Also meiner Erfahrung nach deutet die Wortwahl des Filmenden zu Beginn des Videos darauf hin, dass er sich ganz absichtlich in diese Situation gebracht hat, um zu zeigen wie gefährlich die Hunde tatsächlich sind. Was er dabei unterschätzt hat, ist dann aber tatsächlich ihre Gefährlichkeit und Ernsthaftigkeit, wenn er nicht auf ihre Warnungen reagiert. Dumm und arrogant.
Wahrscheinlich hat der Hirte gar nicht damit gerechnet, dass ein Mensch so blöd sein kann, trotz der Hunde einfach frontal weiter auf die Hunde zuzugehen.
Beiträge von *Sascha*
-
-
Leider nur Facebook
Facebook
Aber wie dumm kann man eigentlich sein.
-
Ich buche das "Gelabere" über Prozente tatsächlich unter Protzerei ab. Ich bin auch ziemlich sicher, dass diese Prozentangaben keine Rückschlüsse auf die Filialgenerationen zulassen, sondern dass damit der tatsächliche genetische Anteil gemeint ist. Keine Ahnung, vllt lässt er ja Genuntersuchungen durchführen. Ich meine sogar, auch bei normalen Hunderassen kann man da teilweise sehr hohe Prozente feststellen.
Ich habe ja einen HSH, weswegen mich diese Protzerei mit Hunden, ihrer Größe, Gefährlichkeit und Wildheit noch auf viel breiterer Ebene ankotzt. Das ist ja nicht das Privileg einiger Wolfhundehalter und da sind dann definitiv Rassen dabei, die mehr gefährliches Potential haben als ein Wolfhund, der ja doch eher scheu ist und in der Regel um Menschen einen Bogen macht. -
Den Welpen vor dem neuen Job zu holen, ist ein wenig ins Risiko zu gehen, weil man ja nie weiß, wie es sich mit dem neuen Job entwickelt, deswegen würde ich da raten das nicht zu forcieren, aber es ist auch eine Typenfrage, was für eine Art Mensch du bist. In der Regel kann man sich den Zeitpunkt sowieso nicht so genau aussuchen, da der Welpe ja einfach kommt, wenn der passende Züchter gerade den Wurf hat Also würde ich jetzt auch nicht sagen, auf keinen Fall vorher. Wenn es passt, dann passt es auch. Lebensumstände ändern sich immer wieder, wichtig ist, dass der Mensch für seinen Hund flexibel dann bleibt und immer wieder die passenden Lebensumstände für beide schafft. Niemand weiß, was in den nächsten 15 Jahren seines Lebens passiert.
-

https://www.rtl.de/cms/polen-entl…ot-4999804.html
Und irgendwelche Pfosten regen sich bei allem nur ueber die Bildunterschrift auf

Wow, das ist echt heftig. Vorallem die Intensität der Übergriffe.
-
In einer idealen Welt hätte der Tod dieses Tieres jetzt doch wenigstens ein Gutes, nämlich eine grundsätzliche Diskussion darüber, was solche Tiere überhaupt in privaten Händen zu suchen haben. Inwiefern ihre Haltung in kläglichen "Gehegen" und ständige Vermehrung mit Gesetz und Tierschutz vereinbar sind -aber das wird leider nicht passieren.
Und ihre Fans werden jetzt erst recht....weil: Sie sind ja sooo schön! Und sooo speziell! Also ziemlich sicher: Auf ein Neues.
In der realen Welt haben wir Kampfhundelisten wegen eines ganz schrecklichen Vorfalls in Hamburg vor 20 Jahren.
Ich habe keinen Wolfhund, ich will auch keinen Wolfhund, aber ich würde da wenigstens fair bleiben. Mir ist nämlich nicht bekannt, dass Wolfhunde tatsächlich in einer Häufigkeit negativ auffallen, dass es gesellschaftlich relevant wäre, da wären andere Hunderassen sicher eher zu nennen.
Ob Herr Berge oder andere Wolfhundehalter tatsächlich Wolfhybriden (also F1-F4) halten oder diese sogar verkaufen, das ist eine ganz andere Frage und das sollte man auch sicherlich aufklären, denn diese Tiere brauchen in der Regel entsprechende Genehmigungen und sind dann auch nur unter Auflagen zu halten. Außerdem halte ich es natürlich ebenso für fragwürdig, Wölfe in die Hundepopulation einzukreuzen, weil man sich das Wildtier ins Wohnzimmer holen will.
Ansonsten bekleckert sich die Umgebung von Herrn Berge ebenfalls nicht mit Ruhm. Ja, der Mann ist nervig und schräg, aber diese aufgeladene Stimmung und die (auch in dem von dir eingestellten Video dokumentierten) Übergrifflichkeiten rechtfertigt das nicht. -
Gerade wenn du jetzt den Husky doch priorisierst, dann werfe ich doch nochmal den Europäischen Schlittenhund ein. Vllt hattest du ihn überlesen oder wegen der Optik aussortiert, aber diese Hunde sind in der Regel weniger eigenständig wie ein Husky, binden sich ziemlich stark an ihren Menschen, sind sozial verträglich mit Mensch und Hunden, haben einen enormen Laufwillen (Da darfst du auch gerne noch auf dein Programm draufsatteln, musst es aber nicht), die sind sowohl für tiefsten Winter und Schnee tauglich, als auch im Sommer aktiv, dank kurzem Fell mit dichter Unterwolle. Die Hündin, die ich kannte, die konnte auch ohne Leine laufen und war gut abrufbar. Das müsste man gucken, ob das die Regel ist oder doch eher eine Ausnahme war. Ich habe aber auf einigen Züchterseiten gelesen, dass sie auf fehlenden Jagdtrieb selektieren. Da kommt es wohl auch auf die Linie an. Wie jeder Schlittenhund können die Rennen, kommen aber auch mit Ruhetagen gut klar. Vom Musher hast du wahrscheinlich auch gute Chancen einen passenden erwachsenen Hund zu bekommen, der nicht ins Gespann passt oder nicht so viel "Bock" auf ziehen hat, sondern lieber Sofahund und Einzelprinz(essin) sein möchte. Das Foto bei Wikipedia finde ich übrigens sehr unvorteilhaft. Phänotypisch können die sehr unterschiedlich daherkommen, da es sich ja auch um eine Gebrauchs- und nicht Schönheitszucht handelt. Was wiederum einiges an Härte und Gesundheit mitbringt. Anders als z.B. beim rein auf Show gezüchteten Siberian Husky, wo du dir nicht einem mehr beim Laufwillen sicher sein kannst.
-
Sorry, ich verstehe nicht, warum wir jetzt hier über Christian Berge diskutieren. Dass der ziemlich schräg drauf ist, das glaube ich, bezweifelt doch wohl kaum jemand.
Die Wolfhündin, die erschossen wurde, die kam übrigens nicht von ihm, sondern aus dem Tierschutz, bzw. der Wolfhundeauffangstation in S-H. Vllt hat der Ausbruch der Hunde auch etwas damit zu tun, dass die Hündin erst seit etwa 2 Monaten in ihrem neuen Zuhause war. Würde ich jedenfalls nicht ausschließen.
Und bin ich eigentlich die einzige, die die Aussage "waidmännisch entnommen" im Zusammenhang mit einem Hund zumindest etwas irritierend findet? -
Ich dachte der mixt Marxdorfer mit dem Amerikanischen Wolfshund oder verstehe ich das falsch

So genau hab ich mir seine Vermehrerei nicht angesehen.
Aber wenn dem so ist, dann ist da der Ami das Problem, nicht der Marxdorfer.
Beim Amerikanischen Wolfhund ist grundsätzlich das Problem, dass die Amerikaner noch ganz aktiv Wölfe einkreuzen und auch die Filialgenerationen nicht wirklich unterschieden werden und sich ja auch Herr Berge da sehr bedeckt hält, was seine eigenen Hunde betrifft.
Der Marxdorfer geht auf eine Kreuzung von Saarloos Wolfhund mit Weißem Schweizer Schäferhund zurück.
Berge selber "züchtet" soweit ich weiß nur noch AWH. Seine erste Wolfhündin war eine TWH-Hündin aus einer sehr großen anerkannten Zucht aus Ungarn. Mit der hatte er auch einen Wurf im VDH, bevor er sich eine amerikanische Wolfhündin zulegte und auf diese umstieg. -