Beiträge von *Sascha*

    Ich würde es von der anderen Seite betrachten. Wenn so viele Wackelkandidaten durchkommen, dann werden auch immer mehr Wackelkandidaten starten. Für die wenigsten ist die BH wohl reiner Selbstzweck, für die meisten nur ein Mittel zum eigentlichen Ziel.

    Wenn dann nicht einmal die Punkte mehr gesagt/notiert werden ..., bestanden ist bestanden. Danach fragt keiner mehr wie und warum. :ka:

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    Wie steht ihr zu dem Thema? Wo beginnt der Mensch eurer Meinung nach den Hund zu brechen und was ist hingegen notwendig?


    Ich denke, man sollte, bei allem was man tut, immer im Auge behalten, warum und wieso man eine Grenze an einer bestimmten Stelle zieht.
    Geht es darum, den eigenen Raum zu wahren, darum seine eigene Machtstellung auszubauen, darum adäquat auf bestimmte Umstände zu reagieren oder darum ein Erziehungsziel zu erreichen.

    Viele Dinge braucht man gar nicht mit Macht durchsetzen, bei vielen Dingen findet der Hund ganz alleine den richtigen Umgang, einfach indem ich ihm den Raum gebe, selbst Erfahrungen zu sammeln, falsche Entscheidungen zu treffen.
    Grenzen setzt man da, wo sie nötig sind und niemals um ihrer selbst willen.

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    Brechen ist für mich da erreicht, wo der eigene Wille des Hundes völlig ausgeschaltet wird, und der Hund in eine extreme Abhängigkeit vom HF kommt, keine selbständigen Handlungen mehr zeigen darf. Ein Hund, der ohne Erlaubnis nur noch gerade atmen darf, und dies nicht nur in einem kurzen Moment des "Zorn des Zeus", sondern über längere Zeit. Ein Hund, der dem Herrn völlig hörig ist, der gar nicht mehr auf eine andere Idee kommt, als ihm ständig zu Diensten zu sein. Ein Hund, für den das Universum nur noch im Herrchen besteht. Ein Hund, der nicht mehr das Verlangen hat, seinen natürlichen Anlagen nachzugehen.


    Der Definition schließe ich mich an. :gut:

    Brechen hat für mich auch nicht immer unbedingt etwas mit körperlicher Gewalt zu tun ...

    Ich versteh das Problem nicht. :?

    Man gehe hin, befestige vllt noch ne Leine am Halsband (damit der Hund nicht durch schnappen die Hand wieder löst) und dann geht man mitsamt Hund dahin, wohin man gehen wollte. Das macht man bei solchen Dickköpfen maximal 3x, dann gehen sie entweder gleich, sobald ich einen Schritt auf sie zu mache oder sie laufen weg und versuchen sich anderweitig zu entziehen, wenn sie frech sind. Dann gibt es halt ein paar Tage eine Hausleine dran und und auch dieses Problem hat sich nach 2-3x ebenso in Luft aufgelöst.

    Ich mach mich doch nicht zum Affen meines Hundes. :lol:

    Im Prinzip ist das Problem relativ einfach in den Griff zu bekommen, aber dafür müsst ihr tatsächlich genau und immer mit dem Hund arbeiten.

    Momentan denkt euer Hund, dass es seine Aufgabe ist, hinzutretende Gäste zu melden/zu begrüßen/zu kontrollieren. Das müsst ihr jetzt konsequent im Ansatz verbieten und unterbinden. Das heißt, den Hund stoppen und nach hinten schicken, ins Körbchen, in einen hinteren Raum, was auch immer, aber es muss für den Hund klar werden, dass die Gäste ihn nicht zu interessieren haben, es geht ihn nichts an, wen IHR hereinlasst. Er muss lernen, dass IHR eure Aufgabe, nämlich die Gäste hereinzulassenund abzuchecken, selbst wahrnehmen könnt.
    Solange ihr euren Hund in dem Glauben lasst, dass ihr diese Aufgabe an ihn delegiert habt, wird er sein Verhalten nicht ändern. Für ihn ist es einfach eine Aufgabe, die er innerhalb seines Familienverbandes übernommen hat.

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    Was mir aber zu denken gibt ist folgende Situation(ist mir bisher einmal passiert):...mein Hund trifft einen fremden Hund der ängstlich und stocksteif mit eingezogenen Schwanz stehen bleibt und meiner Meinung auch keinen Kontakt will...da fing meine Hündin an den Hund zu umzingeln und anzubellen, teiweise anzuknurren :/


    Eher hüpfend oder steif?

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    ...es geht mir eigentlich nur darum, das manche Hunde, die einfach keinen Kontakt herstellen möchten und vielleicht etwas ruppiger werden...das das einfach ein normales Verhalten ist(wenn es denn im Rahmen ist) und leider von anderen Menschen als "agressiv" angesehen werden...


    Kann sein, da kann ich nichts zu sagen, da ich es nicht so sehe. ;)
    Wenn der Köter deutlich sagt, dass er keinen Bock auf den anderen Hund hat, dann ist's doch okay. :ka:
    Wenn er dabei aber Stress hat, dann würde ich dran arbeiten.