Labrador x Weimaraner
Beiträge von Selkie
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Einfach einen Beutel vorn in die ganz flache "Beule" legen?
So habe ich das immer gemacht.
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Selbstverständlich!
Das eine schließt ja das andere nicht aus.

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Wie seht ihr das?
Habt ihr das in Kombination oder auch zwei einzelne Geräte?
Was wäre Euch in so einem Fall lieber?
1. Zwiegespalten.
2. ich habe zwei Kombi-Geräte: eins ist fast 30 Jahre alt und hatte vor kurzem das erste mal ein Problem (Schalter kaputt), das zweite habe ich aus meiner ehemaligen Zweitwohnung mitgebracht, es steht jetzt im Keller und wird gemeinschaftlich genutzt.
3. siehe 1.
Meine Kombi-Geräte sind sehr praktisch und wunderbar platzsparend. Andererseits haben getrennte Geräte natürlich den von dir genannten Vorteil, dass sie einzeln kaputt gehen können und dann nicht gleich alles weg ist.Ich möchte noch dazu sagen, dass es EINBAU-Geräte sind.
Kommt also ein Kombi-Gerät, müssen wir die Kästen oben und alles auch entfernen/ abmontieren.
Pfuh. Da sehe ich nur zwei Möglichkeiten: entweder wieder ein passendes Einbaugerät (also nur das kaputte austauschen) oder eine komplett neue Küche.

Nur so als Argumentationshilfe für die Diskussion mit den beiden Männern.

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Dino ist jedenfalls ein 129%-Hund, das ist eine sehr seltene und exklusive Rasse!

Jap, das ist in der Tat seltsam.

Aber ich denke mal, dass sie einfach alles gelistet haben, was von den Merkmalen her passen könnte - und manche Rassen werden einige genetische Marker ja auch teilen, daher vielleicht die Mehrfachlistung...
Egal was schlussendlich in Dino drinsteckt, einzigartig isser ja eh. Wobei das "artig" eher selten zutrifft ...

Es könnte sein, dass die % nicht heißen: er ist 50% Schäferhund, sondern "mit 50% Wahrscheinlichkeit war ein Schäferhund beteiligt".
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Das mit der schmaleren Polsterung geht anscheinend nur bei Standardgrößen, nicht bei Maßanfertigungen.

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Also ist der Doodle etc. Der neue Rassehund von morgen?
Nein.
Denn bei Doodle und Co geht es nicht um einen bestimmten Hundetyp, da werden meist Hunde unterschiedlicher Typen vermischt. Theoretisch könnten aus sowas neue Typen entstehen oder es wird in der Folge eher in Richtung eines Typs ausgewählt. Aber alles das ist nicht Ziel der Doodle-Zucht, so wie sie heute stattfindet. Doodle-Zucht ist etwas ganz anderes als Rassehundezucht, verfolgt ganz andere Ziele und ist deshalb keine wirkliche Alternative zur Rassehundezucht.
Ich weiß auch nicht, ob die Rassehundezucht von heute komplett eingestampft werden muss. Ja, es ist eine Möglichkeit, vom Gedanken der Rasse weg und eher zum "Hundetyp" zu denken, das wäre gleichzeitig die einfachste und schnellste Lösung (man hat ganz schnell den Genpool fast aller Rassen um ein Vielfaches erweitert). Es ist aber dennoch eine sehr komplizierte Lösung, denn die meisten Liebhaber und Züchter bestimmter Rassen wollen genau ihre Rasse erhalten und nicht einen Hundetyp, der dieser Rasse ausreichend ähnlich ist um für dieselbe Aufgabe zu taugen.
In manchen Rassen wäre es aber schon ein riesiger Schritt, die Trennung der Farben in der Zucht aufzugeben. Bei anderen Rassen könnte man überlegen, ob man die nicht komplett zusammenlegen könnte oder zumindest die Zuchtbücher gegenseitig öffnen, weil es sich um beinahe die gleiche Rasse handelt, nur dass sie aus verschiedenen Ländern kommen. Ich weiß nicht, was die Lösung ist, ich bin nur sicher, dass dieses Thema in einer zukünftigen Rassehundezucht beachtet werden muss.
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Aber die ganze Genetik (Vererbungslehre) befasst sich mit Vererbung von Merkmalen bzw Eigenschaften. Darum dreht sich doch alles.
Das ist eine andere Ebene der Betrachtung. Vielfalt/Diversität wird über (möglichst) das gesamte Genom betrachtet, nicht nur für einzelne Merkmale.
Ich weiß jetzt nicht von welcher Rasse du ausgehst, dass 20.000 Hunde in der Zucht sind.
Von gar keiner. Die Worte "frei erfunden" hast du gesehen?
Was sind genetische Vollgeschwister?
Ein möglicher Einstiegspunkt in das Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Inzuchtkoeffizient
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Selkie Das ist so nicht richtig. Auch zwei Vollgeschwister bringen nicht eine 100%ig identische Genzusammensetzung mit. Der eine kann Träger für etwas sein, der andere frei. Der eine vererbt konstant gewünschte Eigenschaften, der andere nicht oder eher negative. In der Diversität können sie sich sogar teils mehr unterscheiden als weiter entfernte Verwandte.
Ich schrieb von "genetischen Vollgeschwistern" und dass die nicht zu 100% identisch sind, ist mir völlig klar. Ich habe auch nichts von gewünschten oder nicht gewünschten Eigenschaften geschrieben sondern ausschließlich von genetischer Vielfalt.
Soll heißen: ich kann deinen Einwand nicht mit meinem Text in Verbindung bringen.

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Ich gehe mal zurück zum Gedanken der genetischen Vielfalt:
Ich habe immer noch nicht verstanden, warum viele Hunde in Deutschland negativ für die Rassenhundezucht sind?
VDH-Rassenhundezucht braucht zum einen natürlich Menschen, die züchten wollen. Die müssen sich für ihre Rasse und die Ziele begeistern, zumindest ein Stück weit im Ausstellungsraum, ggf. Sport-Bereich mitmachen, bereit sein, das Wissen zu erwerben und natürlich genug Geld haben. Je mehr davon, desto besser für die Rasse, mal so ganz pauschal.
Viele Hunde sind nicht negativ für die Zucht. Sie sind aber auch nicht unbedingt positiv. Denn "viele Hunde" ist nicht zwangsläufig dasselbe wie "genetische Vielfalt". Wenn (frei erfunden) von einer Rasse 20000 Hunde in Deutschland leben, dann heißt das nicht, dass die Rasse eine gute Vielfalt hat. Theoretisch kann es sein, dass man unter diesen 20000 Hunden keine 2 findet, die nicht mindestens genetische Vollgeschwister sind und jede mögliche Verpaarung von 2 Hunden dieser Rasse beinahe zwangsläufig zu weiterem Genverlust führt.
Ich bin kein Biologe, aber ich vermute einen solchen bräuchte man um aus so einer Sackgasse wieder rauszukommen. Bei Rassen mit vielen Individuen erst recht, weil man erst mal eine Heidenarbeit hat, den Bestand zu sichten und zu sortieren und unter den 20000 Hunden (oder auch nur aus der Auswahl, die von ihren Besitzern zur Zucht bereitgestellt werden) dann Verpaarungen zu finden, die sowohl aus Sicht der Rasse als auch aus rein genetsicher Sicht nützlich sind.