Beiträge von *Sascha*

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    wenn du dich online registriert hast, hast du dich vermutlich auch auf diesem wege über die huschu informiert, oder?


    Naja, aber eine Internetseite ersetzt ja nun nicht das persönliche Gespräch. Und für dieses allgemeine Erstgespräch (nicht Training!) würde ich sicher kein Geld zahlen.

    ... und auf der Internetseite steht dann bestimmt noch ganz herzzerreißend, dass man die Hunde leider nicht in Spanien vermitteln kann ... :roll:

    Ich würde es noch einmal bei einer anderen Orga versuchen (Vielleicht auch nur pro forma als Vorabanfrage!). Würde mich ja interessieren, ob das nur ein Einzelfall ist!

    Das sehe ich eigentlich ähnlich.

    Ohne Erstgespräch vor dem Erstgespräch würde ich mich nicht darauf einlassen. Ich möchte zunächst einmal wissen, ob mir die Erziehungsphilosophie der Hundeschule überhaupt zusagt, ob sie mir überhaupt schlüssig ist und auch, ob mir die Trainer überhaupt sympathisch sind.
    Wenn ein solches Gespräch über allgemeine Trainingsgrundsätze und ein einfaches Kennenlernen vorher nicht möglich ist, dann würde ich mit Sicherheit keine 39 EUR ausgeben für ein "Erstberatungsgespräch", das mich vielleicht gar nicht weiterbringt, weil ich nach einer völlig anderen Philosophie ausbilden möchte.
    Finde ich ein bißchen teuer diesen Vertrauensvorschuss, der da erwartet wird. Da sind mir die Hundeschulen mit kostenlosen Probestunden oder zumindest einer günstigen Schnupperstunde deutlich sympathischer und kundenorientierter.

    Zitat

    Wenn er beginnt zu stöbern, hast du dann noch die Chance, ihn wieder auf den Boden der Realität zurückzuholen?
    Heißt, Du rufst ihn zurück oder auf den Weg?


    Er beginnt ja schon auf dem Weg zu stöbern.
    Es kommt ganz darauf an, wie weit er weg ist und in welchem Stadium des Stöberns er sich befindet (Leider erkenne ich das nicht unbedingt). Ist er dicht dran, also sagen wir mal 5m, dann ist er in der Regel abrufbar, auf 10m in der Regel nicht mehr, dann führt ein Abruf oder Abbruchkommando dazu, dass er überlegt und dann meist durchstartet. Auf 20m trabt er einfach weiter. :headbash:
    Das Problem ist hier ganz sicher auch der Grundgehorsam!

    Wenn ich es schaffe ihn aus starker Reizlage abzurufen bzw. dann mit der Schleppe gestoppt habe, dann gelingt es mir mittlerweile ihn durch "Leckerlie fressen" und dann "Leckerlie suchen" wieder runterzuholen. Das ist das Einzige worauf er reagiert, wenn wir im Feld unterwegs sind. Selbst die heißgeliebten Stöcke (Ja, ich weiß ...) interessieren ihn nicht. Hah, gestern haben wir einen Ball gefunden, den hat er tatsächlich geholt und ließ sich auch kurz mit dem Ablenken :gut: Ganz langsam scheine ich tatsächlich Erfolge zu haben, aber ihn jemals ohne permanente Beschäftigung im Feld schnüffeln zu lassen, ich glaube nicht ... :/

    Hallo Marina,
    (Sorry, ich sehe jetzt erst dein Edit.)

    Hm, ehrlich gesagt sehe ich da jetzt nicht so große Unterschiede zwischen Sarah und mir.

    Ich wüsste jetzt auch nicht, warum Sascha aufhören sollte zu ziehen, nur weil ich mal mittrete. Er hat ja mit dem Ziehen angefangen, obwohl ich selbst getreten habe. Das Ziehen scheint ihm also Spaß zu machen, warum sollte er damit aufhören.

    Hm, im Prinzip läuft es ja so ähnlich, wie du es vorschlägst. Es ist ja nicht so, dass Sascha mal 100m zieht und dann wieder 100m nicht. Er zieht schon durch, wenn er zieht.
    Nun gehen wir aber ja nicht speziell raus um Zugtraining zu machen, sondern das Ziehen hat sich einfach aus unseren Fahrradrunden ergeben.

    Momentan sieht es so aus, dass er die ersten 400m sehr stark zieht und zunächst einmal Energien rauslässt, dann zieht er etwa für einen km recht locker voran (hier trete ich manchmal ein wenig mit), dann kommt die erste Abbiegung, Sascha fällt in der Ecke kurz zurück und zieht dann aber für die nächsten 700m (*gg* ich hab es bei Google extra ausgemessen) nochmal richtig stark an (hier ist der Weg auch etwas abschüssig für norddeutsche Verhältnisse :hust: ) Dann kommt die nächste Abbiegung und es geht wieder etwas bergan. Hier zieht Sascha nochmal etwa 100-200m locker und ich trete etwas mit (Bin ja nun auch kein Leichtgewicht :hust: ). Das ist dann meist der Zeitpunkt wo ihm einfällt, dass er noch mal Pinkeln muss. Ich merke es daran, dass er sich etwas zurückfallen lassen will und nicht mehr voll zieht. Also steige ich ab und lasse ihn pinkeln. Eigentlich würde ich an dieser Stelle dann auch gerne noch ein Stück weiter so gehen und ihn schnüffeln lassen, aber nach dem Pinkeln steht er sofort wieder im Geschirr, also lasse ich ihn die nächsten 500m noch einmal weiterziehen. Hier läuft er meist locker voran. Und dann kommen wir zu ein paar Gräben in denen Wasser steht. Auf den normalen Runden trinkt Sascha hier, aber mit dem Fahrrad geht das nicht und auch ohne Leine geht nicht, wegen dem Wild. Hier hört Sascha auf zu ziehen und ich lasse ihn dann auch. Das heißt Sascha läuft dann ca. 400-500m neben dem Fahrrad her.
    Dann kommt die letzte Abbiegung und wir sind fast wieder im Ort. Hier mache ich ihn für die letzten 300m von Leine und er kann noch einmal schnüffeln und seinen Beschäftigungen nachgehen. Sein großes Geschäft macht er, wenn, dann jetzt.

    Die Strecke ist also 3,5 km lang. Die ersten 2,3 km zieht er durch, kurze Pinkelpause und dann nochmal 500m. Die letzten 700m wird nicht mehr gezogen.

    P.S. Das ganze hat sich langsam so ergeben. Er hat nicht von Anfang an die ganze Zeit gezogen!

    Pferde führt man an. :ka:
    Alleine üben ist sicher eher unglücklich, wenn der Hund nicht von alleine Spaß am ziehen findet :?

    Bei Sascha hilft ein wenig anfeuern und vorübergehendes mittreten von hinten und er legt sich wieder ins Geschirr.
    Aber eigentlich ist das Zurückfallen lassen für mich ein Zeichen, dass die Strecke zu lang war, weil er eigentlich freiwillig sehr gerne zieht.

    Wenn er nicht weiter als ca. 3-5m entfernt ist, dann kann ich ihn auch abrufen oder ablegen. Ist er weiter weg, dann tritt das Problem auf, dass er nicht hört sondern einfach wegläuft und sich meiner Kontrolle entzieht (Er hatte wohl zu häufig Erfolg damit).
    Ist er im Feld, dann ist er ja quasi schon außerhalb meiner Kontrolle. Zurückholen ist da deutlich einfacher :ka: vielleicht weil er dafür immer nur Lob bekommen hat. Einfangen war nie unser Problem :?
    Und beim Weglaufen weiß er, dass er nur schnell genug sein muss :? :ka:

    Allerdings kann ich ihn ja auch nicht "rausrufen" oder von weiter weg das Kommando geben. Ich muss schon relativ nah ran, aber ich hab den Eindruck es ist trotzdem einfacher.

    Nein, er achtet nicht mehr darauf in welche Richtung ich gehe. Ich hab es zu Beginn ausprobiert was passiert, wenn ich mich entferne, da unser früherer Hund dann immer gekommen ist. Selbst wenn ich mit dem Pferd weggaloppiere interessiert es ihn nicht, wenn er bereits weg ist. Im Ansatz konnte ich ihn (zumindest früher, als er noch mitkam) damit noch stoppen.
    Bei unserem alten Hund habe ich durch solche Aktionen überhaupt erst den Jagdtrieb kontrolliert bekommen. Der wusste irgendwann, wenn er durchstartet, dann bin ich weg und zwar ziemlich schnell :D

    Bei Sascha scheint das nichts zu bringen, der geht zuerst seinem Jagdinteresse nach und danach orientiert er sich erst, wo eigentlich der Rest geblieben ist.

    Allerdings habe ich es bis in die letzte Konsequenz noch nicht ausprobiert, das heißt, ich bin noch nie wirklich nach Hause gegangen, dafür hab ich zu großes Muffensausen und ja, die Jäger hier würden wohl auch schießen bzw. mir zunächst einmal einen riesigen Einlauf verpassen (Ist halt Dorf, hier kennt man sich ;) ).
    Und da Sascha meist in Sichtweite jagt und stöbert bzw. kann man hier in Dithmarschen halt sehr weit schauen :lol:
    Das heißt, nachdem das Weggehen in der Erprobungsphase nicht funktioniert hat, fange ich ihn jetzt ein (Wenn es denn doch noch einmal passiert). Soweit steht er dann zumindest im Kommando, dass er sich abrufen oder ablegen lässt, wenn ich mit etwas Glück nah genug an ihn herangekommen bin.

    P.S. Doch, einmal bin ich mit dem Auto weggefahren und dann wieder umgekehrt, weil er nicht kam. In der Zwischenzeit war er dann wohl auch soweit fertig mit der Jagd und zumindest schon einmal in der Nähe des Weges, wo er fröhlich weiter anderen Spuren nachging ...

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    Ich glaube es liegt weniger daran, ob der Hund sich selbst genug ist, sondern was er am liebsten tut. In meinem Fall schnüffeln in deinem Fall jagen. Von daher sind sich die Hunde alle ähnlich. Sie tun das woraus sie lust haben...


    Naja, er würde nicht nur "im Feld" verschwinden um zu jagen, sondern auch im Ort, da geht er allerdings dann nicht jagen, sondern einfach nur seinen "Kontrollgang" durchs Dorf.
    Tatsache ist, dass es ihm absolut egal dabei ist, wo ich bin. Er verlässt sich darauf, dass er mich oder eben unseren Hof schon wieder findet.

    Ich denke schon, dass es auch bei der Auslebung der hündischen Gelüste :hust: einen Unterschied macht, ob der Hund diese eben nur in erreichbarer Nähe des Hundehalters ausführt oder ob er dafür auch in Kauf nimmt, sich sehr weit vom Hundehalter zu entfernen (auch aus der Rufweite).

    Es gibt hier ja sogar auch Hunde, denen eben in diesem Umkreis (gleich,oder nach einiger Zeit) langweilig wird und die sich deswegen einfach hinlegen, anstatt ihren Umkreis zu vergrößern.

    Ist Sascha an der 20m Schleppe, dann legt er sich auch irgendwann einfach hin, wenn er aber frei ist, dann sucht er sich eben Beschäftigung und die findet nicht nur im Umkreis von 100m um mich herum statt ;)

    Wir haben so gut wie gar keinen Wald ;) nur Feld, das aber voller Wild und Wildspuren.
    Die Wege durfte Sascha daher noch nie verlassen und das sitzt auch, es sei denn, er geht stöbern :headbash: und leider ist er auch beim Stöbern nicht wirklich ansprechbar und somit kontrollierbar. Ein Nein in einer solchen Situation würde höchstens bewirken, dass er erst recht durchstartet.
    Das Problem ist auch, dass er nicht erst auf dem Feld beginnt zu jagen, sondern bereits auf dem Weg, auch in meiner Nähe. Er schnüffelt, schnüffelt, schnüffelt ... und ist dann irgendwann (ohne äußerlich erkennbares Zeichen) einfach nicht mehr abrufbar und trabt weiter.
    Hm, sicher könnte ich ihn einfach nur durch die Schleppleine davon abhalten aufs Feld zu gehen und meinen Rückruf durchsetzen. Das tu ich natürlich auch, logisch :lol: Aber das hindert ihn ja nicht daran, sich sofort wieder, eben auf dem Weg dem Jagen zu widmen und in einen Rausch zu schnüffeln, der ihn ein paar Momente später wieder dazu veranlasst seine Erziehung zu vergessen :/

    Schwierig, wenn ich Sascha also das Stöbern auf dem Weg lassen würde, dann müsste ich sicherstellen, dass er aus dem Stöbern auch sicher abrufbar ist.