Beiträge von Cinderella1987

    Ich bin mit einem Shiba groß geworden und für mich sind das Dämonen. Wäre ich nicht so unbefangen was Tiere angeht, hätte ich wohl heute Angst vor Hunden.

    Kennt ihr dass, wenn ihr einer Katze den Bauch krault und genau wisst, gleich schlägt sie zu und dann tuts richtig weh? So haben wir das Leben mit einem Shiba empfunden. Der Grad zwischen alles gut und gleich knallts ist seeeehr schmal gewesen. Die Zündschnur ist kurz, der individuelle Raum heilig und das Verständnis für die Zusammenarbeit kaum vorhanden. Eigene Bedürfnisse werden sofort erfüllt und die des anderen sind eher viertrangig.

    Positiv kann man sagen, dass er so ignorant war, dass andere Hunde vollständig ignoriert wurden. Genau wie alles andere was lebt. Solange er nichts davon hatte oder wollte. Deshalb kann ich nichts sagen zum Imponiergehabe. War völlig unter seinem Niveau. Jagdtrieb war vorhanden, wurde auch sofort ausgepackt, ergab sich die Möglichkeit.

    Das Fell war anstrengend, es war immer und überall.

    So schön sie sind, so hinterhältig sind sie. Kleine böse Teufel. Macht das Zusammenleben nicht einfacher.

    (Achtung, total vermenschlicht und bestimmt nicht wahr, einfach so erlebt, kann auch an diesem individuellen Hund gelegen haben und beim nächsten ist es anders. Es wird niemals nie einen anderen geben. Dann lieber ohne Hund)

    Kimo geht schon immer in die Hundepension. Das erste Mal mit sechs Monaten war er für eine Woche bei einer Freundin. Ich glaube nicht das er davon einen Schaden hat.

    Die erste Pension war groß, sehr gut geführt und er hatte viel Spaß. Wir sind dafür nur echt weit gefahren.

    Jetzt geht er alle ein bis zwei Wochen tagsüber in die Betreuung und es ist kein Problem. Die tolle Frau holt ihn Zuhause ab und bringt ihn wieder heim. Sie hat einen Schlüssel. Für Kimo ist es ein Problem wenn wir fahren. Dann guckt er ne Stunde lang ob wir nicht wieder kommen. Um ihm den Stress zu nehmen, haben wir es anders gelöst.

    Über Nacht bleibt er auch. Dort schlafen immer nur zwei bis drei Hunde die sich auch verstehen, sie dürfen im Schlafzimmer schlafen und auch da hat er null Problem mit.

    Wir mussten nach mehr als 40-Jahre Pferdehaltung "hinter dem Haus" Anfang des Jahres aus unserem Stall ausziehen und sind nun in einem Pensionsstall sehr unglücklich. Ich bin nur noch "Besuchstante" und mein 26-jähriger Fjordwallach langweilt sich 23 Stunden am Tag zu Tode.

    Falls irgendjemand irgendjemanden kennt, der vielleicht grade ein Familienpony sucht, mit ganz viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung, und das möglichst nicht all zu weit weg von Hamburg, würde ich mich über eine Vermittlung sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Anke und Leo, der unseren Stall auch sehr vermisst

    Guck mal im Fjordforum. Da sucht grad einer ein älteres Pony. Vielleicht ist das genau das was Du suchst!

    Ich habe eine Regenjacke von Engelbert/Strauss und die ist super. Mit nem Fleece zum einzippen und die ist wirklich dicht, man schwitzt null.

    Habe dann eine Regenhose von Engelbert bestellt und hab die Länge nicht beachtet. In M trägt sie mein Mann. Hab mir dann eine von Decathlon bestellt, MEGA!!!! Aber natürlich ist das Feeling, als wäre man in eine Folie eingewickelt.

    Ich hab für den Stall unterschiedlichste Schuhe zum Laufen. Stiefel und Stiefeletten. Ich bestell jedes Jahr diese hier:

    Stiefel

    Und die sind super. Ich geh damit auch Gassi und reite und mache alles in nem Offenstall. Da ich sie nicht pflege, brauch ich jedes oder jedes zweite Jahr ein neues Paar. Aber dicht und mit ner Sohle drin warm. Für eiskalt hab ich noch Stiefeletten, müsste da aber tatsächlich nachschauen von welcher Firma die sind.

    Ich wander aber auch nicht. Ich gehe mal zwei Stunden Gassi. Längere Strecken kommen einmal im Jahr vor und dann auf keinen Fall im Winter. Bin dann doch Reiter :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich hab ja einiges an jungen Pferden mit angeritten und wir haben die Erfahrung gemacht, dass man sehr bedacht vorgehen muss was Schonung, tatsächliche Leistung und Alter angeht. Ich seh das wie @Blessvoss. Machste zu wenig, hat das Pferd mit 6 arge Probleme was Balance, Tempo und Lastaufnahme angeht.

    Die Hengste mussten mit (4 oder) 5 zur Leistungsprüfung, die Stuten sind später auch in dem Alter gegangen. Was wird da abgefragt: Ehrlich gesagt nicht viel. Die Ponys müssen im Handling gut sein, auf dem Platz die Grundgangarten und Bremse und Gas zeigen und im Gelände springen. Meist noch vor der Kutsche. Das wird in 30 Tagen getestet. Die Kleinpferderassen liefen da nebeneinander. Diese Pferde konnte man dann aber mit 6 Jahren anfangen zu arbeiten. Das waren die Besten. Die, die mit 5 noch nicht in allen Grundgangarten aufm dem Platz liefen, konnten es mit 7 immer noch nicht ohne viel Unterstützung.

    Und es sagt ja auch keiner, dass die Pferde hohe Lektionen laufen müssen. Zuverlässigkeit in Takt, Losgelassenheit, Anlehnung in allen drei Grundgangarten und Bahnfiguren reicht mit 5-6 völlig. Schenkelgehorsam, Biegung und Stellung noch als Bonbon und vorallem nach und nach. Der Rest kommt dann von ganz allein.

    Und es gibt nichts Besseres, als ein sinnvoll selbstausgebildetes Pferd dann irgendwann nebenbei mal nach einer Lektion zu fragen und diese wird dann einfach, weil es bisher alles ordentlich gelernt hat (holprig) ausgeführt. Da lacht das Herz und ich hab mehr als einmal vor Freude geheult, einfach weil das Gefühl unbeschreiblich ist.