Beiträge von Enterprise

    Könnte das sein das er auf dem genähten gelegen hat und das hat etwas nachgeblutet ? Auf dem Foto würde der Fleck ja mit der Naht übereinstimmen.

    Das habe ich auch gedacht. Aber das ist ja schon einige Zeit her (die OP war vor vier Wochen), am Ohr an sich habe ich zumindest auf den ersten Blick nichts gesehen, was wieder aufgegangen sein könnte. Ich schau mir nachher noch mal das Ohr an.

    Spannender Thread! Ich schreibe zum einen von Berufs wegen, unter anderem auch Bücher - aber da geht es um trockene Sachthemen (die bei mir dann hoffentlich nicht so trocken rüberkommen).

    Aber zum anderen bin ich auch ein großer Krimi-Fan, kenne viele Autorinnen und Autoren und es war schon immer einer meiner größten Wünsche, selbst einen Krimi zu schreiben bzw. ein Hörspiel. Hab sogar einen Krimi-Workshop besucht, einen Plot habe ich auch, jede Menge recherchiert und auch schon angefangen zu schreiben. Und dann habe ich zwei Dinge festgestellt: Man sollte tunlichst einen Krimi schreiben in einer Materie bzw. Welt, in der man sich auskennt. Und ich tue mich offenbar sehr schwer damit, zündende Dialoge zu verfassen. Der Text drumherum - wunderbar. Die Dialoge - naja. Aber aufgegeben habe ich noch nicht. Ich brauche vielleicht eine neue Plot-Idee - und einen Tritt in den Allerwertesten, mich diesem Projekt wieder stärker zu widmen. Deswegen lese ich hier einfach mal mit.

    @wiejetztich Du kannst natürlich ein komplettes Manuskript an einen Verlag schicken. Würde ich persönlich aber nie tun. Normalerweise läuft das so ab, dass man ein Expose schreibt, viele Verlage bieten auf ihren Internetseiten sogar Vordrucke und Anleitungen dafür, wie sie es gern hätten. Denn die Lektoren wollen sich natürlich auch nicht mit Millionen von Seiten unverlangt eingesandter Manuskripte befassen. Also lieber erst einmal die Idee skizzieren (selbst wenn du das Manuskript schon hast) und bei verschiedenen Verlagen vorstellig werden. Und aufpassen, dass man nicht an einen dieser Verlage gerät, die einem noch Geld fürs Veröffentlichen abknöpfen wollen. Das ist hochgradig unseriös.

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    Nicht das Ohr selbst, da verheilt noch die Naht, sondern die braune Stelle davor. Besser krieg ich es grad nicht aufs Bild.

    Ihr Lieben,

    den Tierarzt erreiche ich gerade nicht, will aber auch keine Pferde scheu machen - vielleicht ist es ja auch gar nix Wildes. Aber möglicherweise kennt ihr das ja auch:

    Heute früh habe ich bei Nemo im Gesicht - fast verdeckt von seinem Ohr - einen roten Fleck entdeckt. Wirkte auf mich wie Blut, ich hab schon gedacht, er hat sich vielleicht in eine Scherbe gelegt oder ist irgendwo langgeschrammt. Nach der Morgenrunde habe ich mir das ganze etwas näher angeschaut, es waren Hubbel drin, die ich für Zecken hielt. Also habe ich versucht, da etwas rauszuziehen. Was dann aber im Schnapsglas landete, wirkte zwar rotbraun, aber irgendwie nicht wie die Zecken sonst. Soweit so gut.

    Vorhin sehe ich, dass die gleiche Stelle auf einmal braun geworden ist. Ich fühle noch mal drüber, alles relativ eben (zumindest im Vergleich zu heute morgen) - könnte aber auch krustig sein, die gleichmäßig verteilt ist. |)

    Er kratzt sich so gut wie gar nicht, auch nicht anderswo. Ist am Ohr natürlich berührungsempfindlich (ist das gleiche Ohr, das genäht wurde) und wenn ich mir das angeschaut habe, kann es auch sein, dass er selbst noch mal mit der Pfote drübergeht.

    Eine Liegeschwiele im Gesicht wäre ja eher ungewöhnlich... Ich hab auch sicherheitshalber mal sein Fell durchgewuschelt und Zewa druntergelegt, kamen keine schwarzen Punkte o.ä. raus (zumal das Advantix sowas ja auch abhalten sollte...). Was tun? Einfach in Ruhe lassen? Manuka-Honig-Salbe draufschmieren? Beobachten? Ich bin total unsicher - wahrscheinlich waren wir in jüngster Vergangenheit einmal zu oft beim Tierarzt.

    Vielleicht habt ihr ja noch ein paar "Hausmacher"-Tipps für mich.

    Unser Captain macht temperaturmäßig seiner irgendwann einmal schottischen Herkunft alle Ehre: Ist es wärmer als 20 Grad, heißt das für ihn, wir sind in die Sahara umgezogen. Schon in der Wohnung sucht er sich dann die kühlsten Ecken im Flur und draußen wird am liebsten im Schatten der Bäume gelaufen bzw. unter Tischen und Bänken Hitzeschutz gesucht.

    Die persönliche Wohlfühltemperatur des eigenen Hundes kann man nur durch stetes Beobachten herausfinden. Außerdem noch ein Tipp, den ich mal bekommen habe: Lege einfach mal die Hand auf den Boden - auf das Straßenpflaster oder den Weg wo du gerade langgehst - dann bekommst du ein Gefüh dafür, wie heiß es dem Hund unter den Pfoten gerade ist.

    Im Herbst und Winter gehen wir am Mittag/frühen Nachmittag unsere lange Runde, zurzeit bin ich am frühen Morgen (gegen 7 Uhr) mit dem Hund eine knappe Stunde draußen, dann nach Bedarf am frühen Nachmittag noch mal kurz und dann erst am späteren Abend wieder. Das passt für uns so, auch vom sonstigen Tagesablauf. Ich finde es übrigens auch selbst sehr angenehm, an solch warmen Tagen morgens noch zu kühleren Temperaturen draußen zu sein.

    Ich würde gern noch mal was zu den Themen "Familienhund" und "Dummytraining" sagen. Ich sperre mich ein wenig gegen die Aussage, nur weil ein Hund ein Familien- bzw. Begleithund ist, wäre er direkt der totale Schlappschwanz, mal überspitzt formuliert. Wie schon andere sagten, hängt es auch viel am Besitzer. Das bedeutet aber umgekehrt nicht, dass es nur die Extreme "schläfriger Goldie" und "in Wettbewerb mitlaufender Arbeitslinien-Apportierhund" gibt.

    An deiner Stelle würde ich mir die Frage stellen, was ihr euch persönlich vom gemeinsamen Leben mit Hund wünscht und was ihr euch so vorstellen könnt. Natürlich ergeben sich viele Dinge erst mit der Zeit, anderes verwirft man wieder, weil es nicht alltagstauglich ist. Es hat auch nicht jeder Zeit, im aktiven Hundesport teilzunehmen. Dinge, die meiner persönlichen Erfahrung nach einem Goldie Spaß machen sind (bitte mit einem Augenzwinkern zu lesen):

    - Fressen
    - Apportieren
    - Fressen
    - im Schlamm wälzen
    - Fressen
    - schwimmen
    - Fressen ...

    Daraus erkennt man ein wenig die mögliche "Problematik" des Hundes, wenn er, wie andere hier schon sagten, fett und groß gefüttert wird (geht auf die Gelenke) bzw. keine Gelegenheit bekommt, seinen Kopf zu benutzen (z.B. mit Dummyargbeit) oder seinen "Körper einzusetzen" (etwa mit abwechslungsreichen Spaziergängen). Dann bekommtst du möglicherweise in der Tat auf Dauer ein phlegmatisches Tier, das möglicherweise auch schnell gesundheitliche Probleme zeigt. Will sagen: Es liegt zum einen an einem gesunden Stammbaum bis hin zu den Ururgroßeltern, zum anderen aber auch daran, was ihr aus dem Zusammenleben macht.

    Und übrigens: Mir ist es auch wichtig, dass ich am Wochenende mal ausschlafen kann. Und dass das Hundekind zuhause nicht ständig den Regentanz aufhört, sondern sich dösend in eine Ecke verkriecht. Das kann Nemo ganz wunderbar. Draußen geht dann dafür die Post ab.

    Noch zum Thema Dummytraining: Hier gibt es meiner Meinung nach mehrere Abstufungen. Natürlich kann man über einen Hundesportverein beispielsweise bis auf Wettbewerbsebene gehen. Für mich persönlich wäre das jetzt nichts. Deswegen haben wir uns für den Aufbau der Dummyarbeit gemeinsam mit einer Hundetrainerin entschieden, sodass wir das hauptsächlich als Freizeitbeschäftigung ausüben können. Und das geht natürlich auch ohne Verband.

    Wichtig bei der Züchterauswahl ist aber in der Tat ganz genau hinzuschauen, wie @Krümel21 schon schrieb. Und auch darauf zu hören, was die Züchter sagen. Ich hatte zum Beispiel ein Gespräch mit einer Züchterin aus Oberfranken, die selbst in der Jagd aktiv war und sich wünschten, dass künftige Welpenbesitzer zumindest jagdlich mit den Hunden arbeiten. Da waren wir beide ganz offen und ehrlich miteinander, dass ich das neben einem normalen Berufs- und Familienleben nicht leisten kann - auch wenn meinem Mann das sicher gut gefallen hätte. Trotzdem war das Gespräch für mich sehr nützlich, weil ich viele interessante Informationen erhalten habe.

    Deswegen mein abschließender Tipp: Wenn euch die Rasse gefällt, sprecht mit einigen Goldie-Züchtern aus seriösen Verbänden - vielleicht auch erstmal so ganz allgemein. Das vervollständigt das Bild sicher eher als die Äußerung einer Züchterin, die gar nichts mit Retrievern am Hut hat.

    Hi,wir benutzen auch Advantix bei unserer Hündin und ich kann mich nicht beklagen trotzdessen das sie eine Wasserratte ist.
    Hast du die Ampulle auch wie beschrieben auf mehrere verschiedene Punkte aufgetragen?

    Ich lass das immer direkt in der Tierarztpraxis auftragen. Vergangenes Jahr sind wir gut mit Advantix klargekommen und wegen der möglichen Sandmücken im Urlaub will ich auch erst einmal dabei bleiben.

    Die Tierarzthelferin hat es allerdings beim ersten Mal nach der Narkose rund um das Geschirr, wo sie gerade so hinkam, aufgetragen. Das war vielleicht suboptimal. Gestern hat es die TA n mehreren Stellen im Nacken aufgetragen (leider, obwohl ich angeboten hatte, das Halsband abzunehmen, mit Halsband, sodass später sich Nemos Haare an der Halsbandstelle schwarz färbten :motzen: )