart geblieben ist.


    Euch alles Gute!

    Hallo,


    wir haben hier das Thema auch schon "durch". Bei unserer Hündin hat es auch einige Wochen gedauert und sie hat noch heute immer eine Kopfschiefhaltung, die nicht mehr weggeht (der erste Anfall war im Oktober 2015). Sie hatte ca 2-3 Wochen nach dem ersten Anfall gleich wieder einen zweiten, dh es ging ihr dann wieder so schlecht. Diese Anfälle können immer wieder kommen. Gerade, weil du schreibst, dass die Augen immer wieder so unruhig sind, könnte ich mir das vorstellen.


    Beim ersten Anfall war ich auch gleich in einer Tierklinik, dort hat sie Infusionen etc erhalten. Ich hatte mich dann auch ein bisschen eingelesen und als dann der zweite Anfall kam, bin ich nicht mehr hin. Ich wusste, dass eine Infusion nicht wirklich was bringt. Sie hatte sich beim zweiten Mal genauso schnell bzw sogar schneller erhohlt als in der Klinik, wo sie ja mehrere Tage stationär war. DAS ist nämlich für einen Hund purer Stress und das ist bei so einer Geschichte gar nicht gut. Sie hat eben Karsivan sowie Vitamin B bekommen. Leider hat sie heute durch diese Geschichte Folgeschäden, der ganze Körper ist durch die Schiefhaltung falsch belastet etc. Alles nicht so einfach


    Die Tierklinik hatte allerdings eines gleich gesagt: sofern es sich nicht innerhalb von ein paar Tagen wenigstens etwas bessert, geht man von einem Gehirntumor aus (Ohren etc wurden untersucht). Ich würde bei einem 8-jährigen Hund wirklich noch einige Untersuchungen machen lassen.


    Gruß
    Andrea

    Hallo,


    leider hat Maja jetzt wieder ganz heftigen Durchfall :( :


    Wir haben jetzt das Cortison in Tablettenform (Prednisolon) seit Donnerstag abend gegeben. Kurze Zeit später fing das Hecheln und das extreme Wegrutschen wieder an. Anruf beim Tierarzt: Prednisolon die nächsten Tage ausschleichen, wir probieren es nun mit Metamizol. Habe dann gestern abend mit Metamizol angefangen (ganz niedrige Dosierung), seit heute früh hat sie ganz extremen Durchfall :( : Liegt es nun an der Wechselwirkung oder am Metamizol oder am Cortison? Oder ist alles purer Zufall? Habe heute abend die dritte Dosis Metamizol mal weggelassen. Das Cortison bekommt sie morgen nochmal, dann wird es weggelassen.


    Warum nur muss sowas immer am Wochenende/Feiertag etc passieren? Mein Tierarzt ist die nächsten zwei Wochen im Urlaub. Vielleicht rufe ich morgen mal beim Notdienst-Tierarzt an und frage nach?


    Ansonsten macht sie im Moment einen normal stabilen Eindruck.


    Gruß
    Andrea

    Es tut mir sehr leid, ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir geht :( :


    Hunde zeigen oft wochenlang nicht, dass irgendwas nicht stimmt. Und wenn sie dann wirklich nicht mehr können, dann erst sieht man es. Musste leider auch schon diese Erfahrungen machen.


    Mach Dir bitte keine Vorwürfe wegen Eurem vierbeinigen Zuwachs. Man sagt doch immer, dass alte Hunde durch junge Hunde wieder aufblühen können. Ich denke, es hat ihm sicherlich gut getan.


    R.I.P. Pepino


    Gruß
    Andrea