Bailey wird mehr als genug beschäftigt. Mein Freund geht 3 mal die Woche mit ihr laufen. Ich mache Suchspielchen mit ihr, ca. 3 mal täglich, drinnen und draußen, wir gehen 4 mal täglich spazieren, spielen viel mit ihr und versuchen (momentan eher ohne Erfolg) täglich Tricks mit ihr zu üben und trotzdem wird es immer schlimmer. Es ist ja nicht nur das Jagen. Sie wird einfach immer überdrehter, gibt zuhause kaum noch Ruhe, ich weiß nicht wie ich sie noch beschäftigen soll.
Habe ich das mit 10 Monaten richtig im Kopf?
Ich empfinde das als viel zu viel. Unser Grundgerüst ist immer noch: Dreimal am Tag raus - bei uns mindestens eine halbe Stunde, weil Ben schon mindestens 20 Minuten braucht, bis er kacken kann) In dieser Zeit gehen beide bis wir -entweder im Park oder Wald sind- bei mir an der kurzen Flexi. Im Park oder Wald haben sie die 5m Flexi zur Verfügung um Ihren wichtigen Dingen, wie schnüffeln, markieren nachzugehen. Gehen wir tagsüber in den Garten, wo sie ausgiebig toben können, gehen wir natürlich nicht nochmal zusätzlich, allerdings dauert der Weg zum Garten schon eine halbe Stunde.
Ich habe den Eindruck, dass Ihr der Hübschen unbedingt mehr Ruhe geben müsst. Als Ben damals so aufgedreht war und überhaupt nicht an der Leine gehen konnte, bin ich manchmal Luftlinie nur 500 m weit gekommen. Ich bin konsequent stehen geblieben, wenn er gezogen hat, ich hatte dazu eine Gurtleine quer über die Schulter hängen und in der Handschlaufe eine 2.80m geflochtene Leine hängen, die ich in der linken Hand gehalten und mit der rechten Hand geführt habe. Belohnung nach dem Stehenbleiben, war das Weitergehen, wenn er nicht mehr gezogen hat.
Suchspiele gab es auch nicht wirklich jeden Tag, das haben wir immer wieder variiert.
Ben ist jetzt vier Jahre bei uns und ich habe zuhause einen ausgeglichenen Husky. Bis es soweit war, hat es ungefähr ein halbes - dreiviertel Jahr gedauert.