Beiträge von *Sascha*

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    Wirfst du dir auch regelmässig eine Aspirin rein, weil es sein könnte, dass du Schmerzen bekommst?


    Nein, weil ich die Schmerzen spüre. Ich entflohe meinen Hund auch nicht vorbeugend, weil ich Flöhe sehe. Ich gebe kein Mittel gegen Zecken, weil ich Zecken bei Bedarf selbst entfernen kann ...
    Ich sehe aber keine Würmer! Ich bemerke sie äußerlich eben erst, wenn es bereits zu größeren (teilweise irreversiblen) Schäden gekommen ist.
    Ich kenne aber die Infektionsgefahr, weiß wie ein Darm aussieht, der von Würmern zerfressen wurde und Nein, dieses Risiko bin ich nicht bereit einzugehen. Es gibt nunmal keine sichere Methode Wurmbefall sicher auszuschließen!

    Zitat

    Eine Wurmkur ist `ne harte Nummer fürs Hundchen.
    Zu übereilig sollte man nicht handeln.


    Höre ich immer wieder. Kannst du mir auch erklären, was daran so besonders hart sein soll? Ich gebe meinen Tieren (Pferde, Hunde, Katzen) seit 20 Jahren 4x im Jahr eine Wurmkur und hatte damit noch nie, bei nicht einem Tier, ein Problem, weder kurzfristig noch langfristig betrachtet.

    Zitat

    Wenn ich Sammy auch alle 3 Monate oder so entwurmt hätte, wäre das eine völlig sinnlose Keule gewesen, weil er noch nie Würmer hatte. Warum soll man das seinem Hund antun nur aus Verdacht?
    Ich machs nicht.


    Woher weißt du, dass dein Hund keine Würmer hat?

    EDIT
    Warum isst du? Du hast doch morgen auch wieder Hunger!
    Warum es Sinn macht trotzdem zu entwurmen? Weil du damit den Zyklus unterbrichst und den Wurmbefall minimierst.

    Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, ob er entwurmt oder nicht.

    Ich persönlich würde nicht erst warten, bis die Würmer geschlechtsreif werden und ihre Eier unter Umständen im Kot nachweisbar sind (Wenn man denn überhaupt zur richtigen Zeit dann die Kotprobe nimmt ...).

    Erst zu warten bis der Hund tatsächlich Symptome zeigt, halte ich für ziemlich unüberlegt, denn Symptome zeigt der Hund eben auch erst, wenn die Würmer bereits größere Schäden angerichtet haben.

    Ja, das ist die Krux mit den Prozentangaben, die einfach total ungenau sind. Ein 60kg Hund braucht im Verhältnis einfach weniger Futter pro kg Körpergewicht als ein 5kg Hund und auch ein heranwachsender Hund braucht deutlich mehr Futter pro kg KW als ein ausgewachsener ...

    Probieren würde ich eine Menge die vom Endgewicht ausgeht, also von dem dann die 1,2% füttern. Wären bei deiner dann so 60-70g, wenn man von einem Endgewicht von 5-6kg ausgeht.

    Ich denke, man kann Tiere/Hunde auf vielfältige Weise dazu missbrauchen aufzufallen und um sein eigenes Ego aufzupolieren. Und natürlich fällt das umso leichter und ist umso offensichtlicher je seltener und "komplizierter" die Rasse ist.

    Trotzdem ist es einfach völliger Quatsch jedem Halter einer ungewöhnlichen Rasse zu unterstellen, er würde sein Tier nur wegen dem "Besonderen" halten.
    Wichtig ist doch nur, dass die Bedürfnisse des Hundes erfüllt werden, dass der Mensch in der Lage ist, sich auf das Tier einzustellen.

    Ich habe ein Problem damit, wenn man ein Tier entgegen seiner Bedürfnisse in ein Leben zwängt, was ihm nicht "passt". Wenn aber der Halter entsprechende Voraussetzungen mitbringt und bereit ist sich den Bedürfnissen seines Tieres anzupassen, wo ist das Problem?

    Sicherlich ist nicht jeder Mensch dafür geeignet jede Rasse zu halten. Sicherlich gibt es auch viele Rassen, die ein breiteres "Spektrum" abdecken, die in verschiedensten Lebenssituationen angemessen zu halten sind. Aber was spricht dagegen, wenn sich ein Mensch für eine anspruchsvollere Rasse entscheidet und durchaus in der Lage ist, die Bedürfnisse dieser Rasse zu befriedigen?

    Hundehaltung ist immer Egoismus.

    Ich hab einen Hund und Katzen.

    Mein Hund darf keine Katzen jagen, auch schon alleine aus dem Grund, dass ich keine Lust habe ihn von der Straße zu kratzen, weil er eine Katze darüber jagen musste. Auch auf dem eigenen Grundstück darf er nicht jagen, erstens ist unser Grundstück nicht eingezäunt, zweitens gibt es "jagen" nur mit mir, drittens haben wir selber Katzen und eine davon hat Angst vor ihm, viertens kümmern sich die Katzen schon darum, dass nicht allzuviele fremde Katzen ihr Revier betreten.

    Ich denke, man muss auch nochmal einen Unterschied machen, es gibt Hunde, die jagen wirklich nur, töten aber nicht. Wenn ein nicht-tötender Hund eine Katze von seinem Grundstück jagt, ja, wenn der Hundehalter damit klar kommt und er außerhalb des Grundstücks dann keine Katzen, Pferde oder Hasen verjagt :???: mir soll es egal sein.
    Aber ein Hund, der jagt und tötet, den sollte man auch auf seinem eigenen Grundstück dann unter Kontrolle haben, das finde ich nicht okay, wissentlich die Tiere anderer in Gefahr zu bringen. UND! Beim Hund lässt sich darauf relativ problemlos einwirken und erziehen.

    Zu den Privilegien der Katzen. Ja, es ist schon irgendwie ein Problem und ich denke, es hängt auch immer ein wenig davon ab, wo man wohnt. Wir wohnen sehr ländlich inmitten von Bauernhöfen. Hier sind auf jedem Hof zwischen 4 und 10 oder mehr Katzen und die Katzen haben ihre Aufgaben, sind keine reinen "Schmuseobjekte". Durch die Höfe ist das Gebiet recht weitläufig, die Katzen haben Platz und meiden die Reviere der anderen.
    In einem reinen Wohngebiet sieht es schon ein wenig anders aus, da hier die Grundstücke kleiner und die Katzen aufgabenlos. Ich denke nicht, dass man hier vom Nachbarn mit einer ganzen Armada Katzen im Garten belästigt werden darf, hier hat der Katzenbesitzer ganz sicher auch mit dafür zu sorgen und im Zweifel seine Katzen auch räumlich einzuschränken. Allerdings denke ich auch, dass ein gewisser Bestand Katzen in einem Gebiet schon tolerierbar sein sollte. Nur, je mehr Katzen, je mehr Einschränkungen auch für die einzelne.

    Zum Aufgabenbereich der Katze, Meine Katzen sind keine Stubentiger, sie sind im gewissen Sinne (anders als mein Hund) "Nutztiere", dafür da, den Bestand an Mäusen im Stall einzudämmen. Dabei geht leider auch der ein oder andere Singvogel mal drauf. :/ Trotzdem sind sie hier auf dem Hof ein notwendiges "Übel".
    Im Wohngebiet sieht das schon ein wenig anders aus, hier kann und sollte man schon durch Glöckchen am Halsband den Jagderfolg ein wenig eindämmen, insbesondere dann, wenn viele Katzen auf kleinem Gebiet zusammentreffen.