Hast du die Hunde in den Familien denn erlebt?
In der Theorie ist immer alles ganz einfach ...
Im Fall 1 hört es sich für mich schon so an, als hätte sich die Familie bei Kind 1 schon mit dem Problem auseinandergesetzt oder woher hätten sie sonst auf die Idee mit dem Schönfüttern kómmen sollen. Warum sie den damals scheinbar erfolgreichen Versuch bei Kind 2 nicht wiederholen wollen, ich denke, sie werden da ihre Gründe haben, die ich von hier aus nicht beurteilen will. Vielleicht hat auch der Hund Stress wegen der Kinder? Die Kinder können sich wegen des Hundes nicht frei im Haus bewegen? etc. Es kann viele Gründe geben, die eine Abgabe ratsam machen können ...
Im Fall 2 kann doch keiner von uns beurteilen, wie sehr der Rüde wirklich unter der Hündin leidet. Wozu auf "Teufel komm raus" ein unpassendes Pärchen zusammenhalten?
Beide Familien scheinen doch Zeit in die Vermittlung zu investieren und ihre Tiere eben nicht einfach an den Nächstbesten zu verscherbeln, so unwichtig scheint ihnen das Wohlergehen ihrer Tiere also nicht zu sein.
Manchmal ist es auch im Sinne des Tieres sich gegen ein Tier zu entscheiden und auch oder gerade das bedeutet Mut.