Beiträge von *Sascha*

    Das Höhenwachstum ist bei den meisten Rassen mit 8-10 Monaten abgeschlossen. Nur wirklich sehr groß werdende Hunde (z.B. der Große Schweizer) wachsen noch etwas länger. Schäferhunde dagegen gehören zu den schnellwachsenden Rassen, die haben meist spätestens mit 8 Monaten schon ihre Endhöhe erreicht.

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    p.s.: die beispiele sind natürlich nur aus der luft gegriffen, wie es im einzelnen ist, weiß ich nicht. ich hab aber mal in einer pferdezeitschrift eine tabelle über die vererbung von fellfarben gesehen, also gibt es ähnliches bestimmt auch zu unseren wauzis.


    Bei Wauzis ist das noch komplizierter, da bin ich auch noch nicht hintergestiegen. Zur Vererbung der Fellfarbe bei Pferden könnte ich jetzt ausführlicher werden ... :D

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    Na, super, dann muss ich ihn doch wieder imprfen lassen???

    Nur weil sich die Gestze geändert haben?

    Wenn früher 1 mal gereicht hat, warum jetzt nicht mehr??? Also rein medizinisch gesehen???

    LG


    :???:

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    Generell hat legionaer recht, eine einzige Tollwutimpfung ist (je nach Impfstoff) ausreichend für bis zu drei Jahre und das auch für den Grenzübertritt (Achtung! Ausnahmen).

    Du brauchst nur einen Tierarzt, der dir das so in den EU-Pass einträgt, dann reicht auch eine einmalige Impfung und das heute sogar für bis zu 3 Jahre.

    SHP wird heute 3x geimpft, weil nicht sicher ist, ob mit 8 Wochen bereits genügend Antikörper gebildet werden. Daher impft man heute bei Welpen, die bei der ersten Impfung jünger als 12 Wochen waren 3x.
    Die zweimalige Tollwutimpfung dient dazu einen höheren Titer zu bekommen, ob es notwendig ist? :ka: Das muss jeder für sich selbst entscheiden bzw. mit seinem TA zusammen.

    Du solltest dir vielleicht zuerst einmal darüber klar werden, gegen welche Krankheiten du impfen willst. Wenn du Leptospirose und Zwingerhusten impfen willst, dann musst du auf jeden Fall in 4 Wochen noch ein weiteres Mal impfen lassen und zumindest Leptospirose dann jährlich.
    Auch die SHP-Impfung würde ich dir anraten in 4 Wochen noch einmal zu wiederholen, da die Begründung für diese zusätzliche Impfung schon schlüssig ist.
    Und die Tollwut? Tja, da musst du schauen, ob du deinen TA dazu bekommst das Gültigkeitsdatum noch zu verändern, ansonsten wirst du spätestens dann nachimpfen müssen, wenn du ins Ausland willst. Ein weiteres Problem könntest du aber auch bekommen, wenn dein Hund unter Tollwutverdacht stehen würde und wegen dem Datum keinen gültigen Impfschutz aufweisen kann. Da würde ich generell also nichts riskieren. Wichtig ist, gerade bei der Tollwut, dass der Impfschutz zumindest gesetzlich gültig ist!

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    Eben, das wundert mich auch jetzt irgendwie warum sie in 4 Wochen schon wieder Tollwut impfen will :???: , es war doch früher auch so, dass es nach einem Jahr gereicht hat und wenn ich ins Ausland will, dann reicht doch auch das eine Mal, wenn nicht älter als ein Jahr, oder?


    Tja, früher ist nicht heute :^^:
    Für das EU-Ausland ist es entscheident, welche Gültigkeitsdauer im EU-Pass eingetragen ist und diese muss auch den Angaben der Packungsbeilage des verwendeten Impfstoffs entsprechen.

    Generell hat legionaer recht, eine einzige Tollwutimpfung ist (je nach Impfstoff) ausreichend für bis zu drei Jahre und das auch für den Grenzübertritt (Achtung! Ausnahmen).

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    Hallo Foris

    ich habe nichts gelesen über Beardies. Sind die auch betroffen?


    Laut Wikipedia bisher nicht. :ka:
    Das heißt, es sind keine Fälle bekannt, die Rasse fällt aber in die Risikogruppe, daher auch noch keine wirkliche Entwarnung.

    Deswegen meine ich ja, wenn ich wüsste, dass mein Hund den Defekt nicht hat, dann würde mich das zumindest in dieser Hinsicht (Stall, Pferdeäpfel ... ) schonmal beruhigen ;)

    Auswendig muss man den ja auch nicht kennen den Genpool, aber wenn ich z.B. wüsste, dass ein Elternteil +/+ ist, dann könnte ich das -/- ja schon ausschließen und wenn ich nicht züchten will, dann reicht das für den Privatgebrauch ja auch völlig aus. Ich kann dann ja immer noch vorsichtig sein, brauch mir aber z.B. bzgl. Pferdeäpfel keine so großen Gedanken mehr machen.
    (Viel Spaß übrigens beim Abgewöhnen ... ;))

    Und wenn ich mir die Zahlen für den Aussie mal anschaue, dann frage ich mich eher, ob man sich nicht unnötig kirre macht, wenn man bei jedem Aussie so tut als wäre der Defekt vorhanden. Laut Gießener Tabelle weisen "nur" 6,9% der (getesteten?) Aussies den Genotyp -/- auf.

    Nein, von kirre-machen hat ja auch gar keiner gesprochen. Ich hab ja auch gesagt, ich bin dafür auch einfach zu wenig in dem Thema drin, weil ich selbst auch keinen Hund habe, der da besonders gefährdet ist diesen Defekt zu haben.

    Ich kenn halt meine Panik-mache und wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen Collie und der könnte sich irgendwo vergiften, weil er zu viel von irgendwelchen Tierköddeln aufnimmt :gott:
    Ansonsten hab ich da einfach keine Ahnung von, was man alles bzgl. Medikamentengabe Bedenken müsste, wenn man einen Hund mit MDR1-Defekt hat.

    Janine
    Die Medikamente der Kategorie 1 lassen sich ja recht leicht umgehen, wenn man mal von der unkontrollierten Aufnahme absieht.
    Worüber ich zu wenig weiß sind die Medikamente der Kategorie 2, die sich wohl nicht immer umgehen lassen. Da würden mich Erfahrungswerte interessieren, ob man da grundsätzlich bei einem -/- Hund anders vorgeht als bei einem +/+ Hund und was das für den Behandlungserfolg ausmacht.

    P.S.
    Was mich allerdings immer wundert, wenn hier von Zucht und dan lass ich testen gesprochen wird :? Ich geh mal davon aus, dass ihr eure Hunde aus einem anerkannten Zuchtverband habt. Wird denn da nicht darauf geachtet, wie verpaart wird? Eigentlich sollte man doch anhand des Genotyps der Eltern bereits ausschließen können, dass der eigene Hund -/- ist.
    Auch kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum der Genpool sich verkleinern würde, wenn in der Zucht mehr Rücksicht auf den MDR1-Defekt gelegt werden würde. Tatsächlich müsste doch nichtmal ein -/- Hund von der Zucht ausgeschlossen werden. Nur müsste eben jeder -/- und auch jeder +/- Hund mit einem +/+ Hund gekreuzt werden. Das sollte doch zumindest in den Rassen, die vom Defekt noch nicht so stark betroffen sind kaum ein Problem darstellen. Im Zweifel müsste man eben zum entsprechend passenden Deckrüden etwas weiter fahren :?

    Okay, fangen wir oben an ... ;)

    1. SHP heißt Staupe, Hcc und Parvovirose.
    Die Impfungen gegen Leptospirose und Parainfluenza (Zwingerhusten) sind umstritten, weil ihre Wirksamkeit nur sehr unzureichend ist/sein könnte. Deswegen ist es schon nachvollziehbar, wenn die Züchterin sich nur für SHP entschieden hat.

    2. Seit Ende 2006 gibt es eine neue Impfempfehlung. SHP wird jetzt 3x grundimmunisiert mit 8, 12 und 16 Wochen. Tollwut 2x mit 12 und 16 Wochen. Eine weitere Impfung folgt nach einem Jahr, danach reicht es aus SHPT alle 3 Jahre nachzuimpfen.

    3. Für die letzte SHPPiLT habe ich 37€ bezahlt.