Beiträge von Selkie

    Meine Oma hat den immer gekocht, fand ich damals gar nicht so schlimm. Gibt ja auhc Menschen, die Panen essen

    Aber keinen grünen. ;) Für Menschen wird der sehr gründlich gewaschen und ist dann weißer Pansen.

    Der für Hunde heißt "grüner Pansen", weil da noch Mageninhalt an den Stücken hängt. Je nachdem wie die Kühe gefüttert wurden, riecht es sehr unterschiedlich. Ich habe mal für meine alte Hündin grünen Pansen von Weidekühen gekocht, das war gar nicht schlimm. Es roch eher nach Heu mit einer leichten Note Kuhstall.

    Den konventionellen Stinkepansen dagegen möchte ich lieber nicht gekocht riechen.

    Ich würde auch sagen, dass man den Trockenpansen einfach in kleinere Stücke schneidet. Oder man hat eine einzelne Kochplatte, die man draußen aufstellen kann für das Experiment "weicher nicht-mehr-trocken-Pansen". ;)

    Der war auch ganz gut versteckt, weil er in den letzten Wochen nicht aktiv war. Da kannst du (wenn du viel Zeit hast ;) ) noch ganz viele unterschiedliche Tipps finden.

    Einen Reisenapf brauche ich früher oder später, wenn der Hund auch mal zum wandern mitkommt,

    Zum Wandern ist so eine Trinkflasche mit integriertem Napf besser. Das große Teil mit Auslaufschutz ist eher fürs Auto, das steckt man nicht mal eben in die Tasche.

    Ich nutze z.B. einen Faltbecher aus Silikon aus dem Outdoor-Bedarf in Kombination mit (m)einer Wasserflasche.

    Im Klamotten-Beratungs-Thread war das schon öfter Thema.

    Ich bin immer noch überzeugt von Grisport. Ich habe die Halbschuhe (Dartmoor), die erstens unglaublich gut an meinen Füßen sitzen (die ersten Schuhe, die mir bei der 35km-Wanderung keinerlei Probleme machen) und außerdem sehr lange halten (über 10 Jahre bei 6 Monaten pro Jahr täglicher Hunderunden-Nutzung und quasi keiner Pflege) und ich hatte bis diesen Winter ein Paar knöchelhohe Schuhe, die ich in denselben reichlich 10 Jahren gar nicht so oft getragen habe, die aber trotzdem "schon" kaputt gingen. Ich weiß nicht mehr, wie das Modell hieß, aber ich habe sie jetzt durch "Dakar" ersetzt.

    Vorher hatte ich Jack Wolfskin und Keen, die beide zwar auch ganz gut hielten, aber nach etwa einem Jahr undicht wurden und sowieso den 20km-Test nicht bestanden (nach 20km am Stück merke ich immer, ob der Schuh wirklich gut sitzt, oder ob es Blasen und schmerzende Füße gibt).

    Schuhe sind aber eine sehr individuelle Geschichte. Was meinen Füßen gut tut, muss für deine Füße nicht passen.

    Darf ich deine Liste nach Dringlichkeit sortieren? Und dabei gleich die Doppelungen entfernen?

    • ein Geschirr/Halsband, verstellbar. Nylon ist nicht nachhaltig in der Herstellung und so, aber es ist irrsinnig praktisch und langlebig.
    • eine Führleine, eine lange Leine (leichte Schleppleine). Das reicht für den Anfang. Ich würde ein langlebiges und pflegeleichtes Material wählen (Nylon oder Biothane), das ist nachhaltig in der Nutzung (langlebig)
    • ein bis zwei Decken, entweder VetBeds oder Baumwolle. Auf jeden Fall wichtig: bei mindestens 60°, besser 90° waschbar.
      VetBeds sind nachhaltig in der Nutzung (halten lange) aber nicht in der Herstellung/Entsorgung (das Material ist weder nachwachsend noch umweltfreundlich)
    • Hundebett: vorerst würde ich nur eins kaufen, in pflegeleicht und nicht allzu teuer. Was richtig gutes kann später einziehen, entweder als Ersatz oder zusätzlich für andere Zimmer
    • Futter: für den Anfang das, was der Züchter füttert, dann kannst du anfangen, dich durch das reichhaltige Hundefutterangebot zu testen. Du kannst ja schon mal den Trockenfutter-Thread lesen, dann gibt es noch mehrere Nassfutter-Threads (z.B. hier und hier) und einen Kochtopf-Thread und viele mehr.
    • 2 Näpfe (Wasser, Futter)
    • Leckerchen: da kannst du dich austoben. Trockenfutterbröckchen für "normal", Käsewürfel für "besondere Leistung", Leberwursttube für "superduper Leistung". Würstchen kann man klein schneiden, Kekse kann man selber backen (kennst du schon denBackmatten-Thread?)...
    • ein paar Spielzeuge: was zum kauen ist bestimmt nützlich (Baumwolle und Kauholz), dann noch einen Kong oder WestPaw (die sind echt gut!) reicht fast für den Anfang. Das wird eh schnell mehr, wenn der Hund da ist. Du kannst auch Kauspielzeuge aus alten Jeansbeinen, Socken oder Handtüchern basteln. Einfach einen Knoten reinmachen, fertig
    • Kotbeutel!
    • Pflegezeug: Zeckenzange, Bürste (vorzugsweise nach Züchterempfehlung)
    • Autobox
    • alte Handtücher für die Grundreinigung an der Wohnungstür

    Das sind die Sachen, die ich für direkt nötig halte. Die Liste ist länger, als ich erwartet hätte. :lol:

    Jetzt kommen die Sachen, die ich nicht für generell nötig halte, die aber je nach Hund und Mensch durchaus nützlich sein können:

    • Eine Box, als Rückzugsort. Kann am Anfang vielleicht die Autobox sein?
    • ein paar Kauartikel. Ich mag es, dem Hund was zu knabbern zu geben und die sind auch ganz gut, wenn der Hund das Kauholz gerade weniger interessant findet als die Tischbeine
    • Welpenauslauf
    • Futterbeutel. Du kannst sofort einen kaufen oder du kannst Jackentaschen, Gefrierbeutel oder eine alte Bauchtasche (sofern vorhanden) nutzen und dir in Ruhe überlegen, welche Form von Leckerlitasche für dich am besten geeignet ist. Mein erster Futterbeutel war ein diletantisch zusammengenähtes zusammengehustetes viereckiges Beutelchen aus einem alten Stofftaschentuch, das ich als Innentasche in der Jackentasche hatte.
    • Pfeife, wenn du eine nutzen willst, dann kauf sie gleich. ACME ist meines Wissens in Retrieverkreisen sehr beliebt, aber das ist Kunststoff. Wenn du was richtig schönes und nachhaltiges willst, kann ich wooddogs empfehlen und von da speziell die europäischen Hölzer.
    • Clicker. Für einen Anfänger nur dann sofort sinnvoll, wenn eine Hundeschule dahinter steht, die dir das Clickertraining beibringt. Ansonsten eher was für später.
    • Krallenschere? Das ist etwas, das ich erst gekauft habe, als der Bedarf da war. Vielleicht brauchst du die gar nicht?

    Dinge, die ich nicht gleich am Anfang kaufen würde:

    • Reisenapf (ich habe 2, den von dir gezeigten und noch einen. Stehen beide ungenutzt im Schrank. |) )
    • Schnüffelteppich und Intelligenzspielzeug - später vielleicht. Ich liebe die Intelligenzspielzeuge, aber man braucht das nicht und für den Anfang sowieso nicht
    • Zeckenschutz (Scalibor oder anderes) würde ich nach Einzug nach Absprache mit dem TA angehen. Nicht einfach kaufen, nicht alles ist für Welpen geeignet!

    Das hängt davon ab, wer genau derzeit Eigentümer ist. Ist es noch der betreute Herr? Dann geht ohne Betreuuer gar nichts, möglicherweise nicht mal die erneute Übergabe ans Tierheim.

    Es muss ja der Mann sein, er war es ja bisher auch. Und da die Betreuerin über seine Belange entscheidet, fällt da doch auch der Hund drunter.

    Ich bin da nicht so sicher. Als der Hund aus dem Tierheim geholt wurde, könnte sich das geändert haben, denn da muss die Betreuerin ja auch schon im Spiel gewesen sein und könnte den Hund längst freigegeben haben. Aber das wissen wir nicht.

    Und selbst wenn nicht: ich vermute, dass das Tierheim nicht verpflichtet ist, den Hund ohne Eigentumsübertragung wieder aufzunehmen. Das ist nach meinem Verständnis jetzt keine Einweisung mehr.

    Woran liegt es, dass Toni sich immer ins Zimmer meiner Mitbewohnerin verkrümelt?

    Da ist ein Mensch in der Wohnung, der nur lose zu euch beiden gehört. Da muss man aufpassen.

    Dass mir nur dieser Grund einfällt könnte allerdings daran liegen, dass ich nun schon den zweiten Kontrolletti-Hund habe (und selbst ein Kontrolletti bin |) ).

    Es geht um den Hund, bzw ich wollte mich einfach nur informieren wie die rechtliche Lage ist.

    Das hängt davon ab, wer genau derzeit Eigentümer ist. Ist es noch der betreute Herr? Dann geht ohne Betreuuer gar nichts, möglicherweise nicht mal die erneute Übergabe ans Tierheim. Ist es die Tochter? Oder deine Bekannte? Dann wird das Tierheim von denen bei der Übergabe eine Übereignungsvereinbarung unterzeichnen lassen und danach gehört der Hund dem Tierheim und die treffen die Entscheidung.

    Pfeif auf die Ausstellungen! Wenn Du es noch nicht gemerkt hast: das betrifft ganz genauso jegliche Hundesportveranstaltungen und -prüfungen!

    Das steht so gar nicht in der Verordnung. Der Gesetzestext sagt eindeutig, dass das Verbot für andere Veranstaltungen nur den Satz 1 (= Kupierverbot) betrifft:

    (meine Hervorhebung)

    Ich weiß nicht genau, wann das mit den Sportveranstaltungen in die Diskussion kam, aber es ist immer ganz nützlich, mal in den Gesetzestext zu schauen. Ich bin auch drauf reingefallen, als dieser Aufreger aufkam und habe es jetzt beim Überfliegen des Rückert-Artikel gesehen :ops: . Sportveranstaltungen sind demnach nicht im selben Maße betroffen. Es ist zwar auch nicht so ganz ersichtlich, warum z.B. ein kupierter Tierschutzhund nicht im RO-Turnier mitlaufen darf, aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Und wie soll er das leisten, wenn noch nicht mal die Gesetzgebung sich drauf einigen kann, welche Merkmale genau jetzt ein Problem sind?

    Z.B. hätte er mal anfangen können, als Erfurt wegen der gesundheitlichen Probleme aller Rassen um Info gebeten hat.

    Das war hier im Forum mal eine Frage, die damals anscheinend noch niemand beantworten konnte: RE: Qualzuchten III). Im Nachhinein wurde für mich deutlich, worauf diese Frage abzielte, nämlicht auf die CACIB. Wenn dem VdH der Sinn der Anfrage nicht klar war, hätten sie ja Rückfrage halten können. Warum der VdH auf diese Anfrage keine (?) oder keine vernünftige (?) Zuarbeit geleistet hat, ist unklar. Jedenfalls bin ich ziemlich sicher, dass das genau der späteste richtige Zeitpunkt gewesen wäre um etwas für eine vernünftige Umsetzung der neuen Verordnung zu tun. Aber so richtig wahrnehmbar aktiv wurden sie erst später, als die Verfügung beschlossen war.

    Ich steckt nicht drin in der Hundevereinssache. Von außen betrachtet habe ich jedoch den Eindruck, dass der VdH schlichtweg mehrfach gepennt bzw. monate- bis jahrelang komatös geschlafen hat. Dabei ist Lobbyarbeit eine der wichtigsten Aufgaben des Dachverbandes. Die machen sie aber (öffentlich wahrnehmbar) eher mäßig bis fürchterlich schlecht.

    Schlappohriger Schäfer mit Locken wäre ok?

    Zum einen - was wäre schlimm daran? (außer dass es mir nicht so gut gefallen würde, was nun wirklich kein Kriterium ist ;) )

    Zum anderen - wieso gab es vor Erfindung des Ausstellungswesens nicht so viele schlappohrige, lockige Schäferhunde, dass die zur Grundlage für den Rassestandard wurden? Und wieso sollte das jetzt so viel anders sein als vor 150 Jahren?

    Hier ganz genauso.

    Trockenfutter auf Reisen, Selbstgekoches zu Hause, Nassfutter einfach mal so zwischendurch - ich haue in den Napf was grad ansteht und mein Hund frisst es. =)

    Ist dein Hund denn sehr magenempfindlich? Nur dann würde ich überhaupt darüber nachdenken, einen Futterwechsel eventuell vorsichtiger anzugehen. Ansonsten wechsel ich das Hundefutter genauso wie mein eigenes, nur nicht ganz so oft. ;) :lol: