Ich bin mit einem Shiba groß geworden und für mich sind das Dämonen. Wäre ich nicht so unbefangen was Tiere angeht, hätte ich wohl heute Angst vor Hunden.
Kennt ihr dass, wenn ihr einer Katze den Bauch krault und genau wisst, gleich schlägt sie zu und dann tuts richtig weh? So haben wir das Leben mit einem Shiba empfunden. Der Grad zwischen alles gut und gleich knallts ist seeeehr schmal gewesen. Die Zündschnur ist kurz, der individuelle Raum heilig und das Verständnis für die Zusammenarbeit kaum vorhanden. Eigene Bedürfnisse werden sofort erfüllt und die des anderen sind eher viertrangig.
Positiv kann man sagen, dass er so ignorant war, dass andere Hunde vollständig ignoriert wurden. Genau wie alles andere was lebt. Solange er nichts davon hatte oder wollte. Deshalb kann ich nichts sagen zum Imponiergehabe. War völlig unter seinem Niveau. Jagdtrieb war vorhanden, wurde auch sofort ausgepackt, ergab sich die Möglichkeit.
Das Fell war anstrengend, es war immer und überall.
So schön sie sind, so hinterhältig sind sie. Kleine böse Teufel. Macht das Zusammenleben nicht einfacher.
(Achtung, total vermenschlicht und bestimmt nicht wahr, einfach so erlebt, kann auch an diesem individuellen Hund gelegen haben und beim nächsten ist es anders. Es wird niemals nie einen anderen geben. Dann lieber ohne Hund)