Beiträge von *Sascha*

    Ich denke, du solltest deinem "Schenker" ganz konkret sagen, dass du es nicht wünschst als Überraschungsgeschenk zum Geburtstag einen Hund zu bekommen!

    Es spricht ja im Prinzip nichts dagegen, wenn dir jemand in Absprache mit dir einen Hund schenkt - also ihn bezahlt.
    Aber ein Hund ist eine Entscheidung für die nächsten 15 Jahre! Er soll DICH begleiten, DU musst ihn versorgen, DU musst mit ihm leben, DU musst für ihn da sein, wenn er krank ist, DU musst mit seinen Vorzügen und Macken klar kommen, DU trägst die nächsten 15 Jahre die Kosten und die Verantwortung für DEINEN Hund!

    Die Entscheidung für einen Hund und dann die Entscheidung für einen bestimmten Hund sollte von DIR gut überlegt und entschieden werden.
    Kein seriöser Züchter wird deinen Freunden, Bekannten oder Verwandten einen Hund für DICH verkaufen, ohne dass er dich kennengelernt hat und du in den Kauf mit einbezogen worden bist!

    Mach das deinem "Schenker" klar! Einen Hund auszusuchen und die Entscheidung ihn zu kaufen liegt alllein in deiner Verantwortung!

    Zitat

    Jeder hat daher in meinen Augen das Recht und vorallem auch die Pflicht, den Hund abzugeben, wenn man ihn nicht 100% glücklich machen kann bzw weiß, dass es ihm woanders besser gefallen würde.


    Hier geht es aber doch um etwas anderes. Es geht ja nicht darum, dass der Hund nicht glücklich ist, sondern nur darum, dass der Hund die Erwartungen des Menschen nicht erfüllt.

    Okay, ich kann damit leben, wenn ein Mensch sich aus diesem Grund von seinem Tier trennt. Meiner Grundhaltung entspricht es trotzdem nicht. Ich schaffe mir ein Tier um seiner selbst willen an und nehme es eben so wie es kommt. Ist aber eben auch nicht jedermanns Sache.
    Jeder so, wie er meint. Für den Hund ist es schade. Andererseits hat aber ein Hund, der von seinem Züchter gut sozialisiert und erzogen wird, meist keine großen Umstellungsschwierigkeiten und es gibt genügend Menschen, die sich bewusst für einen solchen Hund entscheiden.

    Aber genau das ist eben trotzdem ein Punkt, der mich an dieser "Züchterei" stört.

    Sascha ist auch nur mit 8 und mit 12 Wochen geimpft, da er eben noch in 2006 geboren wurde ;)
    Alle Hunde, die vor/in 2006 geboren wurden, sind nur 2x geimpft ...

    Ich würde mir da keinen Kopf machen, lass sie nächstes Jahr noch einmal impfen und entscheide dann, ob du beim einjährigen Rhytmus bleiben möchtest oder auf den dreijährigen wechselst.

    Wenn ein begründeter Verdacht besteht würde ich auf jeden Fall jetzt schon röntgen lassen.
    Wenn die Hüfte tatsächlich schlecht ist, dann kann man in diesem Alter noch sehr viel mehr tun, als später, wenn der Hund bereits ausgewachsen ist.
    Und wenn die Hüfte gut aussieht, dann kannst du dir u.U. das spätere Röntgen auch schon ganz sparen, eine gut angelegte Hüfte verändert sich in einer so kurzen Zeit eigentlich auch nicht zu einer miserablen Hüfte.
    Allerdings kannst du das Ergebnis dann nicht zuchtwerttechnisch auswerten lassen, es ist also nicht "offiziell", braucht es fürs Agi aber auch nicht sein.

    Bei Sascha war es genauso, er wurde mit 7 Monaten wegen HD-Verdachts geröntgt. Zum Glück hat sich dieser Verdacht aber nicht bestätigt und der Tierarzt gab mir eben damals dann diese Info, dass sich diese Hüfte (also Saschas) nicht in einem Jahr so stark zum Schlechten verändern würde und ich mir das "Hauptröntgen" also sparen kann.

    Die Impfempfehlung (Bundesverband praktischer Tierärzte) hat sich Ende 2006 geändert, auch eben im Zuge der verlängerten Impfabstände.

    Bis dahin hieß es, Welpen mit 8 Wochen (Staupe, HCC, Parvovirose) und mit 12 Wochen (SHP und Tollwut) impfen und ab da jährlich (SHP-T).

    Seit 2007 gibt es diese neue Impfempfehlung, die aussagt, dass Welpen mit 8 Wochen (SHP), mit 12 Wochen (SHP-T) und mit 16 Wochen (SHP-T) geimpft werden sollten. Grund ist, dass maternale Antikörper einen Impferfolg verhindern können.
    Auch nach der neuen Empfehlung sollen alle Hunde, die bei der Erstimpfung über 12 Wochen alt waren nur 2x geimpft werden.
    Eine weitere Impfung ist dann mit 15 Monaten fällig und ab da dann die dreijährige Wiederholung.

    Für Leptospirose ist weiterhin die jährliche Wiederholung nötig. Für Parainfluenza (Zwingerhusten) weiß ich es nicht.

    Soweit die Empfehlungen des Tierärzteverbandes.


    Viele Impfstoffhersteller geben allerdings weniger Impfungen als ausreichend an. Danach besteht die Grundimmunisierung auch weiterhin nur aus den beiden Impfungen mit 8 Wochen (SHP) und mit 12 Wochen (SHP-T). Ab da kann dann sofort auf den dreijährige Rhytmus gegangen werden.


    Soweit ich das überblicken kann, macht die dritte Impfung mit 16 Wochen schon Sinn, weil so einfach sicherer ist, dass auch eine belastbare Immunität ausgebildet wird. Bei Impfungen nur in der 8. und 12. Woche ist dies eben nur bei einer geringeren (aber immer noch hohen)Prozentzahl der Fall.

    Ja, das ist schon komisch.
    Vielleicht kannst du auch nochmal die Werte vom Welpenfutter herausfinden, wobei ich nicht glaube, dass es viel energiereicher ist. Die Kaltpressfutter haben meist einen geringeren Fettwert.

    Öl füttere ich meist Rapsöl, Wallnussöl oder Lein(samen)öl.
    Fischöl ist auch sehr gut.
    Außerdem gebe ich häufig noch ein gutes Stück Gänse- oder Schweineschmalz mit ins Futter.

    Naja, mit 11 Monaten ist deine Kleine ja auch noch nicht ganz fertig. Also an Masse kommt da sicher noch was. Sascha war mit einem/anderthalb Jahren auch sehr schmächtig. Und diese Hochrechnungen sind schon sehr ungenau, weil die Hunde gerade die ersten 6 Monate häufig sehr unterschiedlich wachsen.

    Dass das RN gut verwertet wird ist schonmal gut, wenn du bei dem Futter bleiben möchtest, dann würde ich gezielt mehr Fett zufüttern, also entweder schön fettreiches Fleisch oder auch einfach nen guten Schuss Öl über das Futter geben.

    Sicher ist es aber auch richtig das Ganze gesundheitlich einmal abzuchecken.

    Zitat

    Edit:
    Ich find nur die Inhaltsstoffe vom adult futter :hilfe:


    Ja, so gings mir eben auch schon ...

    Zum Adultfutter kann ich dir nur sagen, dass es eher energiearm ist. 10% Fett ist nicht so viel. Da würde mein Hund auch nicht unbedingt von satt werden.
    Fütterst du ihr nach Empfehlung oder mehr?
    Wie verwertet sie das Futter?