Abbie zog ein, als Donald 7 Jahre alt war. Sie war nicht direkt als Nachfolger gedacht, für solche Gedanken war er noch zu jung. Aber es war natürlich klar, das es so kommen würde. Jetzt ist Abbie 10 und Donald seit über einem Jahr nicht mehr da. Allerdings habe ich seit Sommer 2022 auch noch Joey, war auch nicht als Nachfolger geplant, wird es aber sozusagen auch sein, wenn nicht unvorhergesehenes passiert.
Grundsätzlich finde ich es super, wenn der "alte" Hund noch einige Zeit mit dem neuen verbringt. Ich finde aber, man muss auch die Nachteile im Auge behalten. Donald war ca. die letzten drei Jahre seines Lebens krank und phasenweise hatte er auch eine intensivere Betreuung nötig. Da war es manchmal nicht leicht, die vorhandene Zeit sinnvoll aufzuteilen und allen gleichzeitig gerecht zu werden. Hat man dafür einen Plan B (oder auch C und ganz vielleicht noch D), wählt passende Hunde aus (zu einem alten Zwergpinscher würde ich zB jetzt keinen Doggenwelpen setzen) kann das eine tolle Erfahrung werden. Abbie war Donald in seiner letzten Zeit wirklich eine liebe Freundin.
Zum Thema alleine bleiben kann ich so rum nichts sagen. Donald hatte da immer arge Probleme mit. Ich habe, als Abbie einzog alles nochmal ganz von vorne trainiert und er hats dann mit ihr zusammen gelernt. Wenn auch nicht ganz so entspannt wie Abbie. Joey wars (mit anderen Hunden zusammen) eh schon gewöhnt und da wars kein großes Ding.
Sollte es bei mir mal dazu kommen, das ich keinen Nachfolger habe, denke ich, wird sehr schnell ein neuer Hund einziehen. Einfach, weil ich es mir kaum ohne Hund vorstellen kann.
Ich wünsche dir, dass du noch ganz viele Jahre mit deinem Hund hast. Egal ob mit oder ohne Nachfolger!